Passives Einkommen: ein einziger Fluch oder ewiger Segen?


Welche Hausbau Kosten entstehen beim schlüsselfertigen Bauen mit Bauträgern? Wie hoch sind die Baunebenkosten? Infos zu Baukosten und dem Baukostenrechner.

Saldo bei Rechnungslegung sofort ausgleichen. Alles in allem lässt es sich wieder einfach mal auf den Punkt bringen:

Was ist das Produktversprechen der Robos?

Kreditkartenkunden teilen hier ihre Erfahrungen zur Advanzia Bank mit. Leser wissen dadurch schon bevor sie selbst beantragen, auf was zu achten ist.

Was den Kundendienst angeht, kann ich das nicht beurteilen. Aber die Tatsache, dass der auch noch kostenlos ist, dürfte uns schon auch versöhnlicher stimmen. Wer das nicht nachvollziehen kann, sollte einfach eine "bessere" Kreditkarte nutzen.

Wo ist eigentlich das Problem? Man kann dem Vergessen rechtzeitig zu zahlen, vorbeugen, z. Ich zahle dann einfach einen entsprechenden Betrag auf mein Kreditkartenkonto ein, damit tappe ich nicht in die Zinsfalle. Ansonsten ist es wirklich so, wie es die zufriedenen Nutzer beschreiben. Per Mail wird die Rechnung zugeschickt, sodass man genügend Zeit hat, diese zu bezahlen. In der Überweisungsvorlage beim Onlinebanking muss nur der Betrag geändert werden. Mehr Aufwand ist es tatsächlich nicht.

Ich bin schon seit Jahren bei Advanzia und sehr zufrieden. Ich wurde im letzten Jahr von Advanzia kontaktiert und gefragt, ob ich zwei Zahlungen, eine über 2,50 Euro eine über knapp 1.

Das wurde von mir verneint. Advanzia hat daraufhin die Zahlung nicht durchgeführt. Übrigens wurde meine Karte nicht gesperrt.

Bei der letzten Abrechnung haben sich aber Sollzinsen eingeschlichen und ich konnte mir nicht erklären, wie diese zustande kommen. Ich habe weder zu spät bezahlt noch Bargeld abgehoben. Ich habe mehrmals zu unterschiedlichen Zeiten versucht, bei der Hotline anzurufen. Es kam fast immer die Ansage, die Wartezeit beträgt länger als 5 Minuten Als ich dann letztendlich durchgekommen bin, hatte ich eine Dame am Telefon, die leider wohl ihren ersten Tag hatte.

Von den richtigen Umgangsformen abgesehen, die komplett fehlten, wusste sie überhaupt nicht das System zu bedienen. Sie konnte mir nicht erklären, woher die Zinsen kommen und hat anstatt dies zuzugeben einfach gelogen. Ich hätte Geld abgehoben, Paypal wäre schuld etc. Auf jede Nachfrage kam eine andere Erklärung. Meine Bitte mit einem Vorgesetzten zu sprechen wurde verweigert.

Auch hat die Dame verweigert, mir ihren Namen zu sagen, damit ich mich auf sie beziehen kann. Ich wurde noch nie so unprofessionell von einem Kundenservice bedient. Auch wenn es sich um weniger als einen Euro handelt, möchte ich doch wissen, woher der Betrag stammt. Transaktionen erfinden geht in diesem Zusammenhang gar nicht.

Ich bin am überlegen, die Karte jetzt zu kündigen, denn wenn ich mal ein Problem mit einer Summe habe, die wirklich schmerzhaft ist, dann möchte ich nicht an so einen Kundenservice geraten. Allerdings muss man sich an die Regeln halten und die Rechnung innerhalb von 20 Tagen überweisen.

Es gibt allerdings etwas Negatives - wenn man es denn so nennen kann - und das ist die eigentlich positive Tatsache, da Advanzia versucht die Kunden vor Betrug zu schützen. Üblicherweise schickt Advanzia eine Mail und bittet um Rückruf oder ruft direkt an, um zu fragen, ob die Transaktion koscher ist. Es geht alles leider nur per Telefon. Man kann also nicht auf die Mail antworten.

Das Kauflimit von sagen wir mal 7. Ich kaufte neulich etwas im Internet, das knapp unter dem Limit war. Ich wunderte mich, dass die Transaktion nicht durchging.

Es kamen Meldungen wie "Ihre Transaktion kann nicht durchgeführt werden" oder so ähnlich. Mir wurde sogar vom Kauf abgeraten, weil mit der Firma etwas nicht stimme. Die Firma hat mir die Ware mittlerweile geschickt und alles ist OK.

Dieser Telefonanruf wiederum bewirkte eine Sperrung der Karte. Jetzt muss ich wieder zurückrufen. Mir blieb nichts anderes übrig wie mit PayPal über mein Bankkonto zu bezahlen.

Negative Bewertungen obwohl Eigenverschulden Hallo zusammen, ich finde es schon sehr befremdlich, wie schnell negative Rezensionen geschrieben werden, obwohl der "Fehler" auf der Seite des Anwenders liegt.

Was zu bezahlen ist, bei zu später Überweisung geht doch klar aus den AGBs hervor. Dass man sich das Kreditlimit unter Umständen "erarbeiten" muss, mag für manche zu aufwendig sein. Für diejenigen, die wegen negativer Schufa sonst an keinen Kreditkarte rankommen, ist es wenigstens eine Möglichkeit, um im Ausland mit Karte bezahlen zu können - und das noch kostenfrei wenn man sich an die Spielregeln hält!

Bei jeder anderen Kreditkarte fallen Gebühren an, selbst bei einer Prepaidkarte meiner eigenen Bank muss ich 25 Euro jährlich bezahlen und für jede Transaktion nochmals. Ich kann die Karte von Advanzia nur jedem empfehlen, der sonst an keine ran kommt und durch monatliche Nutzung sich seinen Kreditrahmen, mit etwas Geduld, erhöhen und erwirtschaften kann. Eigenverantwortung und Pünktliches zurückzahlen vorausgesetzt. Fast eine perfekte Karte Seit Jahren benutze ich die gebührenfreie Kreditkarte der Advanzia Bank und bin sehr zufrieden.

Natürlich ist sie absolut kostenlos, wenn man sich an die Spielregel hält. Und natürlich können Kosten entstehen, wenn man vergisst oder aus einem anderen Grund Krankheit oder Urlaub nicht schafft, rechtzeitig seine Rechnung zu bezahlen. Das ist mir auch passiert und trotzdem ist das nur halb so schlimm, wie es oft berichtet wird.

Es war mein eigenes Verschulden, kurz mit freundlichem Mitarbeiter telefoniert und die Rechnung beglichen. Wo ist das Problem? Selbst dann ist die Karte billiger als die meisten anderen.

Natürlich eignet sich die Karte auch nicht für die Bargeldversorgung. Dafür gibt es anderen Karten. Ja, wenn die Bargeldversorgung im Ausland zinsfrei wäre und ein Bankeinzug möglich wäre, dann wäre die Karte auch perfekt.

So ist sie das nicht, aber fast. Es gibt einfach keine perfekte Kreditkarte und kein perfektes Girokonto für mich. Das wird ausgeglichen mit den verschiedenen Karten und Konten.

Immer das nehmen und nutzen, was man braucht. Wenn man mehrere Karten besitzt und benutzt, hat auch einen weiteren Vorteil: Ich habe einen Monat lang die Karte in Indonesien zum Einkaufen benutzt. Die Karte wird überall akzeptiert. Die Beträge werden genau zum Tageskurs abgerechnet und wirklich ohne jede Zusatzgebühr, einfach nur der zum Einkauf verwendete Geldbetrag laut Ausdruck des Geschäfts.

Hier ist der Rahmen natürlich erst 1. Also wird der KSV vergleichbar der Schufa in Deutschland sehr wohl zur Auskunft herangezogen, denn eine Anfrage bei meiner Hausbank hat es nicht gegeben. Will man rasch einen höheren Rahmen, dann geht das schneller bei hohen Umsätzen.

Es kann kaum jemand erzählen, dass ein monatlicher Umsatz von 1. Ist ja gebührenfrei, also die Karte zu allem benützen, was möglich ist.

Jetzt kommt ein wichtiger Punkt: Man erhält die Abrechnung zum Es muss der ausgewiesene Rechnungsbetrag spätestens am Die Überweisung von meiner österreichischen Hausbank dauerte 3 Banktage!

Am nächsten Tag war die Karte wieder mit dem vollen Rahmenbetrag verfügbar. Die Abrechnung ist übersichtlich und genau. Es gibt keinerlei Gebühren, sofern man den Betrag pünktlich überweist. Das muss man allerdings selbst erledigen, einen automatischen Bankeinzug gibt es nicht.

Aber einmal als Formular beim Online-Banking abgespeichert, ist da jeden Monat nur ein anderer Betrag einzutragen plus einem Mausklick.

Also zum Vergleich der Gebühren anderer Karten sicherlich die kleine Mühe wert. Sollte dies einmal notwendig sein, dann muss man sofort den gesamten offenen Rechnungsbetrag an Advanzia überweisen, wie online ersichtlich, um abermals keinerlei Gebühren bezahlen zu müssen.

Es ist nur etwas mehr an Eigenverantwortlichkeit nötig und ist für gewissenhafte Nutzer daher eine sehr empfehlenswerte Alternative.

Kreditlimit und Onlineservice Die kostenlose Karte im Internet beantragt, dann sämtliche Unterlagen ausdrucken, ausfüllen und per Postident absenden. Alle Fragen beantwortet, Einkommen 1. Nach zwei Wochen war die Karte da, ohne Pin, dafür noch mal eine Postkarte absenden.

Also drei Wochen und die tolle Karte war startklar, wobei ich mich frage, was ich mit einer Karte bezahlen soll, die ein Limit von Euro hat. Habe die erste Rechnung von 60 Euro sofort überwiesen. Nun geht es in den Osterurlaub, um mehr Limit zu haben, wollte ich Geld einzahlen, das lässt Advanzia aber nicht zu. Also auch keine so beworbenen Prozente mit Buchung über diese tolle Karte, denn wo soll ich was für Euro buchen? Als Pfand für ein Fahrrad reicht es vielleicht.

Unverschämt, dass man sich total ausziehen muss, alle Angaben macht, und dann dieses Limit. Das gibt es nirgendwo auf dieser Welt. Also zurück damit und besser etwas Jahresgebühr zahlen. Den Rest zu dieser Bank kann man hier ja gut nachlesen, was ich leider erst nach Beantragung gemacht habe. Frisch bekommen und keine Probleme Ich habe diese Karte neu, da ich meine kostenpflichtige MasterCard bei Tchibo Targobank gekündigt habe. Die Beantragung und die Auslieferung waren etwas umständlich und dauerten, aber bis jetzt läuft alles prima.

Dass man selber zum Die Überweisung nach Luxemburg ist bei meiner Hausbank kostenlos, weil in Euro. Mein Kreditrahmen war gleich bei 3. Ich würde diese Karte empfehlen. Für die Kostenfreiheit muss man eben auch etwas tun, nämlich selber das Konto ausgleichen.

Ist für mich völlig okay. Nicht alles was wie Gold glänzt ist es auch Ich bin nun schon seit Kunde bei der Advanzia. Auch ich musste mich unverständlicherweise für einen Kreditrahmen erst einmal mit hohen Umsätzen beweisen?! Und selbst nach 6 Jahren muss man um eine Limiterhöhung noch betteln, während manch Arbeitsloser oder Student welcher vermutlich ein Fake-Gehalt angegeben hatte, gleich eine vernünftige Kreditlinie erhalten hatte?!

Auch die Schufa wird übrigens dort gemeldet! Nein, stattdessen werden diese Karten sogar vielen nur mit einem anfänglichen Kreditrahmen von lächerlichen 50 Euro ausgestellt, ohne dass diese das vorher wissen. Man nimmt also alles, was man an Kunden so bekommen kann. Die Versicherung ist zwar ganz nett, aber beileibe keinen Ersatz für eine separate und vollwertigere Reiseschutzversicherung. Da ich zufriedener Kunde von American Express und Barclaycard bin und somit über sämtliche Leistungen verfüge, welche sogar zum Teil sogar noch ohne Kosten für mich sind, werde ich nach langer Mitgliedschaft diese Karte endlich kündigen.

Ich brauche keine Gimmick-Kreditkarte ohne echte Leistung und Service, auch nicht wenn diese "gratis" ist. In meinem Übersendungsschreiben mit der Karte steht, dass ich ein zinsfreies Zahlungsziel von bis zu 7 Wochen habe, weltweit keine Auslandseinsatz- und keine Bargeldabhebegebühr verlangt wird. Der Hammer ist, dass ich ein Kreditlimit von 5.

Schade finde ich wirklich, dass man die Rechnung selbst begleichen muss, aber irgendwie muss die Bank ja auch ihr Geld verdienen, wenn die Karte sonst nichts kostet. Hervorzuheben ist hierbei, dass auch bei Fremdwährungen keine Gebühren anfallen. Jener Händler belastete meine Kreditkarte jedoch mit 14,60 Euro. Dies hatte ich bei Advanzia reklamiert. Da ich mich im Ausland befand, bat ich um Zusendung der Ersatzkarte an die dortige Anschrift.

Keine Reaktion seitens Advanzia. Daraufhin hatte ich angerufen. Daher habe ich nun mein Konto gekündigt. Verlorene Kreditkarte Ich bin immer noch am Reiseziel und mir wurde vor einer Woche bei einem Überfall in Barcelona meine Advanzia-Kreditkarte gestohlen.

