Die Alois Irlmaier Prophezeiungen zum 3. Weltkrieg


„Die Logik des Kalten Krieges ist zur Logik der Zivilgesellschaft geworden und korrumpiert sie. Die Egoismus-Maschinen spielen das große Spiel längst ohne den Menschen.

Allein in Deutschland beträgt die Gesamtauflage seiner Bücher über eine Million.

Warum ein Atomkrieg wahrscheinlich wird

„Die Logik des Kalten Krieges ist zur Logik der Zivilgesellschaft geworden und korrumpiert sie. Die Egoismus-Maschinen spielen das große Spiel längst ohne den Menschen.

Der Domen ist ein ganz besonderer Ort in der Finnmark. Hier ist Norwegen zu Ende. Eisige Polarwinde fegen über die Landspitze hinweg, und der Ausblick auf die schneebedeckten Berghänge ist grandios.

Der Horizont erstreckt sich so weit, dass man geradezu die Krümmung der Erdoberfläche erahnen kann. Vom höchsten Gipfel sieht man den östlichsten Punkt des Landes. Aber dahinter sieht man noch etwas anderes: Hier führt die mächtige Nordmeerflotte ihre Manöver durch, und der Luftraum ist Tummelplatz für russische Kampfflugzeuge, die von hier zu ihren Erkundungsflügen aufbrechen. Und noch weiter oben, über den Pol hinweg, verlaufen die Flugbahnen für Interkontinentalraketen.

Doch was in ihrem Inneren genau passiert — das erahnen die Anwohner allenfalls. Aber seine Aufgabe besteht in Wirklichkeit aus Spionageeinsätzen auf der Barentssee. Aber Wormdal stellt zu Recht auch eine ganz entscheidende Forderung in den Raum: Wenn diese Abhörpraktiken auch in Zukunft benötigt werden, wenn Norwegen dafür Millionensummen ausgibt und sich dabei zum willfährigen Vasallen der USA macht — dann muss der Öffentlichkeit zumindest ansatzweise reiner Wein eingeschenkt werden. Deutschlandfunk Zu mächtig — und gleichzeitig zu schwach Welche Position muss Deutschland in Europa einnehmen?

Einerseits sei Deutschland zu mächtig, um keine führende Rolle zu spielen, andererseits zu schwach, um auf dem Kontinent für Stabilität zu sorgen. Kritik übt Kundnani vor allem am deutschen Wirtschaftsnationalismus. Aber nur in geopolitischer Hinsicht, nicht in ökonomischer, so der Autor. Was die wirtschaftliche Leistungsbilanz angeht, also die Exportoffensive der deutschen Wirtschaft, sei die deutsche Frage weiter virulent.

Der Autor sieht darin eine neue Form des Wirtschaftsnationalismus: Deutschland war schon immer stolz darauf gewesen, Exportweltmeister zu sein, doch in den er-Jahren schienen Exporte nicht nur für die deutsche Wirtschaft, sondern auch für das deutsche Nationalgefühl von zentraler Bedeutung zu sein: Die Deutschen betrachteten sich zunehmend als Exportnation. Überzeugend legt Kundnani dar, wie Deutschland seine Wirtschaftsmacht dazu einsetzt, den anderen Staaten in Europa eine Austeritätspolitik aufzuherrschen, die etwa im Fall Griechenland nicht einmal der Internationale Währungsfonds für ökonomisch umsetzbar hält.

Während die reichsten zehn Prozent der Bevölkerung heute über rund zwei Drittel des Vermögens verfügen, wächst trotz Wirtschaftswachstums und Rekordbeschäftigung die Armut. In einigen deutschen Metropolen gilt bereits jedes vierte Kind als armutsgefährdet. Wie kann das sein in einem der reichsten Länder der Welt? Wie kann mehr Gerechtigkeit geschaffen werden? Reinhold Beckmann und sein Team begeben sich auf Spurensuche in einem gespaltenen Land.

Sie besuchen den Kalker Mittagstisch in Köln, wo jeden Tag mehr als einhundert Kinder und Jugendliche kostenlos ein warmes Essen erhalten, da sie zu Hause nicht mehr ausreichend versorgt werden. Verändert habe sich wenig. Fehlt es am politischen Willen? Franzosen gehen früh in Rente im Schnitt mit 60 Jahren und bekommen dann ein vergleichsweise hohes Ruhestandsgeld.

Zuvor arbeiten sie so wenige Wochenstunden wie kaum eine andere Nation. Und während in vielen anderen Ländern seit Mitte der Nullerjahre die durchschnittlichen Jahresarbeitszeiten wieder angestiegen sind, auch in Deutschland, liegen sie in Frankreich unverändert niedrig, wie die Stockholmer Wirtschaftsforscher Timo Boppart und Per Krusell ermittelt haben.

