Perlen, Strass-Steine und Schmuckzubehör von www.perlenhelga.de


Nach zwanzig Ehejahren erfährt Monika, dass ihr Mann sich zu Männern hingezogen fühlt. Die Jährige erzählt, wie sie sich viel zu lange an ihre Hoffnungen klammerte - obwohl es ein Kampf.

Was habe ich damit geschrieben und warum? Aber in Wirklichkeit braucht das kein Mensch.

Sie begehrte ihn noch wie am ersten Tag

Jeder Mensch in Westeuropa besitzt im Schnitt Gegenstände, so wird geschätzt. Da sollte es kein Problem sein, sich von einigen davon zu trennen.

Als sie während eines Ebay-Kaufs versehentlich auf die falsche Benutzeroberfläche kam. Von Schulden war in letzter Zeit die Rede gewesen. Und dass er, Jochen, als Lohn- und Finanzbuchhalter einem Freund in so einer Situation natürlich helfen müsse. Sie hatte nicht gezählt, wie viele Abende die beiden Männer im letzten halben Jahr zusammen gewesen waren.

Wieso auch, wenn ein verheirateter Mann einen verheirateten Mann trifft? Sie rang nach Luft. Da hätte er ganz schrecklich angefangen zu weinen. Und schon in diesem Moment sei passiert, was sich wie ein roter Faden durch die nächsten dreieinhalb Jahre gezogen hätte: Dass das Umfeld später genauso reagiert hatte.

Kann ja nichts dafür. Sie baute eine Selbsthilfegruppe auf: Anfangs würden die Frauen noch denken: Dann werde verzweifelt gekämpft. Besonders bitter sei das Ende. Dazu hätte man Fragen stellen, daran hätte man sich reiben können.

Bei Monika und ihrem Mann geschah genau das Gegenteil. Vielleicht auch, weil der Sex unter Männern sich der Vorstellungskraft entzieht, weil aufblitzende Bilder einen Mix aus Ekel und Fremdheit erzeugen und man sie deswegen lieber gleich wieder wegschiebt.

Dass das Kuscheln manchmal mehrmals am Tag in Sex überging, fühlte sich für sie nicht falsch an. Sogar ihrem Vorschlag, zu einer Beratungsstelle zu gehen, stimmte er bereitwillig zu. Was sie ebenfalls als Chance deutete. Aber wenn sie sich im Nachhinein so reden hört, sagt sie: Dachte ernsthaft, vielleicht sei das die Lösung: Sie wollte eine Beziehung, die echt ist, dafür ging sie das Risiko ein.

Auch gesundheitlich, drei Aids-Tests machte sie. Vor allem aber, so sieht sie es heute, machte sie sich selbst etwas vor. Bi zu sein, das schien en vogue: Und prüde sein, das wollte Monika noch nie.

So ging sie mit ihrem Mann zur Therapie. Hier können Sie den Newsletter ganz einfach und kostenlos abonnieren. Aber schon das erste Gespräch lief anders als erwartet.

Besonders nachdem sie diesen Satz gesagt hatte: Sie hat noch genau die Worte der Therapeutin im Ohr. Dass es oft keine Frage von Sex sei. Und auch nicht von Liebe.

Wie ihr Mann reagierte, als Gunther dann abtauchte, spätestens das hätte sie nachdenklich stimmen müssen, sagt sie heute. Nervös wie ein Tiger im Käfig lief er durchs Haus.

Der Sommerurlaub im Camper an der Mecklenburgischen Seenplatte war wunderschön. Aber das ahnte sie natürlich nicht.

Auch nicht, dass ihre Jüngste zwei Jahre später im Freundeskreis sehr selbstbewusst publik machen würde, dass ihr Papa schwul ist. Entgegen dem Rat der Mutter. Die Gesellschaft ist nicht so offen, wie sie tut, hörte sie sich noch sagen, dabei hatte sie in Wirklichkeit wohl immer noch gehofft.

Traurig wird Monika, wenn sie daran denkt, dass die wohl schönste Zeit dieser Ehe gleichzeitig das Ende war. Tanzen war schon immer eine Leidenschaft gewesen, nie aber war es so wichtig und innig wie in jenen Tagen. Zweimal die Woche zogen sie los. Alles gut, sagte das Herz.

Aber vor einem halben Jahr noch schlief er noch mit seinem Freund, schob sich eines Tages der Kopf dazwischen. Mies fühlte sie sich, als sie Dinge tat, die doch eigentlich so gar nicht zu der von ihr hochgehaltenen Aufrichtigkeit passten. Sein Handy durchsuchte sie. Gibt es eine Möglichkeit, auf gelöschte Mails noch einmal zuzugreifen? Las irgendwas von einem Editor, den man runterladen könne. Es klappte, zahlreiche Gunther-Mails hatte sie plötzlich vor sich.