Ich war ohne Bargeld und ohne eine Kreditkarte, sowie ohne Papiere. Eine Servicedame der Advanzia Bank erklärte mir sehr freundlich, dass ich innerhalb von 24 Stunden eine neue Karte in mein Hotel geschickt bekomme. Ich kann bezahlen und Geld abheben. Ich bezweifelte diese Aussage, doch die Dame erklärte mir, dies geht immer so. Nach 27 Stunden war keine Karte im Hotel. Ein Herr erklärte mir, die gesperrte Karte werde innerhalb von 3 bis 4 Tagen an mich geschickt.

Keine weiteren Fragen - Kartennummer, Name etc. Eine Frau erklärte mir, dass ich die Karte in zwei Tagen erhalten werde. Ich gab ihr alle Informationen. Die Dame erklärte mir, dass ich eine E-Mail mit einem Formular erhalte, dass ich ausfüllen und an die Bank zurückschicken muss.

Leider geht dies erst am nächsten Tag, da Schichtwechsel angesagt ist. Dritter Anruf ein Herr: Die Karte kann ich frühestens in 4 bis 8 Tagen bekommen.

Eine PIN-Information erhalte ich separat zugeschickt. Nur mit der neuen PIN kann ich Geld abheben. Ich erhalte ein Formular per E-Mail. Dies kann jedoch erst am nächsten Tag erfolgen, da das Computersystem zusammengebrochen ist! Wenn ich diese letzte Information gleich bekommen hätte, hätte eine Familienangehörige in meinem Büro eine weitere Karte nehmen und an mich schicken können.

Das Wochenende war vorbei und jedermann war auf der Arbeit. Ich habe durch diese Fehlinformationen viel Zeit verloren und einen aufwendigen Weg einschlagen müssen.

Bietet viel und kostet nichts Ich habe seit ca. Angefangen mit 50 Euro erhöhte sich mein Kreditrahmen ohne Einkommensnachweise automatisch bis auf nun 7. Meine MasterCard Gold wurde bis jetzt überall, wo ich hingekommen bin, sofort akzeptiert und gerne gesehen. Für Fragen zu aktuellen Umsätzen und allen weiteren Fragen gab und gibt es eine kostenlose Hotline mit freundlichen Mitarbeitern. Inzwischen gibt es unter mein. Die Rechnungen waren immer korrekt, was mir wichtig ist.

Besonders gerne setze ich meine MasterCard Gold für Bahn- und Mietwagenfahrten ein, da eine kostenlose Reiseversicherung enthalten ist. Sollte mein Gepäck doch einmal abhandenkommen, würde die Bank mir den Wert ersetzen. Ich habe dies bereits in Kroatien, der Türkei und Dänemark getan. Es hat immer geklappt und es sind nie Kosten dabei angefallen.

Meinen Vorredner kann ich nicht nachvollziehen: Die Rechnung kommt am 5. Die Überweisung nach Luxemburg kostet Dank EU-Überweisung auch nichts und wer trotzdem lieber innerdeutsch überweisen will, kann dies auf ein deutsches Konto tun, welches als alternative Bankverbindung unten auf der Rechnung steht. Wird die Rechnung fristgerecht bezahlt, kostet die Kreditkarte gar nichts - und das dauerhaft! Dem Aufwand einer einzigen Überweisung pro Monat stehen also eine Menge Leistungen gegenüber, kostenfrei!

Wer diese Bedingung nicht hinnehmen mag, verzichtet auf die kostenlose Reiseversicherung und den kostenlosen Fremdwährungseinsatz, sowie den kostenlosen Kreditrahmen und freundlichen kostenlosen Stunden-Service. Schade finde ich, dass sich die MasterCard Gold nicht für kostenlose Bargeldversorgung eignet. Dazu nutze ich lieber meine Barclaycard New Visa. Keine richtige Kreditkarte Vorweg etwas Positives: Über die Akzeptanz der Mastercard kann ich nicht klagen, im In- und Ausland waren Zahlungen problemlos möglich, ebenso bei Online-Transaktionen.

Die goldene Mastercard ist meiner Meinung nach keine richtige Kreditkarte. Man muss jeden Monat umständlich den offenen Betrag überweisen, Lastschrift ist nach meiner Erfahrung nicht möglich. Vergisst man dies, werden horrende Zinsen und eventuell Mahngebühren fällig. Natürlich steht das alles in den AGB, Advanzia tut also nichts Unrechtes, macht es seinen Kunden aber möglichst unkomfortabel.

Ich werde jetzt nach etwa einem Jahr kündigen. Der Betrag wäre bis zum Oktober zu zahlen gewesen, d. Ich hatte vergessen zu zahlen, sodass nach einer Mahnung der Betrag am Oktober bei Advanzia eingegangen ist. Oktober zu einem horrenden Zinssatz, obwohl ich das Zahlungsziel nur um 7 Tage überschritten habe.

Auf eine Beschwerde hin, dass das doch nicht gesetzeskonform sei, erhält man keine Antwort. Ich war bisher seit 6 Jahren eigentlich zufrieden mit dieser Bank, aber wenn man die Zahlung einmal vergisst, werden Zinsen für einen Zeitraum berechnet, der in meinen Augen nicht legal ist.

Mal sehen, ob ich von der Bank noch eine Antwort erhalten werde. Wenn nicht, gibt eine Kündigung der Karte von meiner Seite.

Ausschlaggebend für die Beantragung war die fehlende Auslandseinsatzgebühr. Eine der ganz wenigen Karten ohne Jahresgebühr, die das bietet. Dies klappt perfekt, auch wird im Vergleich zu anderen Mastercards derselbe Umrechnungskurs berechnet. Sicherlich ist die Möglichkeit des fehlenden Kontoeinzugs kritikwürdig und das Geldabheben damit nicht kostenfrei - dafür gibt es andere Karten.

Wer damit nicht zurechtkommt, hat wohl grundlegend ein Problem im Finanzbereich. Die Versicherungen gibt es geschenkt, mehr sind die wohl auch nicht wert. Mein Anfangslimit waren im übrigen 3.

Nach der zweiten Zahlung ist es nochmals deutlich gestiegen. Saldo bei Rechnungslegung sofort ausgleichen. Es gibt keinen Bankeinzug. Die Bank lässt einen völlig in Ruhe mit Anrufen oder Werbung. Es kommt praktisch nichts. Wenn man da anruft, kommt man durch und hat einen kompetenten Menschen am Apparat. Die Website ist klein und übersichtlich und funktioniert. Newcomer bekommen nur Euro. Bei mir ist das nach Jahren jetzt auf eine Summe erweitert worden, die etwa 1,5 Nettogehältern entspricht.

Ich bin sehr zufrieden und empfehle die Karte "Selberdenkern". Die Versicherungsleistungen habe ich noch nicht ausprobiert, hören sich aber vielversprechend an. Unseriöse Werbung 1 Bargeldabhebung umsonst ist Augenwischerei! Ja, das ist die andere Bank, da haben wir keinen Einfluss drauf! Das steht nicht in der Werbung. Fragt man, wie das geht, bekommt man als Antwort: Partner kann ja eine eigene Karte beantragen.

Bin ich im Kindergarten und unmündig? Ich habe umgehend gekündigt. Gefragt, warum, hat mich niemand. MasterCard Gold Ich mache es kurz und knapp. Diese Kreditkarte ist ideal für alle die eine Kreditkarte wollen, jedoch eine schlechte Schufa-Auskunft haben, da keine Schufa-Auskunft eingeholt wird. Dafür ist der Kreditrahmen am Anfang begrenzt. Wichtig dabei ist aber, dass man seinen Kreditrahmen immer pünktlich zurückzahlt, da sonst schnell hohe Zinsen entstehen, wovon die Bank sicherlich lebt.

Mir wurde am Anfang Euro Kreditrahmen eingeräumt, welcher aber schon nach der ersten pünktlichen Zahlung auf 1. Bisher bin ich rundum zufrieden. Die Antragsbearbeitung erfolgte schnell, und in Schweden hat sie mir schon sehr gute Dienste geleistet. Also eine klare Empfehlung für die, die den in Anspruch genommenen Kredit pünktlich zurückzahlen. Letztens habe ich mal die Umrechnungskurse verschiedener Karten die ich besitze an denselben Tagen verglichen: Von daher würde sich sogar der Automaten-Bargeldbezug im Ausland rechnen, selbst bei den hohen Zinsen.

Man kann nämlich schon eher rücküberweisen, noch bevor die Rechnung kommt, sobald alle Transaktionen aufgetaucht sind dann aber den gesamten Differenzbetrag zum Kreditrahmen überweisen.

Wer Ordnung hält und seine Ausgaben im Blick bzw. Mit einem unschlagbar günstigen Umrechnungskurs bei Fremdwährungen. Die zusätzlich vorhandenen Versicherungen habe ich zum Glück noch nie benötigt und kann zu deren Zuverlässigkeit nichts sagen. Aber es ist ein weiterer Pluspunkt dieser Karte, diverse Reise- und Unfallversicherungen dabei zu haben, sofern man die Reisekosten mit dieser Karte bestreitet.

Weltweite Akzeptanz mit guten Konditionen ohne Jahresgebühr Die kostenlose Mastercard Gold der luxemburgischen Advanzia Bank besitze ich seit etwas mehr als einem Jahr und wurde bislang nicht enttäuscht. Sie ist in erster Linie für den weltweiten bargeldlosen Zahlungsverkehr geeignet, da keinerlei Fremdwährungsgebühren in Nicht-Euro-Währungen erhoben werden. Für mich geht das voll in Ordnung, da ich im Inland eh mit meiner Girocard von der Hausbank Bargeld abhebe.

Durch den zeitnahen und vollständigen Ausgleich des Kreditkartenkontos per Überweisung können diese Zinsen vermieden werden. Wenn man sich daran hält, sind Bargeldabhebungen in der Regel auch kostenfrei bzw. Auf meine Bedürfnisse ist diese Kreditkarte exakt zugeschnitten. Sie ist für mich absolut kostenfrei, da ich jederzeit den Überblick über meine Umsätze bzw. Der Kundenservice ist schnell erreichbar, aber auch nicht gerade freundlich, wie ich finde. Das habe ich so bei noch keinem Anbieter erlebt.

Dennoch empfehle ich diese Mastercard aufgrund der o. Konditionen ausdrücklich für diejenigen, die jederzeit den Überblick über Ihre Finanzen behalten können. Mastercard für Drittländer super, aber Zinsen sind Wucher Die "kostenfrei" goldene Mastercard ist perfekt für den Einsatz in Drittländern bzw.

Nicht-Euro-Ländern, da hier keine Auslandseinsatzgebühr verlangt wird. Der Knackpunkt liegt in der monatlichen Rechnung. Hier macht Advanzia auch keine Ausnahme zwischen jahrelangen und solventen Bestandskunden. Die Zinsen werden auch nicht taggleich abgerechnet in meinem Fall kam die Zahlung fünf Werktage später, plus Zinsen, welche ich vorher ausgerechnet hatte , sondern pro Monat, egal wann das Kreditkartenkonto ausgeglichen wird.

Für mich war dies ein Grund die Kreditkarte zu kündigen. Alle Abos, bei denen diese Kreditkarte hinterlegt ist, wie z. Bei Auslandsaufenthalten wirkt sich diese Sperre unter Umständen katastrophal aus, da bestimmte Dienste und Zahlungen nur per Kreditkarte bedient werden können.

So richtig kann man diese Karte nicht empfehlen, es sei denn, man besitzt zur Not noch eine verlässliche Ausweichmöglichkeit. Bei der Advanzia-Karte ist es erforderlich nach Erhalt der E-Mail mit dem ausstehenden Betrag diesen rechtzeitig zu überweisen, erfordert ein wenig Disziplin, ist aber machbar.

Bei beiden Karten ist Onlinebanking möglich. Beide Karten zusammen ermöglichen mir, im Ausland kostenfrei einzukaufen bzw. Dies wollte ich unbedingt umgehen. Diese Karte ist die Lösung, einfach mit ihr als Kreditkarte keine Barabhebungen im Ausland zahlen, alles ist gut. Nicht vergessen, die aufgelaufene Summe selbst an die Bank zu überweisen, ansonsten kommen unschöne Zinsen auf einen zu. Nur was für Leute, die den monatlichen aufgelaufenen Betrag auch zahlen können, diese Karte als "Dispo"-Karte zu benutzen, davon ist hier dringend abzuraten.

Tipp für Geldabhebungen Dass Zahlungen mit der Goldenen Kreditkarte kostenlos sind und dass Zinsen für Geldabhebungen anfallen, ist ja hinreichend bekannt. Wer aber gezwungen ist, im Alltag mal schnell Bargeld mit dieser Karte abzuheben, kann sich aber trotzdem eine Menge Zinsen ersparen und zwar dann, wenn er die abgehobene Summe sofort wieder auf das Kreditkartenkonto überweist, sobald diese als Sollbetrag im Online-Zugang erscheint.

Man braucht also nicht erst auf die Abrechnungs-Mail zu warten, denn bis zu diesem Zeitpunkt können die Zinsen schon ziemlich angewachsen sein. Zu beachten ist jedoch, dass man die Karte nicht auf Guthabenbasis betreiben kann. Möglich ist nur eine Begleichung des Sollbetrags. Ich nutze sie jedoch meist für Zahlungen im In- und Ausland. Wenn man mit den "Tücken" der Goldenen Kreditkarte vertraut ist und diese meidet indem man z.

Ich nutze sie schon viele Jahre. Zunächst hatte die Versicherung es abgelehnt, die krankheitsbedingte Verlängerung meines Urlaubes zu bezahlen. Auf meine Beschwerde hat die Advanzia zunächst unfreundlich und ablehnend reagiert.

Zwei Wochen später habe ich dann aber eine Mitteilung erhalten, dass der Schaden abzüglich der Euro Selbstbeteiligung doch noch reguliert wird. Und drei Tage später ist das Geld auch tatsächlich an mich gezahlt worden. Mein Bericht vom Januar hat hiermit noch einen anderen Ausgang bekommen. Schlechter Service, die Versicherung zahlt nicht Die gebührenfreie Mastercard Gold ist gut, solange man sie nur als Kreditkarte nutzt und die fälligen Raten pünktlich bezahlt.