Kein anderer westlicher Staat gibt soviel für Soziales aus: Ach ja, auch die gesetzlichen Mindestlöhne sind so hoch wie nirgends sonst in der EU zwei Drittel des mittleren Einkommens. Frankreich lebt eindeutig über seine Verhältnisse.

In Frankreich geht diese Rechnung nicht mehr auf: Das gallische Wachstum ist schwach, es entstehen zu wenige Jobs. Arbeitslosigkeit ist das Top-Thema im Land. Ein Viertel der Jugendlichen sind betroffen. Zudem hat sich die französische Wirtschaft seit , anders als die deutsche, im Durchschnitt fast exakt an das Inflationsziel der EZB angepasst: Dadurch hat Frankreich für eine vernünftige Entwicklung seiner Binnennachfrage gesorgt, von der gerade auch Deutschlands Exporte profitierten.

Gänzlich unverschämt wird es, wenn Müller Frankreich eine steigende Verschuldung vorwirft. Zu Deutschlands von Rekordwert zu Rekordwert eilenden Exportüberschuss befragt, würde Müller daran sicher nichts auszusetzen haben, diesen sogar als Vorteil betrachten, dass aber der Exportüberschuss des einen, die Schulden des anderen sind, scheint für einen Neoliberalen aber einfach zu hoch zu sein.

Preise und Lohnstückkosten — unter welchem Druck steht Frankreich? Die NachDenkSeiten sind für eine kritische Meinungsbildung wichtig, das sagen uns sehr, sehr viele - aber sie kosten auch Geld und deshalb bitten wir Sie, liebe LeserInnen, um Ihre Unterstützung.

Linkspartei Dokumentarfilmer antwortet Xavier-Naidoo-Kritikern: Warum du dabei sein solltest Rezensionen TV-Tipp: Beckmann — Die geteilte Gesellschaft Das Letzte: Bigott in Frankreich Vorbemerkung: Der Rechtsruck manifestiert sich u. Sie ist wohl etwas weiter: In den Hauptreden des Parteitags spielte all das keine Rolle, nur in der Debatte. Wer so vom Rechtsruck redet, aber vom realen Unheil schweigt, der lenkt nicht nur ab, er überlässt der AfD ein Feld, auf dem sie mit Erfolg ackern wird.

Die Ursache für diese Rechtsentwicklung ist die seit Jahrzehnten grassierende neoliberale Politik, die alles dafür tut, die Gesellschaft zu spalten. Doch die blauen Hassprediger können keine Alternative sein: Sie ist Teil davon. Sie ist eine neoliberale Partei! Die AfD steht für Sozialabbau und Ungleichheit. Besonders hart geht er in einem Gastbeitrag für kress. Woetzels Beitrag ist ein wichtiges Plädoyer für Journalismus, der sich halt nicht von Vorurteilen und Konstruktionen treiben lässt.

Er bezieht sich dabei auf den gerade 12 Minuten langen Part in einer minütigen Doku über Naidoo und dessen geplante Teilnahme am Eurovision Song Contest in Stockholm Man hätte die Kritiker ausführlich zu Wort kommen lassen müssen.

Stattdessen verlässt man sich auf seine Peer Groups in der Käseglocke des journalistischen Milieus. Deshalb gibt es exklusiv für den Medienkritiker und seine Abschreiber hier ein paar Antworten auf diesen Artikel. Dazu gehören eine Kürzung der Pensionen und eine Erhöhung der direkten und indirekten Steuern. Den Verkauf von notleidenden Krediten und schwer verkäuflichen Vermögenswerten von Banken an private Fonds. Die massenhafte Privatisierung öffentlicher Wirtschaftsgüter, die teilweise von Griechenlands Gläubigern durchgeführt wird.

Die Erlöse werden zweckgebunden für den Schuldendienst der öffentlichen Schulden verwendet. Süddeutsche Anmerkung unseres Lesers M. Spiegel Online Anmerkung JK: Das deutsche Lohnregime und der Merkantilismus E-Mail. Hinweise des Tages Schlagwörter: Wie Obama den Westen verlor Vorheriger Beitrag: Mit freundlicher Unterstützung der Rosa Luxemburg Stiftung. Gleichheit ist ein wichtiger Wert. Entweder irrt sich Gaedechens oder die Druckplatte der Karte wurde nach ein weiteres Mal überarbeitet, ohne Aktualisierung der Jahreszahl.