Detailwissen, damit hatte sie gerechnet. Aber nicht mit so etwas: Einen älteren Herrn hätte es gegeben, über eine Anzeige, und einen Jungen, mit dem er joggen war, fünf Jahre sei das her.

Bedeutungslose Geschichten, im Grunde. Es klappte einfach nicht, sich wie die betrogene Ehefrau zu fühlen. Der kochen konnte und über sein Innenleben reden. Vielleicht war es gerade dieser Facettenreichtum gewesen, der bewirkte, dass sie sich so an diesen Begriff klammerte, überlegt sie heute: Jochen und schwul — selbst als sie anfingen, eine Ehe zu dritt zu führen, sei das noch weit weg gewesen.

Wie dumm sie gewesen sei. Gert, der Tanzlehrer, hielt das Weinglas wie eine Frau, ging wie eine Frau, aber er war ja mal verheiratet gewesen, hatte ein Kind — als hätte es das nicht schon mal gegeben. Als sie zu einer Gartenparty geladen hatten, kam es zu dieser Szene. Es war spät, reichlich getrunken hatten sie, da fiel Gert vor Jochen auf die Knie.

Aber Sabine fand das nicht witzig. Sie wollte, dass das geklärt wird. Hatte sie es damit provoziert? Monika hat sich das hinterher natürlich oft gefragt: Sie hasst sich selbst dafür, dass sie nicht nur sich, sondern auch den Kindern so lange etwas vorgemacht hat. Wie ein Deal sei das gewesen: Ihr bewegt euch im von mir gesteckten Rahmen, ich behalte das Heft in der Hand.

Und man hätte sich ja tatsächlich wohlfühlen können in der Runde, die etwas von erweiterter Familie gehabt hätte. Gedeckte Tafeln, Kräuter vom Markt, die Musik stets ausgewählt — sie kann es nicht weg reden: Und wenn ein Mann einem anderen mal den Kopf auf die Schulter legt, ist das doch besser als das Vorleben von Machotum, so sah sie es seinerzeit als Mutter. Vermutlich sei bei der Jüngsten, als es dann heraus war, auch deswegen diese Reaktion gekommen: Und apropos Kopf an die Schulter: Alles andere blendete sie damals sowieso weiter konsequent aus.

Immer montags, wenn die Männer sich alleine trafen, tat sie sich selbst etwas Gutes: Kino, Sauna, Mädels treffen. Aber dann blieb er auch mal dienstags weg. Wieso, fragte sie, als er nach Hause kam. Ein netter visueller Gag, aber ich habe mal wieder meine Abneigung gegen Seidenstoffe ignoriert. Gekauft allein zu dem Zweck, dem kleinen Blauen einen Farbkick zu geben. Eigentlich ein absoluter Klassiker. Warum benutze ich sie dann nie? Aus demselben Grund, aus dem man wunderschöne klassische Lederkoffer nur liebt, aber nicht nutzt: Unter anderem durch ihr hohes Eigengewicht.

Ein bisschen eng für mich, das Teil bräuchte also einen liebenden Schwanenhals. Die muss jetzt weiter wandern. Und viel zu schön, um nur Schrankdeko zu sein. An meine Tante Lotti zum Geburtstag verschenkt. Baumwollrock von Miu Miu, vorn geknöpft, zu sehen u. Etwas muss ja raus heute. Und auf den kann ich am besten verzichten.

Wenn man das nur wüsste. Pelzring, Tierart unbekannt, circa 15 Zentimeter im Durchmesser. Ein Geschenk von Heidi W. Heidi, nicht böse sein: Ich habe immer noch keine Verwendung dafür gefunden. Ich lass es frei, okay? Gib zu, Du hättest eh nie gedacht, dass ich das so lange behalten würde. An pepper la papp und Morchel. Ballerinas aus irgendeinem Laden in Mailand, Sonderangebot. Aber so was von. Ein wunderbares Buch, das jetzt aber seine Schuldigkeit getan hat.

Das Zeug passt irgendwie nicht. Oder ich bin schlicht zu blöd für Sanitäres. Als alter Gadget-Junkie musste ich das Ding vor zwei Jahren natürlich kaufen.

Der Ersatz-Chip lädt die Laufkilometer nicht auf den Account hoch. Und mies kalibriert ist das Ding ohnehin. Unverzichtbar für die Wiesn, zu jedem anderen Zeitpunkt aber absolut verzichtbar, finde ich. Nach 50 Jahren A kauft man mir Doppel-D ohnehin nicht ab. Silberanhänger in Form eines Tanzschuhs von Thomas Sabo.

Ein PR-Geschenk, habe ich schon ganz lange in meinem Kulturbeutel. An meine Friseurin Melanie, ich muss sowieso mal wieder zum Haareschneiden. Mir fiel beim letzten Mal auf, dass sie genau diesen Anhänger hat.