Anders als bei anderen Banken muss man hier selbst überweisen und hat nicht die Möglichkeit des Bankeinzugs. Ich nutze die Mastercard seit über 7 Jahren. Wenn es mal Probleme gibt, ist die Hotline eine Katastrophe! Man bekommt in der Regel keinen Bankmitarbeiter ans Telefon, sondern nur Telefonisten, die keine Ahnung haben und nicht weiterhelfen können. Es wird vollmundig mit zahlreichen Versicherungen für die Reise geworben. Zahlen tut die Versicherung aber nicht! Zum einen ist eine Selbstbeteiligung von Euro vorgesehen, sodass die meisten Fälle von vornherein ausgeschlossen sind.

In den sehr klein gedruckten und sehr ausführlichen Versicherungsbedingungen sind für fast jeden Fall Bedingungen gestellt, die der Versicherte in der Praxis nicht erfüllen kann. So muss man, wenn man im Urlaub krank wird, auch aus dem Ausland auf eigene Kosten nach Deutschland telefonieren und um Genehmigung der Inanspruchnahme einer Versicherungsleistung bitten.

Ob diese dann erteilt wird, ist fraglich. Bisher problemloser Einsatz - Top! Nachdem ich das Anmeldeformular online ausgefüllt habe, wurden mir sehr schnell der Vertrag zur Bestätigung und die Karte zugeschickt. Nach den ersten Transaktionen erhöhte sich das Kreditlimit nach und nach. Nun bin ich bei monatlich 1. Onlinebestellungen, Tankstelle und Auslandsbezahlungen waren bisher überhaupt kein Problem.

Man muss das Geld bis 6 Wochen nach Monatsende bezahlen, dafür erhält man im Onlinezugang eine Rechnung. Diese muss man selbst begleichen, indem man unter Angabe der Kreditkartennummer eine normale Überweisung tätigt. Nur die nach der Zahlungsfrist fälligen Zinsen sind happig, aber irgendwie muss sich die Sache finanzieren. Hält man die Zahlungsfrist ein, gibt es keine Probleme! Dieser Onlinezugang ist selbstverständlich mit Passwort und Bildcode geschützt.

Der Kundenservice ist telefonisch auch problemlos erreichbar. Ich bin trotz anfänglicher Skepsis bisher nicht enttäuscht worden und hoffe, dass das in Zukunft so bleibt. Jedem gut organisiertem Gelegenheitsnutzer einer Kreditkarte kann ich daher die Advanzia Mastercard Gold empfehlen.

Ich bin sehr zufrieden Ihr beschwert euch über die Wucherzinsen von der Advanzia, aber schaut doch mal unsere Banken an. Die sind doch nicht besser, vor allem die von der Sparka Ich wollte von der Sparka Was kam da auf einmal? Die wollten tatsächlich eine Gebühr von 3,95 Euro. Ich habe oft an verschiedenen Geldautomaten Geld abgehoben, aber ich habe nie eine Gebühr zahlen müssen.

Das ist ein ganz klares Plus für Advanzia. Irgendwie muss sich ja eine Bank finanzieren, wenn die Karte dauerhaft für umsonst ist. Es gibt auch andere Unternehmen, bei denen die Karte für umsonst ist, und meint Ihr, dass die da weniger Zinsen haben, ich denke nicht.

Klar es gibt Nachteile bei der Advanzia, aber die hat jede Bank. Ich für meinen Teil bin sehr zufrieden und würde die Karte von Advanzia nicht mehr hergeben. Also, jedes Unternehmen hat Vor- und Nachteile und es ist jedem seine Entscheidung, wie er sich entscheidet. Ich glaube aber, ich lasse es besser.

Dann aber muss man Zeile für Zeile seitwärts hin- und herscrollen. Kopieren und in einen Text-Editor laden geht auch nicht, da Kopieren unterbunden ist. Werde gleich erst einmal die Lupe hervorkramen. Sehr suspekt das Ganze! Was spricht für eine solche Vorgehensweise? Technische Gründe können es nicht sein.

Ohne Tricks kostenlos, wenn man sich an die Bedingungen hält In verschiedenen Foren wird immer mal wieder vor der Advanzia Kreditkarte gewarnt. Meiner Meinung nach völlig grundlos. Wer seine Rechnungen umgehend bezahlt, hat die Karte vollkommen kostenlos, ohne einen Cent Gebühr und irgendwelche Tricks.

Wer natürlich eine Überweisung vergisst Einzug ist nicht möglich, darauf setzt wohl die Bank , der wird mit vergleichsweise hohen Zinsen und einer Mahngebühr belastet. Ich habe die Karte bisher etliche Male eingesetzt. Insbesondere da es keine Auslandsgebühr gibt, ist die für den Kauf von Downloads immer hilfreich.

Wer eine Kreditkarte für gelegentliche Zahlungen braucht, weil SEPA und PayPal nicht akzeptiert werden, findet hier eine kostenlose Option, die allerdings nichts für vergessliche oder unzuverlässige Personen ist. Gebührenfrei, kostenlos und fast perfekt Sehr viele Kommentare habe ich gelesen bevor ich die gebührenfreie Advanzia Goldkarte beantragt habe.

Nach den gelesenen Kommentaren war ich skeptisch, aber jetzt nach fast drei Jahren überhaupt nicht mehr. Die Karte ist kostenlos, Zinsen müsste ich nie bezahlen, da ich die Karte nur zum Bezahlen benutzt habe und die Kreditkartenabrechnungen auch gleich beglichen habe. Auch im nichteuropäischen Ausland war das toll, ich habe alles bezahlt und es gab keine Auslandseinsatzgebühr.

Einzig kleines Manko ist, dass die Advanzia Bank nicht selbst das Geld von meinem Konto einziehen will. Ich muss immer selbst überweisen und das kann Mal problematisch sein, falls ich mich im Ausland oder im Krankenhaus befinde und keine Zeit habe oder nicht daran denke. Zum Glück hat es immer gut geklappt, aber Risiko besteht Krankheit , dann könnten sich die Zinsen sammeln. Ansonsten ist die Karte wirklich empfehlenswert und wenn man sich nicht an Bedingungen nicht halten kann, ist man selbst dran schuld und nicht immer die Bank.

Schnelle Bearbeitung des Antrages, schneller Versand der Karte, schnelle Info, in wenigen Tagen ist die Karte freigeschaltet, und auch das Versprechen, dass die PIN bald bei mir ist, erfüllte sich innerhalb 3 Werktagen.

Mein Limit lag anfangs bei Euro, wurde aber nach wenigen Monaten und pünktlicher, kompletter! Begleichung der Monatsrechnung auf nunmehr 5. Alle negativen Kommentare kann ich echt nicht nachvollziehen. Die zugegebenen hohen Sollzinsen, vor allem bei Verfügung am Geldautomaten, sind deutlich in der Gebührenübersicht nachzulesen.

Auch eine schlechte Betreuung durch den Support - bei mir Fehlanzeige, alles top. Was allerdings vorher feststeht. Diese Kreditkarte - jederzeit sehr gerne wieder! Der ganze Ablauf war sehr zufriedenstellend, auch bei der Hotline kommt man sofort durch. Mein Kreditrahmen war sofort bei 5. Nach dem Urlaub kam die erste Abrechnung, die ich natürlich sofort überwiesen habe. Ich habe an Advanzia tatsächlich nur die Zinsen in Höhe von ca.

Ich bin jedenfalls absolut zufrieden und kann die Karte jedem empfehlen, der seine Finanzen in Ordnung hat und die monatliche Rechnung sofort und komplett bezahlt. Die dabei verwendeten Kriterien sind Eigenkapitalrendite, Schwankung des Gewinnwachstums und Verschuldungsgrad.

Prinzipiell ist mir das ja alles recht sympathisch, denn ich würde mich ja auch nicht freiwillig gern bei unprofitablen und hochverschuldeten Firmen engagieren - aber in der Praxis gibt es auch bei jedem noch so gut klingenden System mehr oder weniger immer gewisse Einschränkungen, die man vorher wissen muss um damit umgehen und es richtig einsetzen zu können. Das dazu investierbare Produkt von iShares https: Das wichtigste aber, was man verstehen muss, ist dass es dieses historische langfrist-Renditepremium inwieweit du dran glaubst, dass das auch in Zukunft bestehen bleibt, ist wieder die nächste Frage nicht einfach so "umsonst" gab, sondern quasi nur als "Belohnung" dafür, dass man mittelfristig auch mal Phasen der Unterperformance also schlechtere Renditen als der Standardindex aushält und durchsteht.

Smart Beta ist kein "heiliger Gral" und die klassischen Tugenden der Kapitalanlage, besonders die langfristige und geduldige Herangehensweise, werden auch hier wieder, vielleicht mehr denn je, benötigt. Aber das kann dir wohl auch keiner "von aussen" mal einfach so für dich sagen weder Frau Schwarzer noch Herr Kommentator-Chris.

Am Ende ist es dein Geld, und nur du musst ja mit den Konsequenzen deiner Entscheidungen leben. Damit du die Entscheidung dann auch wirklich souverän triffst und dich auch lange daran halten kannst , ist es eben essentiell, durch eigene Bildung ein wirklich informiertes Abwägen der Pro- und Contra-Argumente zu erreichen. Auf dem Blog von ChrisS gibt es hierzu diesen Artikel: Das war ja auch so beabsichtigt.

Der will Aufmerksamkeit und sein Buch verkaufen. Klappern gehört zum Handwerk. Nicht als Widerspruch, aber vielleicht als Ergänzung zu deiner Ergänzung: Das ist ja schon trivial-definitorisch so: Eine Auswahl kann immer nur kleiner sein als die Gesamtmenge, aus der sie genommen wurde. Das allein wäre für mich noch kein Problem an sich, denn im Prinzip geht es ja nur darum, was man mit der Auswählerei überhaupt beabsichtigt zB.

Dass das nicht leicht ist, zeigen ja die aktiven Fonds, die im Prinzip alle das gleiche Streben nach Überrendite durch "Rosinenpickerei" der vermeintlich besten Aktien versuchen und in der Masse den Index langfristig auch nur unterperformen. Dass es dabei in der Praxis immer zu Kompromissen kommen muss, die auch zu optimistische Zukunftserwartungen dämpfen sollten, ist hoffentlich jedem Benutzer klar, ansonsten werden sie eben auch nur wieder bald von der Realität enttäuscht.

Diversifikation generell ist sinnvoll, aber ab einem gewissen Punkt spielt auch die reine Anzahl der Einfluss einzelner Titel verwässert sich also ins unmerkbare weniger eine Rolle als die Art und Charakteristika der wichtigsten Aktien an sich.

Ein Index mit Unternehmen, die alle der selben Branche angehören ist so auch weniger diversifiziert als ein Index mit vielleicht "nur" 20 Firmen, die aber alle aus unterschiedlichen Bereichen sind. Die vermeintlichen Rosinen entpuppen sich dann als verschimmelte Trauben.

Wenn man einfach nur eine populistische Definition von "krisensicher" verwenden will, also "macht in Börsenkrisen weniger Verluste als andere", kann man sich schon auf die Suche nach verschiedenen Konzepten machen indem man historische Börsenkrisen untersucht und schaut ob es gemeinsame Merkmale von Aktien gibt, die sich dort besser als der Marktdurchschnitt geschlagen haben.

Denn auch das stimmt: Meist treffen sie unterschiedliche Branchen eben unterschiedlich besonders ja auch wenn die Krise gerade mit einer bestimmten Branche ursächlich zu tun hat. Sowas bezeichnet man dann gern als "defensiven" Sektor. Auch das "Quality"-Konzept an sich muss nicht weniger krisensicher sein, nur weil es "Rosinenpickerei" mit weniger Aktien betreibt. Im Gegenteil, schaut man sich die langfristige Performance an, hat er sich in Jahren, wo der normale World negativ war, stets ein paar Prozentpunkte besser geschlagen als der Standardindex, und auch die langfristige Standartabweichung ist immer etwas geringer gewesen.

Macht ja auch ganz intuitiv schon Sinn - wo möchte ich denn auch in einer Krise eher investiert sein, lieber in Firmen mit hohen Profitmargen, stabilen Gewinnen und niedriger Verschuldung, oder in unprofitablen Schrottfirmen die kurz vor der Pleite stehen? Man muss sich nur mal die Performance des DivDax anschauen, dann weiss man was dieser Versuch einer Dividendenstrategie gebracht hat.

Das der DivDax kein gutes Konzept ist, können dir sogar auch ausgewiesene Anhänger von Dividendenstrategien schon sagen. Das liegt noch nichtmal daran, weil er "zuwenig" Unternehmen enthält, sondern weil die Auswahlkriterien zu "stumpf" sind. Erfolgreiche Dividendeninvestoren schauen eben nicht nur auf die reine Höhe der Dividende allein im Gegenteil, oft ist dann eine zu hohe Dividende schon eher "suspekt" , sondern bezieht eine ganzheitliche Unternehmensbetrachtung mit ein.

Dividendenbeständigkeit und -Wachstumsrate, Ausschüttungsquote sowie allerhand weitere Bewertungszahlen, Umfeld und Entwicklung spielen da noch eine Rolle. Gerade die gering gewichteten Unternehmen werden dann vernachlässigt. Hast du eine Vorstellung, wie viele von den ca. Wo wird die sinnvolle Grenze gezogen? Ehrer bei oder eher bei Unternehmen? Ich glaube wir sind in unserer Ansicht nicht weit auseinander, aber in einem Punkt sehr wohl: Ich glaube man kann den Markt nich schlagen und daher ist marktbreit für mich eben doch das Nonplusultra.