Interessant ist dabei auch, dass lt. Begleittext der Kartenmappe die Originale dieser photo-lithographischen Replikate aus der Sammlung von C. Gaedechens stammen und von ihm selbst für diese Kartenmappe ausgewählt wurden. Gaedechens hat die Karte also auf jeden Fall gekannt. Leider sind andere Karten aus der Zeit so rar, dass ein Abgleich der Jahrenzahl schwierig ist. Auf dem gleichfalls sehr seltenen Plan von , auf welchem die Neustadt im Gegensatz zur Altstadt durch feinere Schraffirung bezeichnet, ist der auf der vorigen Karte noch als Wall vorhandene jetzige Neuewall bereits bebaut, dagegen die Admiralitätsstrasse, sowie die Bleichen noch ohne Häuser, welche Strassen auf dem folgenden Plan von schon fertig sind.

Dieser dehnt sich schon auf St. Georg und Altona aus und veranschaulicht sehr hübsch die Befestigung der Stadt sowie St. Georg's und auch die für diese sehr wichtige ehemalige Sternschanze.

Zur Karte von von J. Der sehr schön gestochene Grundriss von kommt schon nicht mehr häufig vor und haben wir denselben mit in die Sammlung aufgenommen, weil er, verglichen mit dem Plan von , sehr hübsch den Uebergang der alten Festung zur jetzigen Stadt veranschaulicht. Das Ferdinandsthor ist schon vorhanden, dagegen das Hafenthor noch nicht eröffnet und der ganze Hammerbrook, die Uhlenhorst sind noch flache Wiesen und auch in St. Pauli sind erst einige Strassen in der Nähe der Altonaer Grenze bebaut.

Die innere Stadt zeigt natürlich die Anlage vor dem grossen Brande von und dürfte schon deshalb diese Karte zum Vergleichen mit jetzigen Plänen ein sehr interessantes Studium bieten. Architectura militaris moderna variis historiis tam veteribus quam novis confirmata et praecipuis totius Europae monumentis ad exemplum adductis exornata. Gestochen von Joan Blaeu. Im Jahr wurde der niederländische Ingenieur Johan van Valckenburgh bis beauftragt, ein neues Festungswerk für Hamburg zu entwerfen.

März begannen die Bauarbeiten zur Umsetzung seines Plans. Während die früheren Befestigungen aus massiven Mauern bestanden, wurde das neue Bollwerk aus Erdwällen mit schrägen Böschungen aufgeschüttet.

Solche Erdwälle schützten besser gegen die neuen Kriegswaffen als Mauerwerk, denn Treffer durch Kanonenkugeln konnten zwar Mauern zertrümmern, aber kein Erdreich: Die grasbewachsenen Böschungen hätten die kinetische Energie der Eisenkugeln geschluckt, ohne substanzielle Schäden zu erleiden.

Obwohl dieser Stich erst im Jahr veröffentlicht wurde, zeigt er offenbar den Zustand der Festung von Der Stich erschien in diesen Veröffentlichungen und evtl. Dieses Blatt wurde mit Merians Original-Druckplatte erstellt. Aus welcher Veröffentlichung es stammt, ist mir nicht bekannt.

Zusammengetragen und gezeichnet von A. Gestochen und herausgegeben von J. Hamburg bey Perthes et Besser. Dieser rund Jahre alte Stadtplan ist besonders fein gestochen und so scharf gedruckt, dass es sich lohnt, ihn in einer Auflösung von dpi anzuschauen.

Ob diese Karte im Zusammenhang mit dem neuen Auftrag stand? Vielleicht ein früher Bestandsplan als Basis für den Entwurf des Leitungsnetzes? Siehe auch , Entwurf des Sielnetzes von William Lindley. Nach den besten vorhandenen Materialien mit Hinzufügung der neuprojectirten Bauten u. Ein früher Stadtplan, etwa nach der Art, wie er noch heute im Gebrauch ist: Herausgegeben vom Architektonischen Verein.

Die Umdruck-Karte gehört als Beilage zu dem Buch: Historisch-topographische und baugeschichtliche Mittheilungen. Den Mitgliedern der XV. Versammlung Deutscher Architekten und Ingenieure. Dargebracht von dem Architektonischen Verein. Auf der kleinen Übersichtskarte aus dem Buch Abb.

Aufkleber auf der Innenseite des vorderen Umschlages: Es sind nicht zuletzt die Geschichten — die gesicherten, die ausgedachten und die hypothetischen — die alte Dinge interessant machen. Besonders dann, wenn sie auf Indizien basieren, die sich erst auf dem zweiten Blick zu erkennen geben: Dafür sprechen folgende Merkmale:. Der Hamburg-Besucher scheint gebildet und gut situiert gewesen zu sein, worauf folgende Indizien hinweisen:.