Und einen zweiten Schuh kann sie bestimmt gebrauchen. Papieruntersetzer aus meiner Lieblingsbar, der Loos-Bar in Wien. Ich trinke immer einen Dry Martini, wenn ich da bin, und ich nehme immer einen Untersetzer mit. Und der liegt dann irgendwo rum. Der nächste Drink kommt bestimmt. Plastikrose, von Niki und Rose auf der Wiesn geschossen. Und trotzdem wird dieses schöne Souvenir sofort wieder das Haus verlassen. Ich habe tonnenweise Fotos von diesem Tag, das muss reichen. Irgendjemandem an den Fahrradkorb gesteckt.

Abgelaufen im April Das spricht einerseits für mein übermenschliches Durchhaltevermögen, diese Notpackung Kekse für Frusttage, PMS, mieses Wetter und andere Krisen bislang nicht angerührt zu haben. Andererseits ist es natürlich eine Sünde, sowas Feines verfallen zu lassen. Und nochmals andererseits ist es Schwachsinn, Verfallsdaten allzu ernst zu nehmen, deshalb… Wohin?

Weil es richtig so ist. Und weil es nur Geld ist. Ist es nicht seltsam, dass man immer Kleidungsstücke kauft, die man eigentlich gar nicht mag? Bei mir sind das Westen. Ich finde die ja prinzipiell eine gute Idee. Nur halt nicht für mich. Strumpfhose von American Apparel, abgeschnitten, letzter Auftritt heute. Sieht einfach zu sehr nach Bluterguss aus.

Wird gleich vom Balkon fliegen gelassen. Und dann schnell ducken. Hübsch, aber wegen des Materials ungeliebt. Seidenbluse von Clemens en August. Ich bin nicht so der Seidenblusen-Typ. Auch wenn diese hier relativ unmadamig ist, habe ich sie höchstens zweimal getragen.

Das reicht nicht zum Verbleib in meinem Schrank. Diverse Schuhbeutel, über die Jahre gesammelt. Ist ja schon mal eine gute Idee, den Karton im Geschäft zu lassen und die neuen Schuhe im Beutelchen heimzutransportieren.

Aber wohin dann mit dem Beutel? Goldene Jacke von American Apparel. Gekauft an und getragen zu meinem War als Witz gedacht — und viel mehr als ein Witz ist die Jacke auch nicht, fürchte ich. Die sind einfach nicht lang genug lustig.

Es kommt ja immer wieder was Neues ins Haus. Man kauft sich zum Beispiel ein Paar In-ear-Kopfhörer und bekommt: Das alles in Plastiktütchen, zusammengehalten mit einem Gummiband. Man kauft mit anderen Worten Müll, ob man will oder nicht. Dan Brown, The Lost Symbol. Ich habe es ohnehin nur bis Seite 45 geschafft — das Leben ist einfach zu kurz. Der alte mit seinem nervigen unentschlossenen Wasserstrahl kann also weg. Einkaufstüte von Miss Sixty.

Ungewöhnlich hübsche und stabile, beinahe taschenähnliche Tüte. Das ist auch der Grund, warum ich sie nicht gleich nach dem Kauf einer Jeans circa vor einem Dreivierteljahr entsorgt habe.

Aber was will man mit sowas eigentlich? Und zur Übergabe eines Geschenks eignet es sich auch nicht. Als Vintage Design-Junkie bin ich durch solche Kataloge hochgradig gefährdet. Die Auktion findet am September in München statt und um nicht in Versuchung zu geraten, einen sagenwirmal bezaubernden Schülerschreibtisch von Arne Jacobsen zu ersteigern, muss der Katalog aus dem Haus. Oh Gott, ist das hart. War die letzten Monate mein Auffangbecken für Kleinkram Ersatzschlüssel, Batterien, Büroklammern, was man halt so rumfliegen hat.

Den Job macht jetzt eine leere Teedose. Bisschen melancholisch dabei, aber die Balkonnächte sind vorbei. Die kriegen noch ein letztes Teelicht verpasst und dann sollen sie nachher auf dem Habsburger Platz leuchten, bis der Regen sie löscht. Buddha-Armband, letztes Jahr auf der Auer Dult gekauft. Irgendwas muss ja weg… Wohin? Auf einer Bank im Englischen Garten liegen gelassen.

Das ist in Ordnung, denn der Sommer verabschiedet sich ja auch so langsam. Ich bin zu doof zum Brennen.

Oder die funktionieren wirklich nicht auf meinem Macbook. Nehme ich ins Büro mit, irgendein Kollege wird was damit anfangen können. Jetzt wird es richtig peinlich: Und nicht ein einziges Mal getragen. Sieht so aus, als ob ich nichts Romantisches brauche.

Eines Tages brauche ich so was unbedingt, um irgendwas Winziges zu entziffern. Dieser Tag ist bislang nicht gekommen. Geht auch an den Kindergarten. Ich habe es nicht getan. Spende an den Kindergarten. Und jetzt habe ich mich endlich zu der Erkenntnis durchgerungen, dass ich da nicht mehr reinwachse.

