Gerechtigkeitspakt: Die fragwürdige Kampagne der Regierung



Weite Teile der heutigen Anbauflächen müssen künstlich bewässert werden. Vermutlich wurden sie aber durch soziale und politische Ursachen wie hohe Arbeitslosigkeit , Wohnungsnot, Armut und politische Unterdrückung ausgelöst. Die private Fernsehgesellschaft Kamalak-TV ist für die Übertragung ausländischer Fernsehsender zuständig, bietet aber auch eigene Sender an. Die Sprache und Kultur Persiens wird noch heute von vielen Menschen im Umkreis dieser Städte gepflegt, während sich die Staatssprache Usbekisch aus osttürkischen Idiomen entwickelte.

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Eine Art Gerechtigkeitspakt, der die Unternehmen zu mehr Verantwortung entlang ihrer Lieferketten drängt. Der Elend beenden und damit jenen zugutekommen soll, deren karges Leben unseren Wohlstand ermöglicht: In der Bundesregierung ist man mächtig stolz auf dieses Projekt, zehn Ministerien sind involviert. Seit einigen Wochen schaltet das Arbeitsministerium flächendeckend Anzeigen, um damit anzugeben. Unternehmen, so wird weiter erklärt, hätten bei der Herstellung ihrer Produkte auf elementare Rechte wie existenzsichernde Löhne, Vereinigungsfreiheit und das Recht auf körperliche Unversehrtheit zu achten - "in Deutschland und weltweit".

Da kaum ein Land so von der globalen Arbeitsteilung profitiert, ist es erst mal nicht erstaunlich, dass sich die Bundesregierung für Menschenrechte einsetzt: Zudem sind die Verbraucher inzwischen sensibilisiert, denn immer wieder stürzen Fabriken ein, müssen Kinder schuften, werden unfaire Löhne gezahlt.

Deshalb sollen die Anzeigen suggerieren: Genau das aber nehmen Kritiker der Bundesregierung nicht ab. Die Bundesregierung versuche, ein wichtiges Thema zu besetzen, bei dem sie "seit Jahren politisch versagt". Die Hochglanzkampagne solle verschleiern, dass Kanzlerin Merkel und Co. Geradezu apathisch setze die Regierung auf freiwillige Lösungen, obwohl längst verbindliche Regeln fällig wären.

Kekeritz' Kritik ist nicht aus der Luft gegriffen. Tatsächlich fehlen dem Aktionsplan nicht nur verbindliche Vorschriften, auch die Industrie hat von Anfang an dafür gesorgt, dass kein Unternehmen überfordert wird. Weichgespült wurde der Aktionsplan bereits in seiner Entstehungsphase durch ein Veto des Bundesfinanzministeriums im Sommer Daran mitgewirkt hatte ein ehemaliger Staatssekretär, der zu der Zeit sein Amt als Lobbyist eines Verbands antrat, der bei zu viel Menschenrechten schnell um den Standort Deutschland fürchtet: All das zeigte Wirkung: Erst danach will die Bundesregierung darüber nachdenken, ob "weitergehende Schritte" nötig sind.

Jetzt gehe es erst einmal darum, die Firmen für diese Fragen zu "sensibilisieren und sie auf ihre Verantwortung hinzuweisen", sagt eine Sprecherin des Arbeitsministeriums - so als ob die Problematik ganz neu und das Thema noch erklärungsbedürftig wäre.

Es gebe da eine "Erwartungskommunikation". Zwar sei es juristisch strittig, ob sich staatliche Schutzpflichten aus Menschenrechten auf unternehmerische Tätigkeiten im Ausland ausdehnen lassen. Aber natürlich könne ein Staat eine derartige Unternehmenshaftung regeln, menschenrechtlich erforderlich sei sie "allemal". Sie hat im Rahmen des Projekts Workshops organisiert, in denen Experten - auch aus Ministerien - in Themen des Aktionsplans geschult wurden.

Wie "hilflos" die Bundesregierung aber dann der Industrie gegenüberstand, das sei "schwer zu fassen" gewesen. Dort werden Kinder im Sommer zur Baumwollernte zwangsverpflichtet, wie zu Zeiten sowjetischer Kommandowirtschaft. Engagiert sich das Unternehmen herausragend um ausbeuterischer Kinderarbeit entgegen zu wirken? Firma hat Verhaltenskodex, der sich eindeutig gegen Kinderarbeit auch bei Lieferanten ausspricht, bzw.

Beitrag teilen und unterstützen! Es gibt unabhängige Kontrollen in allen relevanten Produktionsstufen bzw. Kinderarbeit oder die Firma macht dazu keine Angaben. Es gibt keine konkreten Vorwürfe oder es gab Vorwürfe, die aber glaubhaft widerlegt wurden oder sich nicht erhärteten. Firma engagiert sich langfristig und aktiv gegen ausbeuterische Kinderarbeit, d.

Uns liegen keine Informationen über relevantes soziales Engagement der Firma zur Verhinderung von ausbeuterischer Kinderarbeit vor. Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Die letzten Änderungen können auch geringfügig gewesen sein.

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