Der Besitzer hatte den Kaufpreis von einer Mark der auf der Titelseite des Informationsheftes aufgedruckt ist für die gebundene Ausgabe mit Leineneinband und Goldprägung ausgegeben. Für eine nur kurzzeitige Verwendung der Karte, wie sie offenbar geplant war, hätte eine billigere einfache Ausgabe genügt. Hier stellt sich die Frage nach dem damaligen Wert einer Mark. Die Umrechnung des Wertes von zum heutigen Euro ist nicht trivial, da es keine objektiven Kriterien gibt.

Folgende Methoden bieten sich an:. Vergleich der Kosten für Produkte, die es schon damals gab und die es heute immer noch in ähnlicher Qualität zu kaufen gibt. Aber kann man z. Getreide, das damals per Hand und Pferd geerntet und mit Windkraft gemahlen wurde, mit den Produkten der heutigen industrialisierten Landwirtschaft vergleichen?

Vergleich der Einkommen der Menschen damals und heute. Ein Arbeiter verdiente in den letzten Jahrzehnten des Demnach hätte er zwei Stunden für einen solchen Stadtplan arbeiten müssen. Da damals der Nominalwert der Goldmünzen 10 M und 20 M dem Materialwert entsprach, lässt sich auf der Basis des Goldkurses der entsprechende Betrag in Euro ausrechnen, wenn man den Wert des Goldes als konstant betrachtet was allerdings fragwürdig ist.

Bei einem Goldpreis von beispielsweise 1. Welche Vermutungen können aufgrund der anderen handgemachten Einträge aufgestellt werden? Im Hafenbereich sind drei Orte hervorgehoben: War der Hamburg-Besucher also doch kein Tourist, sondern geschäftlich unterwegs? Denkbar wäre ein Kaufmann, der sich ein Bild von den neuen Kaianlagen im Hafen und — vielleicht aus privatem Interesse — von den baulichen Veränderungen in der inneren Stadt machen wollte.

Auf der Titelseite des gebundenen Begleitheftes ist vermerkt: Mai eröffnet wurde und lt. Ein gewisses Rätsel gibt auch das Kreuz am linken Rand der Karte auf. In der letzten dänischen Festung harrte die Nato noch Jahre aus, nachdem die Sowjetunion zusammengebrochen war. Hell leuchten bei Tag die Klippen von Stevns. Steil und schroff fällt die Küste auf dieser Halbinsel südlich von Kopenhagen zum Meer hin ab.

Der Steg endet vor einer rostbraunen Stahltür. Doch nicht die dort weithin sichtbare Burg war ihr Vorbild, sondern das, was darunter lag: Als die Planungen begannen, wusste man allerdings noch wenig über die konkreten Auswirkungen nuklearer Waffen. Sonst hätte man wohl mehr Augenmerk auf die Türen gerichtet, die nach heutiger Einschätzung nur begrenzt einer Druckwelle standgehalten und im schlimmsten Fall mit dem Rahmen verschmelzend die Festung zur Falle gemacht hätten. Über den Standort selbst machte man sich keine Illusionen: Rund um die Uhr liefen im Operationsraum Informationen über die Schiffsbewegungen des Ostblocks zusammen.

Im Krisenfall sollten bis zu Mann die Stellung Stevnsfort halten. Jährlich wurde dafür geübt - zweimal wurde es ernst: Wie es in einem solchen Fall tatsächlich weitergegangen wäre, bleibt Spekulation. Ob es wirklich klappen würde, wusste man nicht", sagt der Historiker Thomas Tram Pedersen, der die Festung als ehemaliger Museumsleiter gut kennt.

Im Fall einer sich ankündigenden Krise wäre die Insel Seeland evakuiert worden. Dafür aber hätte man mindestens 36 Stunden gebraucht. Bei einem Überraschungsangriff und einer Vorwarnzeit von nur vier Minuten bis zum Raketeneinschlag wäre das unmöglich gewesen. Und noch sind viele Fragen offen.

Wie im ehemals geteilten Deutschland erinnere man sich auch in Dänemark bis heute in zwei verschiedenen Versionen. Neben Stevnsfort gab es rund weitere Dienststellen in Dänemark, die fast rund um die Uhr ihre Augen und Ohren nach Osten richteten; etwa eine Million junge Männer leisteten in dieser Zeit ihren Wehrdienst. Der Historiker erinnert sich an eine Begegnung mit Bibliothekarinnen, die erst im Gespräch mit ihm erfuhren, dass auch sie Teil der dänischen Kriegsbereitschaft waren.

Manchmal bringt die Zeit auch bittere Gewissheit für eine böse Ahnung. Etwa bei einem ehemaligen Marineoffizier, der nach der Stilllegung des Stevnsforts dort als Touristenführer arbeitete. Ein polnischer Besucher gab ihm zu verstehen, dass es im Kriegsfall seine Aufgabe gewesen wäre, ihn zu liquidieren.

Ähnliche Vorfälle seien auch von anderen Orten berichtet worden, sagt Pedersen.