Alle klugen Bewertungsmethoden scheitern daran, dass sie a nur die Vergangenheit betrachten können b auch in der Statistik gerne Rosinienpickerei betreiben. Heute sind es die Underperformer überhaupt. Auch Eisenbahngesellschaften haben fast Jahre gute Gewinne gemacht. Bis es mit dem Aufkommen des Automobils eben vorbei war damit. Und natürlich kann man das auch mit Zahlen belegen. Aber das sagt ja nix über die reale Rendite aus. Denn in den Blütejahren steigen sie natürlich auch nie so hoch wie die grade angesagten Branchen.

Schönes Beispiel ist zB. Zurückgerechnet hat der laut Eigenwerbung seit jedes Jahr alle anderen Indices der Welt outperformt. Das klingt beeindruckend und zumindest der Rechenaufwand der notwendig sowas überhaupt auszurechnen ist es vermutlich auch.

Aber dennoch ist das ein rein rückwärtsgewandets Rechnen, das sind reine Fingerübungen. Aber was sagt mir das über die Börsenentwicklung bis ? IMO absolut gar nix. Puh, wenn sich da also "unsere Ansichten unterscheiden", impliziert das ja das Ich daran glauben würde. Grad nochmal meinen Text überflogen, ob das irgendwo so stehen würde, nee da liegt wohl mehr Unterstellung vor.

Mit einem Streitgespräch kann ich leider auch nicht dienen, wenn es um Positionen geht die ich garnicht habe. Warum ist das wichtig? Nun, nehmen wir bsp einfach mal den Begriff "Value". Was ist das überhaupt? Was macht eine Aktie zu einer Value-Aktie und andere nicht? Welche Unternehmenskennzahlen nehme ich, um Value zu "beschreiben" und zu messen? Kann ich mit den jeweiligen Kennzahlen überhaupt den Faktor effektiv "einfangen"? Ob zB ein Low Volatility -Subindex auch tatsächlich eine langfristig dauerhaft niedrigere Volatilität als sein Mutterindex hat, kann nicht einfach so trivial als gegeben angenommen werden, sondern muss auch immer noch hinterher überprüft werden.

Dass ein Faktorkonzept dann auch erst "erweisen" muss, ob damit der Markt langfristig und nachhaltig geschlagen werden kann, ist selbstverständlich. Ohne Beweis müsste man ja tatsächlich nur dran "glauben", anstatt historisch belegbare Fakten zur realistischen Orientierung seiner Annahmen zu haben.

Andersherum gesagt, was würdest du denn auch als Beweis, dass der Markt "langfristig geschlagen" werden kann, überhaupt akzeptieren? Was ist langfristig, was ist geschlagen? Wenn du dich wirklich offen damit auseinandersetzen willst, wirst du auch in der akademischen Literatur hunderte Studien zu den genannten Aktien-Faktoren finden, die sie in einer Vielzahl von Marktsituationen und Zeitperioden untersucht haben, alles nur ein paar Googleklicks entfernt.

Wenn du nichts davon akzeptierst, kannst du auch eine eigene Studie betreiben, um sie zu widerlegen. So kommt ja durch ständiges gegenseitiges Überprüfen die Wissenschaft als ganzes voran, nicht mit Dogmatik. Zu studieren, "was gewesen war" ist absolut nützlich, denn das gibt uns eine realitätsbasierte Orientierung, um unsere Annahmen über die Zukunft entsprechend zu verbessern die denn auch woher sonst informiert sein sollen, einfach aus der Luft gegriffen?

Nicht, weil man das einfach so naiv fortschreiben kann, sondern um Zusammenhänge und Prozesse zu erkennen, daraus Modelle zu formulieren, und diese dann in der weiteren Zukunft auf die Probe zu stellen. Niemand sagt, dass dabei alles absolut und ohne Einschränkungen ist, aber über das Wesen und die Grenzen der Empirie haben sich schon seit einigen Jahrhunderten vor uns viele nicht allzu dumme Leute Gedanken gemacht.

Das ist jedenfalls kein besonderer "Denkfehler", der dir als einziger aufgefallen wäre. Wenn du beispielsweise glaubst, dass der Markt nicht zu schlagen ist, woher nimmst du dann auch diese Überzeugung? Puh, also damit ich dich richtig verstehe, wie glaubst du dass beispielsweise der Quality-Index überhaupt funktioniert? Dass er sich etwa nur einmal vor hundert Jahren seine Aktien ausgewählt hatte, und seitdem nicht wieder angeschaut hat?

Verständnis ist Vorraussetzung zur qualifizierten Kritik am Konzept, zum Beispiel mit einem Blick in die frei verfügbaren Methodologies https: Nach einem halben Jahr wird das Ganze wieder getan, und Firmen, die im Peervergleich unprofitabler oder verschuldeter geworden sind werden entfernt zugunsten neuer Aufsteiger.

Du hast doch zuerst die "Krisensicherheit" infrage gestellt, nicht Rendite ;- Und so schlecht haben sich CS dort auch langfristig nicht geschlagen, sondern den SP insgesamt outperformt. Wenn der CS-Sektor in Krisen weniger fällt als andere Branchen, hat er ja auch danach einen viel geringeren Renditeverlust wieder aufzuholen, sondern kann sich einfach gemütlich weiterentwickeln und trotzdem oder gerade deshalb insgesamt vorne liegen.

Muss man auch nicht wissen. Es ging eigentlich nur darum, wie "krisensicher" der CS-Sektor generell ist oder allgemein, dass es überhaupt Beispiele für "krisensicherere" Aktien als der Gesamtmarkt gibt. Wieviele Krisen es in Zukunft noch geben mag ist dabei bolle, sondern eher dass sich aus der Vergangenheitskrisenperformance des CS-Sektors die Annahme nicht Garantie, falls man gleich wieder ins Extrem überspringt berechtigen lässt, dass er die eventuellen zukünftigen Krisen wahrscheinlich er, also relativ auch wieder weniger Verlust erleidet als der Gesamtmarkt.

Naja, wenn ich so mal schnell die Methodology des BDCI überfliege, finde ich da auch keine allzu megakomplizierte Rechenarbeit dass es da schon einen Supercomputer bräuchte, prinzipiell ist das für jeden noch in der heimischen Tbk mit ein paar Skripten machbar. Obs was taugt, kann ich nicht sagen, aber Zertifikate interessieren mich langfristig generell eh nicht, ebensowenig das penetrante Privatanleger-Marketing, und ob die bei ihren Backtests doch mit Lookahead-Hindsight Bias geschummelt haben, wird sich schon zeigen wenn das Papier ein paar mehr Jährchen Praxistest hinter sich hat.

Auch fehlen rigorose akademische Studien, wie es sie eben für die bekannten Faktoren gibt, um das Konzept dazu auch von unabhängigen Dritten zu replizieren und eben auf "Stringenz und Validität" in vielen verschiedenen Märkten und Zeiträumen zu untersuchen, was mir ja lieber ist ;-.

So da hätten wir also wieder den Kreis zum Anfang geschlossen, und ich beende das ganze mal mit einer Rest-Synthese:. Dass der marktkapitalisierte Standardindex beim Investieren das "Nonplusultra" wäre, würde ich nicht behaupten, aber einfach nur weil es für mich generell keine Nonplusultras gibt, sondern immer nur ausreichend gute Kompromisse um seine jeweiligen individuellen Ziele zu erreichen davon ist der MK also einer, aber nicht unbedingt nur der einzige.

Nach gut einer Stunde uff! Durch eure Beiträge und den Artikel haben sich schon viele Fragen geklärt - erste Sahne! Hier also nun meine Fragen:. Anlagehorizont Jahre oder länger. Ich habe auch stundenlang gegrübelt und mir Gedanken gemacht, welche Gewichtung ich wähle und mich dann so entschieden, wie ich mich letztlich einfach am wohlsten fühle.

Anstatt noch viele weitere Monate zu grübeln und immer wieder nicht zu investieren, sollte man am besten einfach mal "mutig" mit einem breit gestreuten Depot loslegen und spüren, wie sich die möglichen hohen Schwankungen anfühlen! Die Theorie ist das eine, mit echtem Geld bekommt man bestimmt noch ein ganz anderes Gefühl. Von daher vielen Dank für den Blog und die Ratschläge der ganzen Vorposter sowie gutes Gelingen bei den jeweiligen Depot-Entscheidungen!

Aber menschlich ist eben jeder unterschiedlich in seiner Situation und Veranlagung, wichtiger ist also dass der Betrag zu dir "passt" und du ihn langfristig diszipliziniert genug durchhalten kannst. Am Ende ist das langfristige Besparen von ein paar Welt-ETFs sogar eine ziemlich "langweilige" Angelegenheit, sobald die anfängliche Aufregung verflogen ist, und so soll es ja auch sein.

Man schickt dort eben sein Geld hin und gut is', und der Depotstand muss dann auch nicht mehr zwanghaft aller paar Tage gecheckt werden. Vielen Dank für deine tollen und interessante Texte die man wirklich sehr gut versteht!

Ich interessiere mich sehr für Aktien und habe sehr lange und intensiv nach ETF's geschaut. Hallo Alex, was ich davon halte? Wenn Du nicht mindestens 3. Der Zinseszinseffekt besser gesagt geometrisches - dh. Auch ist "Diversifikation" was anderes. Sparpläne können nicht "diversifiziert" sein, sondern nur die Assets selbst an sich, die man damit bespart. Klingt pedantisch, aber saubere Begrifflichkeiten sorgen für eine saubere Anwendung. Was spricht dagegen, mehrere ETF-Sparpläne anzulegen?

Danach wieder von vorne, d. Geht das nicht Ich kenne mich mit den Möglichkeiten der Banken nicht so gut aus? Der Zinseszins ist überhaupt nicht davon betroffen. Solange du nichts verkaufst oder Ausschüttungen vergisst wieder anzulegen, gibt es einen Zinseszinseffekt. Auch die Diversifikation ist nicht davon abhängig, wie genau du die Einzahlungen vornimmst. Die von Dir genannten Indizes sind breit streuend und somit in Ordnung. Wichtig ist nur, dass du einen wachsamen Blick auf die Kaufkosten hast.

Bei Euro Beträgen hängt es stark mit den Sparplankonditionen deines Brokers ab. Zunächst einmal wäre ich auch bereit eine höhere Sparrate von max ,- zu zahlen und des weiteren habe ich vor einen höheren Betrag als Einmal-Investition zu zahlen. Da die thesaurierenden etfs den Gewinn ja quasi re-investieren habe ich ja schon einen zinseszinseffekt, oder täusche ich mich da?

Wenn der Betrag aber nun auf zwei oder drei Sparpläne verteilt werden muss, dann verringert sich doch auch der Zinseszinseffekt oder nicht? Meine eigentliche Frage ist ob es Kosten erst einmal beiseite gelassen einen Unterschied bei der Rendite macht ob ich ETFs in einem Sparplan ausführe oder ob ich ETFs auf Sparpläne verteile und somit nicht monatlich einen Betrag in einen Sparplan investiere sondern die monatliche Rate aufgeteilt wird.

Einen Zinseszinseffekt hast du bei allen Anlagen generell schon, bei dem die Zuwachsfunktion geometrisch ist. Also irgendwie verstehe ich dich auch nicht so ganz richtig: Wenn das gleich ist, wird auch das Ergebnis gleich sein. ETF-Sparplan bei meinem aktuellen broker: Unabhängig von der schlechteren Diversifikation erziele ich hier doch auch nur eine Rendite pro Sparplan und nicht eine Gesamtrendite wie im ersten Beispiel. Somit werden dann auch nur die niedrigeren Raten verzinst?

Darüber hinaus habe ich so auch kein "Weltportfolio" sondern nur einzelne von einander unabhängige ETFs die sich gegenseitig nicht ergänzen Deine Diversifikation ist in beiden Fällen gleich hoch: Du streust Dein Geld über drei verschiedene Anlageklassen. Da ist nichts schlechter oder besser - ChrisS wies Dich ja schon darauf hin, dass man bei den Begriffen etwas aufpassen muss: Heute kann niemand vorhersehen, welche deiner beiden Kombinationen besser sein wird.

Da Deine Variante 1 eine höhere Aktienquote hat, sind die Chancen hiermit in 35 Jahren besser abzuschneiden sicherlich höher. Eine Garantie gibt es hierauf aber nicht. Deine Unterscheidung zwischen Rendite pro Sparplan und Gesamtrendite ist mir leider nicht ganz klar.

Ob dazu jetzt ein Sparplan angelegt wird, der dann drei Buchungen vornimmt oder drei Sparpläne, die jeweils eine Buchung vornehmen, ist im Endeffekt exakt identisch. Du hast also in 35 Jahren drei Töpfe in die Geld geflossen ist.

Jeder Topf wird dabei eine andere Rendite erwirtschaftet haben. Hast Du also 35 Jahre lang zum Beispiel monatlich. MircoR, schau Dir am besten einfach mal die verlinkten Berechnungen an und versuche diese nachzuvollziehen. Du kannst dort auch sehr schön den Zinseszinseffekt erkennen - die erwirtschafteten Gewinne des ersten Jahres werden im zweiten Jahr wieder "verzinst". Das alleine ist der Zinseszinseffekt.

Das die genannten Renditen nur dem Beispiel dienen, ist hoffentlich klar. Ich habe irgendwelche Werte gewählt. Das bedeutet in Deinem Fall: Auf welchen Konten sich das Geld ansammelt ist egal. Du bist immer gleich gut diversifiziert und bekommt immer die gleiche Rendite Genühren mal aussen vor gelassen. Das Weltportfolio besteht aus voneinander unabhängigen ETFs.