Jetzt mal ehrlich, wer braucht sowas? Menschen, die aus irgendeinem Grund im Stockfinstern am Laptop arbeiten Kinokritiker? Plastiktüte von Nana Debary , Wien. Deshalb habe ich diese Tüte schon seit ungefähr 10 Jahren und habe es nie über mich gebracht, sie wegzuwerfen. Finanzbuchhaltung muss man 10 Jahre aufbewahren, dies kann also wirklich weg. Unterlagen, Finanzamt-Schreiben, Kontoauszüge von anno dunnemals. Und womit man noch alles unschuldige Bäume bedruckt hat.

Sehr befreiend, Behördenbriefe in hohem Bogen in den Papierkorb zu donnern. Davon lösche ich 98 Prozent ungelesen. Und nach jedem Urlaub muss ich mich durch Schrottmails wühlen für die paar Nuggets, die wichtig sind.

Ich lasse mich gerade von allen Listen tilgen. Pinkfarbenes Samttäschchen von Kate Spade. Die einzige Tasche, die mir je ein Mann geschenkt hat. Und nein, das ist nicht verhandelbar. Handcreme klebrig , Puder riecht ranzig , Peeling schwer abzuwaschen , Lipgloss schmeckt komisch , Pickelcreme nicht mehr nötig, hurra! Postkarten mit historischen medizinischen Fotos und Bildern österreichischer Schriftsteller.

Und ich kenne keinen, den ich genug hasse, um ihm eine Postkarte mit Pestilenzbeulen zu schicken. Hochkant wären die Rauten etwas schmeichelhafter. Pyralvex-Lösung zum Pinseln gegen Zahnfleisch-Entzündung. Abgelaufen im räusper Februar Die Haut am Handteller war damals halb weggeschmurgelt, jetzt ist nichts mehr zu sehen.

Man muss ihn lieben, den Körper: Was der für Kunststücke kann! Die sind sogar mir zu wacklig, und ich liebe solche Stelzen.

Auch dieses mysteriöse Ding ist mit irgendeinem technischen Gerät ins Haus gekommen, es ist nicht mehr zu rekonstruieren. Es hat was latent Sado-Masochistisches. Könnte ich bei einem der Clubs in der Nachbarschaft vorbeibringen. Taille zu hoch für mich. Wenn ich was gelernt habe in diesem Jahr, dann: Es geht praktisch immer schief. An Julia in Berlin. Ich verbringe weite Teile meines Lebens im Bett. Hier lese ich, ich arbeite und gelegentlich schlafe ich auch.

Deshalb ist alles hochwillkommen, was das Leben im Bett noch ein bisschen angenehmer macht. Aber in Wirklichkeit braucht das kein Mensch. Solange ich noch zwei gesunde Arme habe… Wohin?

Den hat mir neulich jemand in meinen Fahrradkorb gelegt. Ich gehe davon aus, er hat ihn als Mülleimer benutzt. Deshalb habe ich den Schein eine Woche aufbewahrt. Hey, die Hoffnung stirbt zuletzt. Ich werde nicht ganz schlau daraus: Habe ich nun gewonnen? Schiebermütze, Mitbringsel aus Südafrika. Sah alle drei Male doof aus. Warum ist mir das nicht beim ersten Tragen, nämlich im Geschäft, aufgefallen? Es sei denn, jemand hat Interesse.

Sieht zwar irgendwie wichtig aus, aber ich habe zwei davon. Penetrant gut gelaunte Stofftasche. Spiegel steht an die Wand gelehnt. Mutti, Mutti, sie hat überhaupt nicht gebohrt. Aber auch das sitzt derzeit ein bisschen räusper stramm.

War mal ein Schlüsselanhänger. Bin inzwischen, man kann es nicht anders ausdrücken, leider zu fett dafür. Ich rate hier nur. Sollte es ein Waschmaschinenschlauchhalter sein, dann brauche ich keinen Waschmaschinenschlauchhalter. Wenn nicht, dann… brauche ich es auch nicht. Ich habe wie viele Schreiber eine Schwäche für Büroaccessoires.

Der perfekte Stift, die scharfe Schere, der schwere Tesafilmabroller: Eigentlich brauche ich aber nur mein Laptop, wenn ich ehrlich bin. Diese vier Klammern habe ich natürlich nie benutzt. Gleich noch ein Designklassiker: So niedlich, dass man sich nicht traut, es wegzuwerfen. Das Döschen zieht schon seit Jahren mit mir um, und auch jetzt bringe ich es nicht übers Herz, es einfach schnöde in den Müll zu werfen. An… muss ich mir noch überlegen. Das waren lange meine Dachterrassen- bzw. In Ermangelung eines Balkons zumindest in meiner Hamburger Wohnung werden sie jetzt in die Freiheit entlassen.