Das ist doch gerade der Clou daran. Diversifikation durch möglichst geringe Korrelation. Egal ob sie in einem Sparplan stecken, bei verschiedenen Banken gehalten werden oder sogar von verschiedenen Menschen Ehepaare, die gemeinsam veranlagt werden. Zusammengeführt wird alles in Excel. Wo das Zeug lagert ist belanglos. Warum sollte das bei "Variante 2" denn auch anders sein?

Es kommt in bei beiden in etwa das selbe Geld monatlich in den selben ETFs an, die werden sich also langfristig ähnlich entwickeln. Selbst wenn man noch extra pedantisch sein wollen würde, und sagt dass aufgrund der minimal höheren Aktienteil-Gewichtung die langfristige Rendite vielleicht ein paar Zehntelprozentpunkte besser sein könnte mit entsprechender Volatilität , aber das wäre schon relativ akademisch.

Zumal sich ja der Effekt deiner "Gewichtung durch Einzahlung" mit der Zeit von selbst verschiebt. Die Rendite wird doch nicht "pro Sparplan" betrachtet, sondern auf Gesamtdepotstand-Ebene. Warum soll das zweite Depot auch "schlechter diversifiziert" sein, es sind die selben ETFs in etwa der selben Aufteilung die du ja auch später noch weiter anpassen kannst, wenn du's unbedingt genau haben willst enthalten?

Solange du dasselbe Kapital reinsteckst, "verzinst" sich das auch ganz genauso. Und natürlich hast du ein Weltportfolio mit ETFs die sich gegenseitig ergänzen gerade WEIL sie etwas unabhängig voneinander sind, nur so funktioniert Diversifikation ja überhaupt, mit Anlagen die nicht im Gleichschritt korreliert laufen.

Nochmal, ob du mit "einem Sparplan" gleich in mehrere ETFs investieren kannst, oder "mehrere Sparpläne" also für jeden ETF einzeln anlegen musst, ist nur ein brokerabhängige Art die jeweiligen Buchungsvorgänge zu behandeln der eine Broker bündelt die Orders so, der andere hat ein Eins-für-Einen Prinzip , aber macht praktisch bei dem was damit am Ende "hinten rauskommt" keinen Unterschied.

Lass dich davon nicht verrückt machen, und haja probier's doch einfach aus und fang einfach an: Bei Comdirect und Onvista, also bei beiden, kann man beliebig viele Sparpläne einstellen. Um nun auf deine Zahlen zurückzukommen: Ich denke, dass wir dem Missverständnis, dem du unterliegst, am einfachsten auf die Spur kommen, wenn wir bei beiden Brokern mit den gleichen ETFs und den gleichen Anlagebeträgen arbeiten.

Deshalb tue ich jetzt so, als wäre die Variante, die du eigentlich nicht bevorzugst, deine Wunschvariante:. Diese hier dargestellte ETF-Kombination kannst du bei der Comdirect innerhalb eines einzigen Sparplans für Euro realisieren, in dem du bei der Sparplananlage genau diese Werte einträgst:.

Und jetzt kommt das Entscheidende: Die Diversifikation "Weltportfolio" ergibt sich aus deinem Depotbestand. Ich habe mein Verständnisproblem nun glaube ich erkannt. Daher kann ich auch mehrere Sparpläne ausführen. Ich werde nun schauen dass ich mit drei Sparplänen in drei ETFs investieren werde, dann sollte ich erstmal meine Ruhe haben ;. Zur Geburt möchte ich unserem Sohn ein Einstandgeschenk machen: Ich glaube zwar, dass ich auch darüber schon mal - hier? Meinst du damit nationale deutsche?

Ob das "Sinn" macht ist eigentlich eine relativ sinnfreie Frage: Sinn für Wen, und Sinn Wozu? Der Historie und akademischen Theorie nach haben Smallcaps langfristig etwas Überrendite ggü Standardwerten gebracht mit den üblichen Disclaimern, die ich schon öfter wiederholt hab: Höhere Rendite gibts auch nur aufkosten von höherer Volatilität, phasenweise gibts auch Unterperformance, und ob das alles für die Zukunft genauso gilt, sei jedem selbst überlassen.

Das wird in dieser Dosis deine Gesamtportfoliorendite vllt nur um ein paar hundertstel oder zehntelprozentpunkte aufpimpen, aber haja wenn du sie willst brauchst du dich von niemanden hier abhalten zu lassen. International also richtig Global-Smallcaps ist eigentlich immer der "kleindeutschen" Lösung vorzuziehen, weil diversifizierter. Nö, du scheinst ziemlich davon überzeugt zu sein und willst es durchziehen, darauf kommt es an, nicht das sich jeder um ein paar unwichtige Details streitet.

Nimm deine Motivation und halte damit auch lange genug deine Allokation durch, damit du nach einiger Zeit die Früchte davon siehst. Na solange der Broker das mitmacht und die Gebühren im Rahmen bleiben, mach was dich glücklich macht: Naja, es geht weniger um konkrete Produktempfehlungen ist ja auch immer so ne Sache ;- , sondern ums allgemeine Prinzip. Hier mal ein Beitrag zum Thema Investieren fürs Kind: Nur mal so ein paar grundlegende Gedanken dazu: Du kannst für dein Kind eigentlich maximales Renditepotential fahren - es wird ja wohl noch mindestens 18 Ansparjahre geben also Zeit für Wertaufbau , auf Krisensicherheit die nur Rendite kostet muss da eher weniger Wert gelegt werden, da ja im Ggs zur eigenen Altersvorsorge zum Beispiel dein Kind ja anderweitig also durch dich konkret abgesichert ist und nicht das Depot schon zum Leben braucht.

Schick da einfach jeden Monat stur das Geld zB Kindergeld drauf und du brauchst eigentlich überhaupt nicht mehr draufschauen. Zu den ganzen Artikeln freue ich mich auch immer besonders auf Kommentare von euch, da diese immer sehr ausführlich und verständlich geschrieben sind. Vielen Dank also dafür! ThomasG Den hast du gesucht: Breit streuen, Kosten niedrig halten. Hallo MirkoR, In einem nicht genannten Forum würdest du bei dieser Frage mehr oder weniger freundlich auf die Suchfunktion verwiesen.

Es ist eine Art Standardfrage. Da wir hier den guten Ton pflegen, wird dir aber gerne geholfen: Hast du schon diesen Artikel gelesen und verstanden: Deine Nachfrage zur Laufzeit verrät mir, dass dir vermutlich der Zusammenhang zwischen Kurs und Zins einer Anleihe noch nicht ganz klar ist. Lies dir mal den Artikel durch.

Es gibt auch eine Podcastfolge, die sich nur mit dem Thema Anleihen beschäftigt. Dieses Wissen gepaart mit der Vermutung! Die Festgeldzinsen sind zwar auch gering, aber zumindest noch positiv. Hallo MircoR, Dummerchen hat recht. Umschichten kannst Du immer noch. Nicht besser, anders ;- RK1 bedeutet risikoarmer Anteil. Eine Laufzeit von Jahren ist einfacher abzusehen, als 10 Jahre. Deutschland wird mit ziemlicher Sicherheit nicht pleite gehen in den nächsten Jahren.

Gibt's dann den Euro noch? Deshalb sind kurze Laufzeiten mehr RK1 als lange Laufzeiten. Für andere Zwecke sind sicherlich auch 10jährige eine gute Option. Wiederverkauf der Wohnung mit Alternative ETF eingesetztes Kapital Warum sollte man die Alternative 2 wählen, zumal die Wette auf eine Erzielung um 20 Prozent höhere Verkaufserlöse sichtlich valider ist, als 12 Prozent jährliche netto Rendite unter Berücksichtigung des Risikoverhältnis der beiden Alternativen.

Ob es Fälle geben kann, in denen Immobilien lukrativer sind als Aktien? Ob es Immobilien auch weniger lukrativ sein können als Aktien?

Oder möchtest Du eine ganz allgemeine Diskussion Aktien vs. Immobilien vom Ast brechen? Das führt zu heftigen Diskussionen, in denen mit Zahlen argumentiert wird, die heute niemand vorhersehen kann. Für die Aktivität auf einem Blog kann das ganz sinnvoll sein - "willst Du Traffic schreib was über Immobilien".

Aber ich habe noch keine Diskussion zu dem Thema erlebt, in der auch nur ein Befürworter der einen Seite sich hat von der anderen Seite hat überzeugen lassen. Warum also noch eine solche Diskussion? Die Zukunft wird anders aussehen - Inflation, Marktentwicklungen sowohl im Aktien- als auch im Immobilienmarkt, persönliche "Einschläge" im Leben - das alles kennst Du heute nicht. War München nicht die Stadt, in der die Preise schon exorbitant gestiegen sind? Geht das da immer so weiter?

Woher kennst Du eigentlich die konkreten Risiken bei beiden Anlageformen? Risiko gering, weil keine Kursschwankungen sichtbar? Aktien haben immer ein höheres Risiko, weil die ja so böse schwanken?

Dazu kommen die weichen Argumente wie Zwangssparen, finanzielle Flexibilität, etc. Wie willst Du da zu einem vernünftigen Ergebnis kommen? Also nochmal zur Ausgangsfrage: Was genau möchtest Du hier beantwortet wissen? Ob Deine Rechnung korrekt ist? Ob die Annahmen realistisch sind? Somit ist es relativ unwahrscheinlich das in 20 Jahren, in Städten wie München oder Hamburg einen signifikanten Einbruch an Mietpreisen respektive Kaufpreise geben wird.

Ich spekuliere eher auf Zürich , London oder Moskau Verhältnisse. Diese Studie Link in der Randspalte http: Und München ist nicht gleich München. In Riem ging es massiv aufwärts nach dem Auszug des Flughafens, aber ob Hasenbergl oder Neuperlach jetzt so die Burner waren, was die Rendite angeht. Bei einer Immobilie kann man einfach Glück haben und einen enormen Wertzuwachs haben. Aber dass muss nicht so sein.

Ich bin mir sicher, auch in München gibt es Ecken, die unterdurchschnittlich prosperieren. Was die anderen Städte angeht: Vor der Wende war Hamburg richtig billig. Ich bin vorsichtig mit solch absolutistischen Aussagen im Stil von: Es wird ziemlich sicher so oder so sein. Aber mehr auch nicht. Nun nach dem ich die Kommentar überfolgen und durchgelesen habe, möchte ich dich auch um deine Meinung bitten. Ich bin 18 Jahre alt, und wollte etwas Geld fürs Alter oder für Später sparen.

Sparrate im Moment ca. Europe Stoxx geraten. Meine Frage was ist bei meinem Alter und Budget sinnvoller. Wenn mal weniger Geld vorhanden ist, ist es schlauer, dann nur den World zu besparen oder lieber seltener alle in dem Verhältnis.

Sie haben mich jetzt davon überzeugt den ETFs mal eine Chance zu geben und nicht wieder in Betongeld zu invertieren.. Anlagedauer sind circa 20 Jahre. Dein Aktienanteil finde ich ok. Im Detail kann man sich natürlich immer streiten. Insgesamt eine riskante Aufstellung mit einem hohen Anteil an Smallcaps. Und über Dividendenstrategie kann man ja genug Pro und Contra lesen.

Etwas Sorge bereitet mir der Anleihenanteil! Die haben ein erhebliches Zinsänderungsrisiko. Ist Dir das bewusst? Auch das ist nicht entfernt irgendwie sicher. Dieser Mechanismus wirkt umso starker je länger die Laufzeit der Anleihen ist. Kannst Du nicht Festgeld in Betracht ziehen?

Oder sprengst Du dann die Einlagensicherung? Eigentlich habe ich mir über die Anleihen keine Gedanke gemacht , ich habe die Anleihen nach der Performance der letzten 5 Jahre ausgesucht , Volumenstarke etfs ,performance jährlich über 5 Prozent , würde auch andere Anleihen nehmen. Festgeld interessiert mich nicht. Über den Sinn oder Unsinn, sich dazu noch extra einen dezidierten Europa-ETF mit dazuzuholen, könnte ich wieder lange Absätze schreiben, aber egal was man davon hält, es ist zumindest für den Anfang nicht essentiell notwendig Europa ist ja auch schon im World mit drin, man "verpasst" da also eigentlich nichts, und fügt keine neuen Firmen hinzu, sondern nur Doppelungen und Übergewichtungen bereits bestehender Firmen - und wenn man schon selbstständig an der Regionengewichtung herumdoktern will, soll man halt gleich ein richtiges Regionensplit-Portfolio fahren.

Mhm, ich würde lieber darauf achten, das ganze von Anfang an schon so zu strukturieren, dass man garnicht erst in die Bedrängnis kommt, dass mal kein Geld für eine Sparrate da ist. Dass sollte relativ stur, konsequent und langfristig durchgezogen werden das vielbeschworene automatisierte "zwangssparen" , denn je einfacher es ist, mit etwas aufzuhören auch wenn es nur mal ein kurzes "aussetzen" ist , umso schwieriger wird es dann ja auch nur wieder reinzukommen, so sind halt die Menschen.

Also bei Geldmangel würde würde ich eher erst bei vielen anderen Bereichen kürzen wollen als bei meinen Investitionen, aber klar ich gebe auch gern zu da wohl eher zur fundamentalistischeren Fraktion zu gehören, denn nur mit solcher Konsequenz habe ich mir ja über die ganzen Jahre und Jahrzehnte mein ganzes Vermögen überhaupt aufgebaut.

Da du aber keine konkrete Frage o. Wir könnten uns jetzt zum Beispiel drüber unterhalten wie vernünftig es ist beim aktuellen Zinsniveau noch in langlaufende Anleihen zu investieren, aber ich gehe mal davon aus dass du dir zu jeder Position schon deine eigenen Gedanken gedacht hast und selbst wenn nicht, hey ist am Ende ja auch nur dein Geld.