Werden verkauft, vermutlich auf lauritz. Ursprünglich ein Herrenduft, für den Herzog von Marlborough entwickelt. Jetzt kann ich es nicht mehr ertragen. Was immer das über mich sagt. Habe ich im hintersten Winkel meines Badezimmerschranks entdeckt, dabei dachte ich, ich hätte alle Augencremes, siehe Spätestens der Anblick des gruselig operierten guten Doktors allerdings hätte den Ausschlag gegeben.

Eine der tückischsten Einkaufsfallen: Es ist leider genau so lange witzig, wie man braucht, um es zu bezahlen. Dann steht man mit irgendwie witzigem Schrott in der Hand da und ärgert sich.

Kugelschreiber, in dem Schmetterlinge schweben, wenn man ihn bewegt. Ein Schreibgerät für Siebenjährige. Es riecht circa so, wie es aussieht. Was mir auf Phangan egal war, in Deutschland aber nicht so.

War mir ein Vergnügen. Lösen sich schon nach einmal Tragen in Wohlgefallen auf. Und sind sowieso viel zu tussig für mich. Und nicht stolz drauf. Obwohl ich nicht gewusst hätte, wo man so was legal herkriegt. Top von Zara, siehe Tag Zu eng unter den Armen. Habe ich jahrelang ertragen, aber nun ist Schluss. Alles fliegt, was nicht passt, was nicht heil ist, was nicht toll ist. So einfach ist das. Das kann man nicht mal ironisch tragen. Und natürlich macht er auch die präzise geschnittenen Pappkistchen dafür selbst.

Dieses hier ist nun leer, das nächste, volle, steht schon bereit. Schwarze Reisetasche von Y3. Mensch, schon wieder eine Tasche. Aber dieses Mal tatsächlich ausnahmsweise mal, weil etwas kaputt ist. Bei der hier, die mich lange begleitet hat, ist auf dem Flug von Hamburg nach München einer der Henkel ausgerissen. Vor Jahren auf einem Flohmarkt gekauft. Ich bin ziemlich überzeugt, dass sie ein Fake ist.

Aber selbst wenn nicht: Sie ist einfach zu ladylike für mich. Selbst wenn ich mich mit aller Macht ladylikisiere, komme ich nicht an sie heran. An Katharinas Nichte Lissy.

Im Museumsshop des Kunstmuseums Wolfsburg gekauft, glaube ich. Aber auch irre unbenutzt. Ich denke, ich müsse langsam mal eine SZ-Kiste aufmachen. Hotelzimmerkosmetika aus meiner Kulturtasche. Ich glaube, aus dem Cape Grace in Kapstadt. Was ich erst diese Woche irgendwo las: Auch das Mitnehmen von Hotelzimmerseifen und -shampoos sowie Kugelschreibern ist eigentlich Diebstahl.

Wird aber nicht geahndet. Vermutlich ist den Hotels der Aufwand zu hoch, dafür Rechnungen zu verschicken wie für Bademäntel. Nicht aus schlechtem Gewissen, aber: Merkwürdigerweise wohnt die schon seit Jahren in meiner Kulturtasche, die ich gerade ausgemistet habe von all den Pröbchen, die ich sonst noch drin habe.

Ich muss es nicht betonen: Auch diese Kette habe ich nie getragen. Ist wohl dazu gedacht, sich das um das Handgelenk zu tüdeln, aber irgendwie… Wohin? Mantelkleid aus Hongkong, Internetkauf. Sah auf dem Online-Foto echt gut aus, aber in der Fleischwelt durch die clownsartigen Knöpfe eher wie etwas aus dem Kleiderschrank von Angela Merkel. So toll sie oft sind, in 90 Prozent der Sachen sieht man einfach nur fett aus. Zum Beispiel in diesem Pullover.

Der ohnehin nicht sonderlich günstig für Buttermilch-Teints wie meinen ist. Wunderschönes 60er-Jahre-Bettsofa von Knoll, bezogen mit türkisblauem Hopsack, in der Sitztiefe verstellbar.

Aber 80 cm breit und 1,95 Meter lang und deshalb auf Dauer nur als Gästebett geeignet. Ich brauchte ein Mitbringsel. An Tania Miglietti verschenkt.

Die jetzt überlegt, was zum Teufel sie mit diesen kreischbunten Dingern in ihrer tollen geschmackvollen Wohnung machen soll. Aber macht ein absolut widerliches Licht. Ähm — das Licht ist nicht so widerlich… Dient angeblich der Entspannung beim Meditieren, wenn man sich dieses Säckchen, gefüllt mit Lavendel, auf die Augen legt.