Ausbauen kannst Du später noch immer. Würdest Du solche Quoten fahren, wenn Aktien seit 5 Jahren abwärtsgehen würden?

Ich hänge mich mal an die Anleihen-Diskussion dran. Ich habe im Moment nämlich auch das Luxusproblem, dass ich den Versprechen der Einlagensicherung für den Ernstfall nicht genug vertraue, um mehr als insgesamt Bleibt die Frage, wie ich das restliche Geld möglichst risikoarm anlege. Dazu noch eine gewisse Diversifikation, in der Hoffnung, dass unterschiedliche Anlageklassen sich im Krisenfall auch unterschiedlich verhalten mögen.

Den entsprechenden Artikel des Finanzwesir http: Im Moment sind folgende Positionen vorhanden, teils geerbt, teils selbst gekauft, alle mit mehr als Die Ausschütter sind deshalb mit an Bord, weil er bisher den Sparerfreibetrag nicht nutzt.

Von der Übergewichtung Europas halte ich nichts. Irgendwie ja wieder auch eine regionale Wette, die man da eingeht. Wie ist dazu die Meinung? Das ist ein guter Weg um sein Geld zu versenken und damit genau das Gegenteil von dem zu erreichen, was man prinzipiell und ganz besonders mit diesem Teil der Anlage erreichen will. Dein Portfolio ist zu kompliziert, nicht ausgewogen und zu riskant. Dafür reicht eigentlich schon sich die Website vom Finanzwesir zu Gemüte zu führen. Vielleicht änderst du dann deine Meinung.

Ich denke auch, wenn Du solche Summen am Start hast, warum nicht einfach mal ein Finanzcoaching des Finanzwesirs nutzen? Unternehmensanleihen und EM-Bonds sind vom Risiko her aktienähnlich. Du würde so mancher deshalb eher nicht zum risikoloseren Teil zählen. Prinzipiell muss ich sagen , ich habe keine Ahnung was ich kaufe. Banken beraten leider nicht zu ETFs. Die Münchner Bank hat mir geraten Geld von meinem Girokonto irgendwo anzulegen.

Gibt es hier auf der Webseite irgendwo Musterdepots mit ausführlichen Begründungen. Es soll schon Risikoreich. Das depot soll die Möglichkeit haben zwischen 5 und 15 Prozent Jährlich zu performen.

Ziel ist es das Kapital mindestens nach 15 bis 20 Jahren zu verdoppeln. Gibt es Spezialisten im Raum München die meine Risikobereitschaft bewerten und mich beraten und mein Depot zusammenstellen. Einige würden jetzt wohl sagen: Weniger Pazifik, mehr EM. Von daher, wenn du dich mit der Gewichtung wohl fühlst, warum nicht Gerade bei den Unternehmensanleihen bin ich mir unsicher, was die Krisenfestigekit angeht.

Wenn wir mal gegenüberstellen, was deine selbstformulierten Ziele daran wirklich sind " Dazu noch eine gewisse Diversifikation Apropos Immobilien, dass du die zwei Immofonds bei dir zum risikoarmen Anteil zuzählst, wäre vielleicht auch mindestends diskussionsbedürftig - es gibt bestimmt nicht wenige Leute, auch hier, die genug Horror- Stories erzählen können, was passiert wenn sich so manche sicher geglaubte Anlage in der Krise als Rohrkrepierer herausstellt.

Aber haja, alles eigene Ermessenssache. Krisensicherheit ist ja auch immer relativ zu sehen - kommt eben immer auf Art und Umfang der der jeweiligen Krise an, und ich würde auch nicht behaupten, dass es da nur die EINE Sicherheits-Anlage gibt, die einem immer und zuverlässig und am besten noch mit Gewinn aus jeder Krise gleichzeitig retten kann.

In der Diskussion um die "Hierarchie" von Sicherheitsanlagen sind deutsche Staatsanleihen oft weit oben, mit durchaus einleuchtenden Argumenten sagen wir mal so, alles andere muss schon viel weiter gefallen sein, ehe der deutsche Staat auch nur eine Anleihe platzen lassen würde. Das "Zinsrisiko" ist genauer gesagt eigentlich das "Zinsänderungsrisiko". Steigende Zinsen sorgen für fallende Kurse der bestehenden, dann schlechter verzinsten Anleihen - verstärkt wird dieser Effekt noch durch die Wahl der jeweiligen Laufzeit, welche quasi wie als "Hebel" wirkt, je länger umso sensibler.

Für Leute denen es also nicht noch um das zusätzliche Herauskitzeln von Rendite durch taktische Zinsspekulation geht, sondern um relative Wertstabilität und geringe Schwankungen, sollten sich also lieber an die kürzeren Laufzeiten halten.

Klar, die Rentabilität ist grad bei Null oder sogar leicht darunter, deswegen muss man halt individuell abwägend einschätzen das ist also von Typ zu Typ unterschiedlich und da gibt es keine Allgemeingültigkeiten , was für ihn attraktiver ist: Wenn das bei euch damit der Fall ist, kann man nur sagen: Manche sagen ja, manche sagen nein Man liest sich halt die Argumente pro und contra durch und trifft daraus eine individuell abgewogene Entscheidung.

Ein Beispiel dafür kann dieser Artikel und die Diskussion darunter geben: In zwischen ist aber eine Überarbeitete Variante Online, bei der klar ein entweder oder erkennbar ist. Mit 18 und in einem FÖJ ist es leider schwer abzusehen ob ich in Zukunft noch genug Geld haben werde. Warum sind eigentlich die smallcaps für die meisten hier so uninteressant , die können den Reditevorschprung bringen, gegenüber anderen Depots die nur in world und EM investiert sind?

Ist es sinnvoller in ausschüttende oder therausierende ETFs zu investieren , Sollte man die Euro Jährlich mitnehmen und ausgeben oder wieder investieren zum rebalancing oder lieber auf ausschüttend verzichten und laufen lassen Sofern das Geld nicht benötigt wird. Ziel ist es nach 20 Jahren in Festgeld oder Staatsanleihen zu investieren und sich monatlich eine Rente von bspw. Die Kursgewinne in den letzten Jahren sind deshalb zustande gekommen, weil die Zinsen gesunken sind. Dies lässt sich nicht einfach so in die Zukunft fortschreiben.

Das wäre so, als wenn man die Durchschnittstemperaturen von März bis Juni ermittelt, feststellt dass diese gestiegen sind, und deshalb nun glaubt die Temperaturen steigen bis Dezember weiter. Du solltest Dich etwas näher mit dem Thema "Anleihen" beschäftigen. Einen besseren Rat kann man da nicht geben. Ich kann Deine Fonds so auf die schnelle nicht bewerten. Aber wenn maximale Sicherheit im Vordergrund steht und Bankprodukte nicht in Frage kommen, würde ich deutsche Staatsanleihen mit kurzer Restlaufzeit 2, max.

Falls die Zinsen so bleiben wie sie sind oder langsam steigen, wirst Du damit eine negative Rendite einfahren. Der Kursverlust im Falle steigender Zinsen wird sich aber in engen Grenzen halten, weil die einzelnen Anleihen relativ schnell aus dem ETF ausscheiden und durch neue, höher verzinste Anleihen ersetzt werden.

Vielleicht sitze ich auch in 30 Jahren hier und denke "verdammt, hätte ich dochmal darein oder hierhin investiert". Die Vergangenheit der aktiven Investment Vehicles deutet allerdings darauf hin, dass ich mit meinem passiven Ansatz ganz gut liegen werde: Allerdings bin ich mir auch nicht sicher ob der typische Kunde von Scalable hier in diesem o.

Na, da habt Ihr aber jetzt die Marketing-Keule ausgepackt - Respekt! Mal schauen, ob ich alles soweit kapiert habe. Logisch, irgendwann muss der Algorithmus ja ein Ergebnis rausspucken. Liefe der jeweils 24h, wüsste man einen Tag zu spät, was zu tun gewesen wäre. Das ist in meinen Augen bis hierhin auch das, was jeder Daytrader mit irgendwelchen Regeln anstellt.

Es gibt fixe Regeln und stur danach wird entschieden. Jetzt wird es für mich spannend. So sagt ihr https: Nicht die Kurse lassen sich vorhersagen, aber die Risiken. Was ist denn dann das "Risiko"? Dass der Kurs fallen könnte, vielleicht? Dass die Kurse steigen könnten, empfinde ich nicht als "Risiko", eher als "Chance". Schwankt es also im Oktober ganz dolle, so wird dies mit hoher Wahrscheinlichkeit auch im November so sein.

War gestern ordentlich was los, wird's heute bestimmt auch so sein. Kann ich mir ganz gut vorstellen. Mal ist nix los an der Börse und dann wogen die Wellen.

Aber woher um alles in der Welt wollt ihr a-priori wissen, dass Volatilität etwas negatives bedeutet. Bloss weil es im Oktober ganz doll geschwankt hat nach oben und nach unten und vielleicht in der Tendenz sogar mehr nach oben , braucht man doch kein Geld von Aktien in Anleihen umschichten. Schon der alte Kostolany wusste: Also damit überzeugt ihr mich nicht. Das liegt aber wahrscheinlich an mir, denn ihr zielt ja auf Kunden ab, die nicht so dolle Schwankungen haben wollen.

Trotzdem wollen die Kunden aber an den tollen Möglichkeiten der Börsen partizipieren. Sorry, aber spätestens da klingen bei mir die Alarmglocken. Und dafür braucht man dieses ganze Algorithmen-Gedöns? Ich erkenne es immer noch nicht: Raus aus den Aktien, sobald Schwankungen eine bestimmte Schwelle überschreiten und erst wieder einsteigen, wenn's lange genug ruhig war?

Im Backtesting kann man da bestimmt ganz tolle Parameter finden, für die das prima geklappt hat, aber wie stabil sind solche Parameter? Und was mich auch irritiert: Was genau unterscheidet Euch denn von den Betreibern von Mischfonds? Die wählen ja mitunter auch ETFs als Anlagevehikel aus und schichten immer schön um und im Gros sieht's bei denen leider auch nicht wirklich goldig aus.

Ein- und Ausstiegtiming so wie ihr es ja quasi auch betreibt klappt bei denen nicht. Haben die nicht die nötige Rechenpower an Bord oder den richtigen Algorithmus gefunden?

Erik Podzuweit, Mitgründer Scalable Capital sagt am Grundsätzlich denke ich, dass wir bei sehr vielen Themen absolut der gleichen Meinung sind, wir es aber noch nicht geschafft haben klarzumachen, was wir genau machen und warum.

Nein, das ist zumindest nicht unsere Zielkundschaft. Wir bieten Vermögensverwaltung für Kunden die ihr Geld nicht selber managen wollen evtl. Wer selber machen kann und will und idealerweise noch Eier aus Stahl hat und jegliche Marktschwankungen abwettern kann, der braucht kaum Hilfe beim Investieren. Wer es als Leser bis auf diesen Blog geschafft hat, der gehört doch leider zu einer beneidenswerten Minderheit. Die meisten Menschen, die Geld am Kapitalmarkt anlegen wollen, haben doch bis auf die Vertriebsmaschinerie der Industrie oder das Nichtstun keine guten Alternativen wenn sie nicht selber managen wollen.

Es ist mir überlassen, diese Ratschläge oder mehrere Ratschläge. Der Begriff Robo-Advisor ist irreführend. Denn genau darum geht es, um das Investment Management — zu Deutsch: Ein Berater hat keine Pflicht, die Anlageempfehlung oder das Kundendepot laufend zu überprüfen. Die Entscheidung, die Empfehlung des Beraters umzusetzen, muss der Kunde immer selbst treffen. Der Kunde muss für jede Transaktion selbst tätig werden und unter Umständen weiteren Rat einholen.

Bei der Vermögensverwaltung VV ist dies gänzlich anders. Er nimmt dem Kunden also die Arbeit ab. Die Vermögensverwaltung ist zudem ein sehr elitäres Produkt und wird in der Regel erst ab einem frei verfügbaren Geldbetrag von k EUR angeboten. Scalable Capital unterscheidet sich hier, wir sind der einzige banken-unabhängige Online-Vermögensverwalter in Deutschland.

Ein wichtiger Bestandteil unseres Risikomanagmentansatzes ist, die Kunden in turbulenten Marktphasen nicht alleine zu lassen, sondern das Risiko ihres Portfolios zu kontrollieren.

Die kann keiner vorhersagen, obwohl die meiste Zeit und Energie an den Finanzmärkten darauf verwendet wird. Eine Rendite von z. Anders jedoch bei Risiken. Risiken sind keine unabhängigen Münzwürfe, anders als Renditen korrelieren sie miteinander und treten in Clustern auf, d. Das lässt sich empirisch nachweisen, in allen Anlageklassen zeigt sich dieses Verhalten.

Ich habe dazu zwei gute Charts, wie kann ich die hier posten? Es geht nicht darum, keine negativen Wertentwicklungen zuzulassen, die musst Du eingehen wenn Du eine Rendite über dem sicheren Zins erlangen möchtest. Es geht darum, festzulegen wieviel Risiko Du eingehen willst. Wir sehen Risiko als Deine Währung, um langfristige Performance einzukaufen. Nur ob Du hohes oder niedriges Risiko eingehen willst soll Dir überlassen sein und zu Deiner Risikotoleranz passen.

Die am Markt vertriebenen Lösungen erlauben es dem Kunden nicht zu verstehen, wieviel Risiko er überhaupt eingeht. Kann ich beim moderaten Portfolio nur die Hälfte verlieren? Dieses Risiko sind wir bestrebt einzuhalten. Wir überwachen täglich und beabsichtigen einmal wöchentlich zu Handeln, um die Risikovorgaben einzuhalten und gleichzeitig die Tranksaktionskosten unter Kontrolle zu halten. Erik Podzuweit, Mitgründer von Scalable Capital sagt am Denn die Vola ist die über positive und negative Kursschwankungen gemittelte Streubreite.