Unnötig zu sagen, dass ich es noch nie benutzt habe. Noch eine Karaffe aus meiner unerschöpflichen Sammlung, eigentlich ein hübsches Stück aus den Sechzigern. Passt farblich so schön zu meinem Kleid heute. Ein schönes Souvenir an eine schöne Zeit. Egal was die Propaganda sagt, es ist nicht sexy repräsentative Umfrage unter fünf wahllos ausgesuchten Männern aus meinem Umfeld: Farblos macht es noch weniger Sinn.

Der eine oder andere hat es schon bemerkt: Ich bin ein Fan von COS. Interessante Schnitte, gute Verarbeitung, fairer Preis. Sie machen gelegentlich Zeug, das für Menschen mit Affenarmen gemacht ist. Diese Jacke allerdings mit ihrem komischen Wurmfortsatz hier schwer zu sehen ist mir zu sehr Kunsthandwerkmessenbesucherinnen-Style. Besonders leicht bei diesem Wetter. Und das sagt ein absoluter After Eight-Fan. Müll, nach nur drei Täfelchen. Lederarmband, von irgendeinem Schuhhersteller während der Modenschau in Mailand geschenkt bekommen.

Um das Ding an- und wieder abzulegen, braucht man eine Kammerzofe. Besteckeinsätze für die Geschirrspülmaschine. Ist mir zu blöd, die Messer da reinzusortieren.

Ich habe keine Ahnung, was das ist. Und wie kam es in mein Leben? Sehnse, da geht es schon los. Es könnte etwas sein, das essentiell ist. Tief Luft holen und: Arbeitslos, weil ich jetzt neue Klinken und Schlösser am Hansaplatz habe. Den ältesten, schönsten behalte ich, der erzählt mir was von der Vergangenheit des Hauses. Mit Stufenrock, den man hier gnädigerweise nicht sieht. Der Kauf war natürlich reiner Blödsinn. Es sieht blöd aus sogar unterm kleinen Blauen , es kratzt, es ist… puh.

Das schrie danach, endlich an den richtigen Arm zu geraten. An Rose verschenkt, an wen sonst? Der musste raus, der wollte fliegen. Auf einem Tisch auf dem A. Plastikstern, vor Jahren auf dem Lübecker Weihnachtsmarkt gekauft.

Mir war gerade so unglaublich unweihnachtlich zu Mute. Die Jahr Problematik ist glücklich an uns vorbeigegangen. Ein Anlass zur Freude, gewiss, aber kein Grund, zehn Jahre alte Vermieterkorrespondenz weiter aufzuheben. Den ich nicht trage und deshalb auch nie wieder kaufen werde.

Bestimmt nicht, ehrlich jetzt. Pappkiste, eine weitere aus der Marcel Wanders-Kollektion. Auch diese ist endlich leer und soll sich nicht wieder füllen. Ich habe lauter Sternchen drangehängt. Und es fühlt sich sogar endlich nach Juni an. Netzteil für ein Handy aus dem späten 2. Biegsames Plastikrohr zum Aufnehmen mehrerer Kabel.

Brauche ich nicht mehr, meine Kabelage ist jetzt sauber verlegt und an die Wand genagelt. Auto-Aufladegerät für iPod nano, unbenutzt. Espadrilles mit Keilabsatz von Zara. Sagenhaft unbequem, weil die Sohle komplett unflexibel ist und ich aus den Dingern immer wieder rausrutsche.

Klassischer Fehlkauf, einfach nicht genug im Laden getestet. Plastikkrone von Fahnen-Fleck, gestern abend an meinem Geburtstag getragen. Queen for a day.

Aber eben auch nur for a day. Die 4 vorn in meinem Alter. Weil da seit heute eine 5 steht. Wüsste ich auch gern. Ging aber ganz schnell und tat auch gar nicht weh. Dieses Ding liegt schon seit Ostern hübsch sichtbar auf dem Couchtisch. Gottlob mag ich Nougat sowieso nicht. Wird gleich dem erstbesten Passanten auf dem Hansaplatz geschenkt. Brauche ich nicht mehr. An Antje, die eigentlich gern die Plätzchenform von vorgestern gehabt hätte. Die war aber leider schon tief unten in der Mülltonne im Hof.

Kann ja ein bisschen Glamour ab. Im Copa Room ist in den 50ern und 60ern jeder aufgetreten, der ein Mikro halten konnte. Ich liebe ihn, habe aber noch nie daraus getrunken.

In den Kaffeebecherschrank beim SZ Magazin. Die haben einander verdient. Ich habe noch nie in meinem Leben Kekse gebacken. Diese Form habe ich seit Jahren für den Fall, dass mich vielleicht doch irgendwann mal das dringende Bedürfnis überkommen sollte. Sie hatte ihre Chance. Nochn schwarzes Hemd, diesmal aus Flanell von Ann Demeulemeester. Ein ehemaliges Lieblingshemd, zumal Frau Demeulemeester freundlicherweise so schneidert, dass ihre Ärmel sogar lang genug für meine Affenarme sind.