Eine derartige Mittelung ist jedoch nur angebracht, wenn sich positive und negative Renditen spiegelbildlich verhalten. Doch in der realen Finanzwelt sind Renditen weder symmetrisch noch normalverteilt. Negative Kursausschläge sind meist extremer als positive und treten wesentlich häufiger auf als es die Normalverteilung zulässt. Dadurch werden Verlustpotenziale bei der Verwendung von Volatilität systematisch unter- und Gewinnpotenziale überschätzt.

Deshalb konzentrieren wir uns bei Scalable Capital explizit auf Verlustrisiken und nicht einfach Schwankungsrisiken. Kein Problem, man bekommt ja besonders im Finanzbereich viel erzählt wenn der Tag lang ist. Da ist es vernünftig zweimal hinzuschauen.

Grundsätzlich können wir das Risiko eines Investments in zwei Komponenten zerlegen: Asset-Klassen mit einem hohen Basisrisiko liefern langfristig durchweg höhere Renditen z. Es besteht also langfristig ein positiver Zusammenhang zwischen Basisrisiko und Rendite. Beim Überschussrisiko ist die Tendenz allerdings genau entgegengesetzt: Phasen mit hohem Überschussrisiko gehen eher mit einer schwachen Renditeentwicklung einher und umgekehrt.

Gutes Risikomanagement muss beide Komponenten in Einklang bringen. Unsere Anlagestrategie zielt zunächst darauf ab, jedes Portfolio in dem vom Kunden festgelegten Risikokorridor zu halten.

Dazu werden ETFs, die verschiedene, breite Assetklassen abbilden mit geeigneten Basisrisiken kombiniert. Zeigen unsere Risikoprojektionen aufgrund von Änderungen in den Überschussrisiken oder des Zusammenwirkens der ETFs eine drohende Verletzung des Korridors an, werden die Portfoliogewichte entsprechend angepasst. In risikoarmen Marktphasen wird hingegen in ETFs mit höheren Basisrisiken umgeschichtet, um so zusätzliches Renditepotenzial auszuschöpfen.

All das wirkt sich im Mittel positiv auf die Performance aus. Zudem verringert die Risikosteuerung das Risiko, dass Anleger in schwierigen Marktphasen entnervt aussteigen und sich wieder auf Sparbuchzinsen beschränken. Wir betreiben rein quantitatives Management. Umschichtungen erfolgen somit nicht aufgrund von subjektiven Meinungen zu vermeintlich günstigen Ein- und Ausstiegszeitpunkten sondern sind Folge einer Abweichung von dem gewählten Portfoliorisiko wir werden aktiv wenn Dein VaR droht nach oben oder unten verletzt zu werden.

Ich habe es mir hier beim Antworten etwas einfach gemacht und Teile des Interviews mit unserem Mitgründer Prof. Bei Interesse hier das vollständige Interview: Insbesondere zum springenden Punkt Nr. Kurse sind ein Random Walk, Risiken nicht — diese haben eine Struktur und nachweisbare temporale Abhängigkeit. Zu den Kosten habe ich eine Frage an Dich: Ich frage deshalb, weil ich beim Betrachten der von vielen Banken erhobenen Gebühren verwundert war.

Bei vielen zahlt man gerne auch mal 1,,00 Euro oder mehr. Bei uns sind monatliche Einzahlungen kostenlos. Erstmal Danke für den Kommentar und das ihr euch der direkten Kritik hier stellt. Gut, also schau ich mir mal euer Konzept mal genauer an: Aus folgendem Anlage-Universum https: Die Allokation wird dann ständig überwacht und ca. Aber ob ich nun zu eurer Zielgruppe gehöre, na mal sehen. Das kriegt jeder, der sich mal ein bischen damit beschäftigt, auch noch selbst hin.

Kann ja sein, das ihr dazu noch irgendne ganz tolle "secret sauce" verwendet, die nicht so leicht replizierbar ist, aber wenn ihr mir das schon mit Stichworten wie "besondere Komplexität" verkaufen wollt, schreckt mich das eher ab weil sich dahinter oft nur besondere Fragilität verbirgt.

Reizt mich leider weniger, da ich aus eigener Erfahrung im Erstellen und Testen von Handelsprogrammen und Portfolio-Optimizern sagen kann "Traue keinem Roboter, den du nicht selbst programmiert hast! Mich würden ja mal wenigstens genauere Daten zur Transaktionshistorie eurer Portfoliomodelle interessieren.

Eure Allokations-Grafik geht bis ins Jahr zurück da viele der benutzten ETFs noch nicht existierten, nehme ich mal an hier wurde mit Index-Daten simuliert? Wie wärs wenn ihr mal ein paar Equity Kurven mit veröffentlicht oder würde das zu sehr eurem Ansatz "wir versprechen keine Rendite aus der Vergangenheit" widersprichen? Klar, eure Webseite ist zielgruppengerecht schön web2. Das ist noch nichmal eine Kritik, im Gegenteil, solche Informationen können euch ja helfen besser Kunden zu überzeugen.

Value-at-Risk ist nicht unbedingt eine neue, esoterische Metrik, sondern wird in der Finanzwelt schon lange und oft benutzt. Allerdings ist auch sie, wie alles, nicht all-erklärend und komplett frei von Kritik. Gerade der von dir gern zitierte Herr Taleb bemängelt, das sie in der Praxis oft falsch benutzt wird, und sich niemand auf sie als alleiniges Risikomanagement verlassen sollte. Nur weil mit z. Wer Value-at-Risk einfach naiv mit Maximum Drawdown verwechselt und am besten noch dementsprechend hochhebelt , wird früher oder später sein blaues Wunder erleben.

Auch Scalable muss ja in den Risikohinweisen kleingedruckt zugestehen, dass mögliche Verluste die VaR-Grenze übersteigen können, damit auch ja keiner hinterher verklagt wird.

Gerade im amerikanischen Raum gibt es ja auch einige Blogs die Musterporfolios nach ähnlichem Prinzip betreiben, da kannst du auch die aktuellen Live-Renditen solcher Ansätze nachverfolgen. Ein paar Missverständnisse vielleicht abbauen, gerne, aber die Werbung überlass ich lieber den Anbietern die damit Geld verdienen wollen, und ja da könnte Scalable sicher noch etwas nachbessern, denn selbst ich der dem Konzept zumindest ja nicht ganz grundlegend ablehnend gegenübersteht bin noch nicht interessiert, die Extragebühr zu berappen nur um mein Kapital von einer Blackbox hin und her schieben zu lassen.

Value-at-Risk ist schon etwas leicht anderes und nicht einfach mit Volatilität gleichzusetzen. VaR hat, wie ich oben gesagt hatte, natürlich auch seine eigenen Probleme bei Google kann man dazu sowieso noch viel eloquentere Erklärungen finden, wenns einen wirklich interessiert , aber es passiert schon mehr als eben nur die Assets nach möglichst niedrigen Schwankungen zu gewichten wobei selbst solche naiven Risk Parity-Ansätze auch für manche Zwecke ihre Berechtigung haben.

Auch wenn es hier wieder nur um die reine Volatilität statt VaR geht, muss ich sagen dass es doch schon empirisch belegt ist, das steigende Volatilität besonders mit fallenden Aktienkursen zusammenhängt. In Phasen, wo der Vix ruhig dahindümpelt, sind die Aktien meist brav am steigen. Steigt der Vix hingegen stark an, ist das meist mit einem Aktieneinbruch verbunden. Genaueres dazu zb hier: Egal, aber das es selbst bei reinen Aktien einen historisch bewiesenen "Low Volatility Faktor" kurzgesagt, schwankungsarme Aktien entwickeln sich langfristig besser als schwankungsstarke gibt, wurde hier im Blog in einigen Kommentaren auch von mir schon angesprochen, die entsprechenden Studien und Index-Vergleiche kann man sich leicht ergoogeln.

Ja, das steht erstmal scheinbar im Widerspruch zum allgemeinen "Finanz-Gesetz", das besagt das mehr Rendite immer nur mit mehr Risiko einhergehend zu erreichen ist, aber wie gesagt, deswegen werden solche Faktoren ja auch als "Anomalie" bezeichnet. Aber natürlich, wie bei allem, vertrau auch hier nicht einfach irgendjemandem, sondern lieber auf deine Alarm-Glocken ich nenne es bei mir den Bullshit-Detektor.

Um denen sein Geld anzuvertrauen, sollte man das dahinterstehende Konzept schon wirklich durchgehend verstanden haben, und da haben die bisherigen Anbieter noch wirklich zuwenig Mehrwert demonstriert.

Der Hinweis auf den Vergleich mit Mischfonds ist dabei goldrichtig, die machen wenn sie "dynamic" oder "unconstrained" sind und nicht starren Min-Max Investitionsmandaten unterliegen ja im Grunde auch nichts anderes als aufgrund irgendwelcher algobasierter Bewertungsmodelle die Assets hin und her schichten, und die Mehrzahl von denen schneidet dabei auch nicht besser als ein simpler ETF-Benchmark ab.

Ob Scalable das besser macht, kann ich nicht beurteilen, und das sie auf ihrer Webseite nicht die Daten bereitstellen, die eigentlich nötig wären um das beurteilen zu können kann mir ja keiner erzählen dass sie ihre Algos nicht ausgiebig gebacktestet haben ist schonmal nicht gerade als unbedingt positiv anzusehen.

Christoph der mit den GmbHs sagt am Wow, da ist wirklich Dr. Ich werde mir wohl die Arbeit von Robert Engle einmal genauer anschauen müssen um an dieser Stelle besser informiert zu sein. Ich investiere zur Zeit ca Dazu kommt das Glück, dass ich meine beiden Favoriten bei der Ing Diba als Aktionsetfs kostenlos kaufen kann. Einzig und alleine die Zukunft wird darüber Entscheiden wer jetzt wie gut war: Ich bin auf jedenfall schon gespannt. Franz Linner, verantwortlich für fintego sagt am Ich freue mich jede Woche auf den Newsletter und habe seit Monaten schon darauf gewartet bis es auch mal mein Thema erwischt.

So, jetzt ist es endlich soweit und ich stelle mich natürlich auch der Diskussion. Sie haben alle recht mit dem was Sie schreiben. Sie alle hier haben diese Meinungsbildung für sich schon geschafft bzw. Für Sie wären andere Lösungen nicht das richtige.

Aber viele Leute sind nicht soweit. Daher sollte man auch nicht diskutieren, ob Robo-Advise-Produkte richtig oder falsch sind, sondern man muss darüber sprechen, ob die Produkte für die normalen Anleger taugen. Viele Menschen haben kein Vertrauen in die Aktienmärkte. Das kann an der generellen Einstellung liegen oder daran, dass sie sich in den letzten Jahren in irgendeiner Form die Finger mit Aktien z.

T-Aktie, Neuer Markt, etc. Die Zinsen sind historisch niedrig und die Inflation führt zum realen Geldverlust z. Und das wird vermutlich noch eine schöne lange Zeit so bleiben. Das verstehen die Leute zwar, aber am Ende hört man immer wieder denselben Satz: Inflation mag schon sein, dann gehe ich eben ein paarmal weniger zum Pizzaessen aber ich habe nichts mit Aktien verzockt und mein Geld ist noch da.

Dass das ökonomischer Blödsinn ist wissen wir alle, aber so ist die Realität und diese Menschen muss man überzeugen, dass sie bei ihrer Kapitalanlage etwas tun müssen. Da gibt es dann viele Wege, einer davon sind die angebotenen Robo-Advise-Lösungen.

Diese sprechen aus meiner Sicht Leute an, die schon etwas selbstbewusster bei der Kapitalanlage sind und sich auch gerne mal selber informieren.

Wichtig ist mir zu erwähnen, dass ich persönlich nur etwas von Robo-Advice-Lösungen halte, die in Form einer standardisierten Fondsvermögensverwaltung umgesetzt werden. Das mag sein, der Bogen ist aber auch eine Absicherung für den Kunden. Im Ernstfall wird ihm auch gesagt, dass das Produkt nicht für ihn geeignet ist und es kommt nicht zum Abschluss. Auch die Festlegung von Verlustschwellen ist ein Sicherheitsaspekt für den Anleger. Das jährliche Reporting wurde auch schon angesprochen.

Ja, jede depotführende Stelle muss das liefern. Bei der echten Vermögensverwaltung ist das aber wesentlich ausführlicher und kommt auch mindestens halbjährlich. Wem das nicht reicht und dann noch Fragen hat, der kann zumindest bei uns immer anrufen und mit dem Service oder mit mir oder einem meiner Mitarbeiter sprechen. Wer langfristig investieren will und dabei nicht am Kapitalmarkt anlegt, begeht einen Fehler. Für die Kapitalanlage gibt es viele Möglichkeiten.

Neben do it yourself sind auch Robo-Adviser eine von vielen Lösungen. Jede Variante hat ihre Daseinsberechtigung, je nach Anlegertyp der dahinter steht. Ja, ich glaube auch, dass Ihr dem interessierten Anleger etwas klarer machen müsst, warum er in Euch investieren soll.

Da gibt es wohl auch tatsächlich einen Mehrwert des Anbieters durch das Ausnutzen steuerlicher Spielräume "Tax Harvesting". Steuernsparen kapiert jeder Depp - na, ja, in D wird das sogar etwas übertrieben hoch in der Bedeutung für einen Anlageerfolg eingestuft. Dass das Volatilitäts-Korrelations-Modell nur einen Mehrwert hat, wenn eine hohe Vola vermehrt bei fallenden Märkten auftritt, erschlagt ihr in einem!? Chris weist in seinem Kommentar ja nochmal darauf hin und ich kann mir durchaus vorstellen, dass diese Korrelationen gibt.