Aber dieses hat seine besten Jahre hinter sich. Versilbertes Besteck, Flohmarktkauf aus den frühen 90ern. Heute stelle ich fest: Ich mag kein Silber. Nicht die Putzerei, nicht die Konnotation von Bourgeoisie. Es muss raus aus meinem Leben. Die stand als Not- und Baulampe in meiner Hamburger Wohnung. Ist aber zu niedrig, um als Deckenfluter zu taugen: Man schaut genau in die Birne. Wenn ich wieder in Hamburg bin, an Stilbruch. Aus der berechtigen Furcht, dass die Produktion sofort eingestellt wird, wenn ich was richtig gut finde.

Von diesem Hemd habe ich drei. Wird reichen, hoffe ich. Dieses habe ich selten getragen, weil der Kragen so komisch absteht. Japanischer Kamm mit Geisha-Motiv. Im Zug von Wien nach München liegen gelassen.

Hoffentlich findet ihn die nette Schaffnerin. Da kommt man mit einem Bimsstein nicht weit, da braucht es einen Schwingschleifer. Bin die elende Schrubberei leid, das machen jetzt Profis.

Sonnenbrille von Michael Kors. Eine von… Moment mal… fünf Sonnenbrillen in meinem Leben. Und das, obwohl ich nur eine einzige Nase habe. An meine Tante Lotti verschenkt, die ihre Sonnenbrille verlegt hatte. Hauchfeine Strickjacke, eine Spende von Katharina Hovman. Und gleichzeitig für eine Grobmotorikerin wie mich hochgefährlich. Ich muss die nur angucken, schon zieht sie Fäden. An meine Mutter verschenkt. Haarbürste, in Istanbul gekauft, weil ich meine mal wieder zuhause vergessen hatte.

Meine Sammlung von in anderen Städten gekauften Billigbürsten geht in die Hunderte. Nee, stimmt natürlich nicht, fühlt sich aber so an. Wie oft habe ich das hier eigentlich schon hingeschrieben? Und wieso besitze ich so viele Dinge, die ich anscheinend nicht im geringsten brauche?

Gut, es wird ja von Tag zu Tag weniger. Stoffrose, dem kleinen Blauen gespendet von jasminthestrange. Aber etwas muss halt weg. Wenn ich schon mal im Haus bin… 1. Seife der Manufaktur Pfund, Dresden. Bestimmt ein Party-Mitbringsel und bestimmt ist jetzt jemand sauer.

Aber ich habe einfach ein paar zuviele Seifenstücke in meinem Leben. Kleines Handtäschchen aus Holz und Bambus aus Südafrika, bislang nur einmal benutzt, nämlich an Tag An Anja geschickt, siehe gestern. Ich war lange nicht mehr so gerührt wie von diesem Brief. Wir hatten, ähm, Glück.

Sicher sehr lohnende Lektüre, aber… Wohin? Schlüsselanhänger mit dem Signet des Istanbuler Restaurants Hamdi. Man muss ein Restaurant schon verdammt lieben, um sich sowas an den Schlüsselbund zu machen. Auf einer Bank am Klosterstern liegen gelassen. Dabei dachte ich immer, das Zeug sei atomkriegsicher. An Julia für den nächsten Beauty-Basar. Es gibt ja Menschen, die glauben, es wird erst dann besseres Wetter, wenn Kachelmann aus der Haft entlassen wird.

Ich denke, es reicht schon, wenn der Winter mein Haus verlässt. Es steht anscheinend auf der Waffenliste der Türken recht weit oben: Ich könnte den Piloten damit garottieren. Knirschend an die Sicherheitskräfte abgetreten. Und beschlossen, in Zukunft nicht immer mit dem halben Hausrat zu reisen. Regenschirm, gestern im Wolkenbruch noch hochwillkommen. Heute scheint die Sonne. Büroklammer mit Perlenfrosch, Südafrika. Ich denke, das war jetzt aber wirklich das letzte südafrikanische Souvenir, oder?

An Paul Sahner verschenkt. Er war nicht der Richtige für mich und ich war nicht die Richtige für ihn. Zurück in die weite, weite Welt. Macht aus einem bad hair day keinen better hair day, wie ich feststelle. Und ist sowieso zu tussig für mich. Wieder mal eins von diesen Dingen, von denen man zunächst glaubt, sie erleichtern den Alltag: Die Seife hat ihren Platz.

Obwohl es so schön türkis ist. Deko-Sternchen, die im Dunkeln leuchten. Hoffe ich doch jedenfalls. Georg, für 99 Cent. Ja, warum trennt man sich von so etwas Lebensnotwendigem? Es erfordert auf jeden Fall übermenschliche Energie. Regenjacke, vor ein paar Jahren in Lissabon gekauft. Die Portugiesen haben ganz offensichtlich noch nie etwas von atmungsaktiven Stoffen gehört.

In dieser Jacke ist man binnen kurzem nasser, als man ohne sie wäre. Lissabon gehört in der Liste der überschätzten Orte auf einen der Spitzenplätze. Wolf Haas, Wie die Tiere. Gute Bücher kann man horten. Herr Haas, wenn Sie dies hier lesen: Ich werde Sie bei Gelegenheit mal heiraten. Eines von sehr, sehr, sehr vielen T-Shirts. Weil es keinen guten Grund gibt, sie zu behalten. Dünnes Rollkragenshirt von Zara. Es gibt ja nicht wenige ich gehöre nicht dazu , die keine Rollkragen aushalten, sie fühlen sich von ihnen erdrosselt.

Was ich zu meiner Verblüffung nicht ertrage: Einerseits dünn, andererseits Rollkragen. Geht nicht, muss raus aus meinem Leben.

Kette mit verschiedenfarbenen Perlen. Und wie praktisch jeder Schmuck in meinem Besitz nie getragen. Schuhkarton von Louis Vuitton, sechs Jahre alt. Der Rolls-Royce unter den Schuhkartons, nicht nur wegen des Inhalts, sondern weil er wie eine Schublade konstruiert ist. Aber ich habe meine Schuhe anders organisiert, ich brauche ihn wirklich nicht. Vor dem Müll gerettet. Tomatensauce mit Oliven, vor knapp zwei Jahren abgelaufen. Weil doch gestern Muttitag war.

Kleine Clutch in Hornoptik. Und viel zu selten benutzt. An Rose verschenkt, als Dank für das erste Spargelessen dieses Jahr. Sollte man immer im Haus haben. Paar frische Barben rein, Schuss Cognac — köstlich.

Sollte man aber auch bei Gelegenheit mal verbrauchen. Selbstgebastelte Stoff-Ansteckblume von jasminthestrange. Strickjacke von Club Monaco. Sehr dünn, sehr kompliziert dank der Raffungen durch diverse Schnüre. Diese Jacke überfordert mich seit Jahren. Eine spät entdeckte, aber um so heftigere Liebe, die gerade ein bisschen aus dem Ruder läuft. Hier siegt ausnahmsweise mal die Vernunft.

Liebe Gemeinde, kommen wir zu einer weiteren meiner Obsessionen. Und zwar derjenigen, eine perfekte Gastgeberin sein zu wollen. Zum Beispiel diese hier wir sehen aus Formatgründen nur den oberen Bereich.

Diese Zeit ist unwiderruflich vorbei, und das schmerzt gleich doppelt. Was vermutlich türkisch für Wurst mit Walnuss ist. Aus dem Supermarkt um die Ecke vom Hansaplatz. Knorpelartige Konsistenz mit vager Walnuss-Andeutung. Sehr praktischer Durchschlag, passend für Ikea-Spülen. Nur nicht für meine Ikea-Spüle. Nach massivem öffentlichem Protest siehe u. Tag habe ich eingesehen: Oder traut sich noch jemand?

Ich werde dieses Buch mal so richtig fertig machen. Indem ich es einfach weggebe. An Silke Frohmann verschenkt. Heute abend um halb sechs. Das zähe Biest wollte nicht raus und musste in drei Teile geflext werden. Anscheinend habe ich ungewöhnlich lange Wurzeln, eine Erkenntnis, auf die ich hätte verzichten können. Jacke aus Seide und Strick von Paul Smith.

Und zwar wie fast alle Fehlkäufe aus der irrigen Annahme heraus, mit einem wesensfremden Kleidungsstück eine neue Seite an sich selbst zu entdecken. Sollte man die je finden, dann nicht mithilfe eines Kleidungsstücks.

Man müsste viel mehr peelen. Man müsste viel mehr cremen. Ist bestimmt alles gut. Zwei Blechsterne aus Bali. Hm — vielleicht doch eher Verdienste um die Vermüllung…? Um den ist es wirklich schade, der spricht die tief verschüttete Pippi in mir an. Aber ich hab ihn in der Wäsche verhunzt mit einem ausgelaufenen Muji-Tintenkuli. Wie schon so vieles vor ihm. Wer hat eigentlich den Seifenwahn begonnen? Wann wurde Seife aus möglichst fernen Ländern in möglichst hübschen Verpackungen zum Mitbringsel?

War das kurz nach Olivenöl und kurz vor grobem Meersalz möglichst schwarz, möglichst hawaiianisch? So was wirkt immer so praktisch, nicht? Bis man sich fragt, was man eigentlich reintun soll. Sinnlich ist für mich ein Pseudonym für überwältigend im allerschlimmsten Sinn bis anästhetisierend. Sinnliche Düfte wie Moschus und Tuberose lösen bei mir augenblicklichen Fluchtimpuls aus. Was nicht der Sinn der Sache sein kann. Ring mit blauer Lederblüte aus Bali.

Also mal wieder ungetragen von mir. Die sind einfach nur sinnlos. Da will man nichts reintun, schon gar nichts Essbares.