Und sei es nur in der verlinkten Unter-Unterseite für Freaks wie uns hier, die bei Begriffen wie Korrelation, Volatilität, Varianz, Standardabweichung oder VaR nicht gleich schreiend aus dem Raum rennen. Dass Mischfonds nicht mit Eurem Ansatz zu vergleichen sind, finde ich übrigens nicht ganz einleuchtend. Mischfonds-Manager dürfen mitunter den kompletten Markt abdecken und könnten zumindest auch ETFs verwenden.

Insbesondere letztere sagen doch ähnliches über sich: Ich mache das nur ganz selten, da die meisten Blogs auf denen Leute anonym diskutieren können schnell unsachlich werden. Hier ist die Qualität aber meist sehr hoch. Stimme Dir zu und möchte hier von der Community auch nicht falsch verstanden werden: Man muss aber gute Nerven haben und sich um die eingegangenen Risiken nicht viel scheren.

Aktives Anfassen des Portfolios ist in den meisten Fällen nur teuer und oft schädlich. ABER man kann empirische Erkenntnisse der Risikoforschung zur Steuerung der Portfoliorisiken in einem bestimmten Umfang einsetzten und am besten geschieht dies mit Hilfe von Technologie, d.

Ja ehrlich, ein gleichwertiges Investmentmodell zu coden ist wirklich sehr aufwendig. Ich gebe Dir mal ein paar Daten und hoffe das kommt nicht zu angeberisch rüber: Wir bauen seit fast einem Jahr an dem Modell und haben es jetzt marktreif.

Unsere Entwickler kommen u. Selber nachbauen ist also nicht unmöglich, aber teuer. Ganz wichtig ist mir jedoch: Wir wollen mit einem empirisch fundierten Konzept und mit Verwendung von Technologie eine professionelle Geldanlage für den langfristigen Vermögensaufbau bieten. Nur hat der Privatinvestor dazu keinen Zugang. Wir wollen institutionelles Investment Management Privatinvestoren zugänglich machen und das zu geringeren Kosten als üblich.

Zur Klarstellung und als Risikohinweis: Idiosynkratrische Risiken können natürlich nicht modelliert werden, Terrorattacken und andere Schocks sind nicht prognostizierbar. Wir erlauben dann zwar auch kurzfristig hohe Cash-Positionen aber die ersten Hits nimmt das Portfolio mit.

Hier posten kann ich ihn leider nicht ;- Aber hier mein Angebot: Backtests, die auf Simulationen beruhen dürfen nicht gezeigt werden, das verbietet der Regulator. Nur Backtests mit statischen Portfoliozusammensetzungen sind gestattet.

Das ist auch richtig so, denn es kann viel Schwindel mit dem Zeigen von und Werben mit simulierten Handelsstrategien betrieben werden. Für unsere hausinternen Backtests zum Bestimmen der Parameter verwenden wir deshalb sogenannte Out-of-Sample Tests, um uns nicht selbst zu beschummeln und nicht ein Modell zu verwenden, welches auf einen bestimmten Zeitraum und ein bestimmtes Anlageuniversum ausgerichtet ist.

Deinen Hinweis nehme ich sehr ernst und wir werden ihn umsetzten. Wir wollten eh in den nächsten Wochen umfangreicheres Material auf unserer Webseite publizieren, inklusive eines wissenschaftlichen Whitepapers. Und auch an Dich und andere Blog-Besucher das Angebot: Wir haben besten Automatenkaffee und natürlich stereotypische Club Mate anzubieten. Vielleicht bin ich trotz Ihrer ausführlichen Antworten einfach zu blöd, aber ich habe weder Ihre Technik noch Ihren Algorithmus so richtig durchschauen können.

Anders geht es mir da bei klassischen Indexfonds. Besonders die, die so busy sind. Ich brauche eine Vermögensverwaltung, Scalable ist gut, Haken dran, fertig. Wie bestimmt Ihr die Risikotragfähigkeit? Mit diesen putzigen Fragen, die man auf den Web-Sites der Robos findet?

Da kann sich doch keiner etwas drunter vorstellen. Wie macht Ihr Euren Kunden die abstrakte Risikokennzahl bildlich kar? Wie kann man überhaupt für sich selbst seriös festlegen, welches Risiko man bereit ist zu tragen, wenn man sich nicht mit der Sache beschäftigt hat frage ich mich. Für Euch bedeutet das: Kunden werden schneller unruhig, wenn die Verhältnisse rauh werden.

Ich habe immer wieder Mails von Lesern und Leserinnen, die mir sagen: Kann ich Euch anrufen, wenn ich was ändern will an meiner Risikokennzahl? Wenn ich das richtig verstehe, bekommt der Kunde davon doch gar nichts mit, wenn die Börsenkurse sinken, Ihr durch Eure. Es reicht doch dann eigentlich eine "Chill-mal"-E-Mail: Schick Sie mir an finanzwesir Ich packe sie rein. Ich gehe davon aus, dass Du das Copyright hast? Sind die Service-Mitarbeiter denn entsprechend ausgebildet?

Eine gute Sache, standardisierte und kostengünstige Produkte plus Handholding. Genau dieses Fehlen einer emotionalen Unterstützung habe ich ja bei den Robos bemängelt. Damit sind die Kosten nicht mehr ganz unten, aber das kann ich verstehen. Damit habe ich keine Probleme. Als Vermögensverwalter hast du klare gesetzliche Vorgaben. Wenn man die befolgt kommt der WpHG-Bogen raus.

Macht man mehr, steigen dir die Kunden und ggf. Die Kunden wollen einfach nicht so viel von sich rauslassen, v. Hat man Modelle mit Vermittler, schimpfen die natürlich auch über jede zusätzliche Frage, denn die verhindert das Geschäft, weil der Kunde ja nur das nötigste angeben will.

Kann ich auch verstehen. Kunden die verstehen und akzeptieren, dass man mit mehr Informationen noch passgenauere Lösungen bekommt gibt es leider nicht so viele. Für mich ist der WpHG-Bogen daher immer noch besser als Beratungslösungen die hast Du ja auch in Deiner Liste wo man 3 Regler auf einer netten Homepage hin und her schiebt und dann ein Portfolio bekommt.

Die Portfolien finde ich nicht schlecht, da sind gute Dinger dabei, aber das kann nicht passen und ich befürchte, dass das allen Robo-Advisern irgendwann um die Ohren fliegt. Bei fintego konkret ist es so, dass man nur in ein Portfolio mit höherem Risiko wechseln kann, wenn der WpHG-Bogen das hergibt.

Das von Dir beschriebene Aushebeln gibt es und das ist natürlich nicht zielführend. Beim Support ist es bei uns auch so, dass es verschiedene Stufen gibt.

Geschult sind natürlich alle, alles andere kann man heute nicht mehr bringen. Wenn die Fragen zu stark in den Kern des Produktes gehen, dann werden die Kundenanfragen an mein Team geleitet. In der Regel vereinbaren wir mit dem Kunden einen Rückruf mit einem kleinen Team von 3 Leuten ist das einfacher bzw. Emails werden schriftlich beantwortet. Die von Eric im Komentrar angesprochenen Bilder habe ich. Werden nachgereicht, ichwollte den Kommentar aber schon mal so freischalten.

Wer Fragen zu Immobilien, komplexen Vererbungssituationen, steuerlichen Fragen etc. Wir verwenden einen Fragenkatalog mit 10 Fragen, viele sind regulatorisch vorgegeben. Das Scoring hinter diesen Fragen liegt in unserer Verantwortung. Wer für lange Zeit auf sein Geld verzichten könnte d. Wer nur einen kurzen Anlagehorizont hat, dem erlauben wir nicht in höhere Risikokategorien zu investieren. Wer gar weniger als 1 Jahr anlegen will, den weisen wir aktiv ab.

Kapitalanlage ist nichts für kurzfristiges Liquiditätsparken. Wie viel temporäre Wertminderung traust Du Dir zu? Die Frage hat einen indirekten Bezug zum Anlagehorizont. Auch bei bester Planung kann im Leben viel schief gehen. Wir fragen für wie viele Monate Deine frei verfügbaren, nicht investierten Notreserven reichen. Wir raten unseren Kunden zu einem Puffer von idealerweise mindestens 6 Monaten. Wer weniger hat, der kommt in geringe Risikokategorien.

Wer keine Reserven hat, wird von uns nicht angenommen und muss das Onboarding abbrechen. Wir fragen in einer weiteren Frage nach Deinem frei verfügbaren Nettovermögen exkl.

Ihr werden die klassischen Fragen gestellt; welche Finanzprodukte, Anlageklassen, Finanzdienstleistungen Du kennst und genutzt hast. Wer angibt, Finanzwesir zu lesen bekommt volles Risiko ;-. Wir fragen Dich generell, was Deine Erwartungshaltung ist: Wer vor hat Liquidität zu parken mit Tagesgeldvorstellungen, der wird nicht akzeptiert. Das ist in der Tat ein hochinteressantes Thema. Wie finde ich die echte Risikotoleranz eines Menschen heraus? Wann denke ich, wann ich nervös werde und wann werde ich es wirklich?

Wir beschäftigen uns hiermit sehr ausführlich und arbeiten mit der Psychologie Fakultät der LMU zusammen. Es wird jedoch noch etwas Zeit dauern, bis wir das implementieren. Es geht bei allem darum, den Kunden zu ermutigen, sein Geld langfristig am Kapitalmarkt zu investieren. Wir wollen ihm dafür eine bessere und günstigere Alternative bieten.

Er muss das Gefühl bekommen: Ich brauche mich nicht darum kümmern oder gar sorgen. Wenn der Kunde vertrauen hat, dann profitiert er massiv davon, denn er fängt nicht an, sich durch Emotionen die Performance zu versauen. Wie verdient man dieses Vertrauen und untermauert es mit Taten?

Hier gibt es nicht eine Antwort sondern eine Vielzahl an Punkten, die wir richtig machen müssen, um einen echten vielleicht sogar ersten? Wenn ich das richtig verstehe, bekommt der Kunde davon doch gar nichts mit, wenn die Börsenkurse sinken, Ihr durch Eure "Risikoprojektionen eine drohende Verletzung des Risikokorridors" bereits erkannt habt und umschichtet. Das Anlagemodell zielt nicht per se darauf ab, kein Risiko manifestiert durch Kursverluste zuzulassen.

Ansonsten sind wir für Dich zu wenig Risiko eingegangen, wodurch im Mittel zu wenig Performance erzielt wurde. Hierdurch nehmen wir die Kunden an die Hand. Sie sind bei der Kapitalanlage nicht im Ungewissen, sondern bekommen eine Orientierung wie viel riskiert werden muss, um eine bestimmte Rendite oder Anlageziel zu erreichen.

Wenn Du lieber sportlicher unterwegs sein willst, dann nimm ein höheres VaR Portfolio. We do the rest. Das liegt daran, dass wir Dir ein passives Indexportfolio mit gleichbleibendem Verlustrisiko anbieten. Passive Anlage mit aktiven Risikomanagement sozusagen. Wenn zukünftige Renditen auf der Basis historischer Renditen prognostizierbar wären, sollte es einen temporalen Zusammenhang zwischen aufeinanderfolgenden Renditebeobachtungen geben.

Alle Autokorrelationen sind nahe null und zumeist nicht statistisch signifikant i. Infolgedessen ist festzustellen, dass vergangene Renditen geringe bzw. Dies steht im Kontrast zum Verhalten der Risikokomponente, welche in der unteren Abbildung dargestellt ist: Die Datensätze illustrieren, dass es sehr schwierig, wenn nicht sogar unmöglich ist, belastbare Prognosen für die Entwicklung von Anlagepreisen zu treffen.

Die Prognostizierung von Finanzmarktrisiken auf der anderen Seite, ist aufgrund der empirischen Belege für lineare Vorhersagbarkeit, wesentlich vielversprechender. Scalable Capital bedient sich der Tatsache, dass die Prognose von Marktrisiken zuverlässiger ist, als die der Richtung von Marktbewegungen. Hallo Eric, wow, was für eine Diskussion. Super, das Du so offen daran Teil hast. VaR finde ich eine gute Sache, auch wir kontrollieren unsere Standard-Portfolio, die wir empfehlen, nach diesen Prinzpien.

Was mir jetzt nicht ganz klar aber bestimmt interessant ist, ist auf welche Daten genau Ihr die Portfoliokonstruktion stützt. Nehmt ihr zum Beispiel die Korrelationen von Assetklassen mit in die Kalkulation? Ich persönlich habe bei der Auswertung von Datensätzen aus der Vergangenheit zu diesem Thema gemerkt, dass es einen Riesenunterschied macht, welche Indizes, Zeiträume, Erhebungsfrequenzen etc ich für die Datenbasis der VaR-Kalkulation für dieses Thema nehme.

Ändere ich die Datenbasis ändern sich auch ganz schnell meine Ergebnisse. Gerade wenn ich meine Anlage in diese Richtung optimieren will also auch möglichst nah an den VaR Wert rankommen will frage ich mich, woher Ihr die Sicherheit nehmt, das gerade der Datensatz zu den Bedingungen so wie Ihr ihn ausgewertet habt und zukünftig auswertet genau der Richtige ist? Für die Datenbasis von VaR scheinen mir so viele Annahmen zu gelten, dass man gar nicht die Sicherheit haben kann, das man mit VaR so genau rechnen kann.

Die Annahmen sind da das entscheidende. Wieso ist VaR trotzdem gut? Aber wir glauben, dass es dem Nutzer einfacher macht, sein Portfolio richtig zu diversifizieren - ohne genau einen Prozentwert in welcher Richtung auch immer treffen zu können. Auf dem Blog von Alexander klarplus gibt es hierzu diesen Artikel: Interessante Diskussion darüber, was "Beratung" eigentlich bedeutet.