ETF: Thesaurierend oder ausschüttend?



Nicht zu sehen ist der neunjährige Aufwärtstrend, der bei knapp unter Allerdings habe ich auch rel. Und wenn das von der Seite der Internet-Erfahrenen, wie Martin einer ist, unterstützt wird, dann ist das richtig.

Welche Ergebnisse tippt ihr?


Man muss alles selbst machen und man muss genau wissen, wo man hingreift. Wer nicht aufpasst, kann viel kaputt machen. Wenn man diese steile Lernkurve erst einmal gemeistert hat und den Truck lässig durch die Haarnadelkurven von Hausse und Baisse lenkt, ist das gut fürs Ego, aber: Wir haben auch eine Menge Lebenszeit in diese Könnerschaft investiert.

Muss das wirklich sein? Was spricht gegen autonomes Fahren? Was spricht dagegen, auf dem Rücksitz zu sitzen, die Assetallokation nach vorne durchzugeben und sich dann wieder den wichtigen Dingen des Lebens zu widmen. So machen das alle wirklich Mächtigen. Was wir brauchen und wo wir auch hinkommen werden: Wir brauchen mehr industrialisierte Prozesse in der Finanzindustrie. Man war dankbar, dass kaufen zu dürfen, was der Finanz-Schamane der örtlichen Sparkasse im Köcher hatte.

Selbst ist der Mann und die Frau. Wir informieren uns im Internet und suchen uns im Finanzbaumarkt auch Online-Broker genannt Bretter, Steine und Mörtel zusammen, aus denen wir das Haus unserer Finanzen bauen wollen. Aber manchmal fehlen uns die fachlichen Fähigkeiten oder wir haben einen schlechten Tag. Deshalb sind manche Teile unsere Hauses ein bisschen windschief. Aktuell leben wir im handwerklichen Zeitalter.

Alles ist noch ziemlich individuell und eher Manufaktur als Industriebetrieb. Meisterliche Arbeit wird oft romantisiert. Ja, ja, die gute alte Zeit, als sich der Meister noch persönlich um alles kümmerte. Ist heute ja nicht anders. Nirgendwo schwankt die Arbeitsqualität so stark wie im Handwerk.

In der Luftfahrt war das der Zeitpunkt, als die "tollkühnen Männer in ihren fliegenden Kisten" durch Linienpiloten ersetzt wurden. Dieses Industrie-Zeitalter wird kommen. In fünf bis zehn Jahren wird es hoffentlich so weit sein. Ziel muss es sein, ein Produkt von stets gleichbleibender Qualität und Güte anzubieten. Wenn Sie jeden Monat eine Fertigpizza kaufen und diese im Labor analysieren lassen, wird die Januar-Pizza sich nicht von der Dezember-Pizza unterscheiden.

Dabei hat Wagner im Laufe des Jahres den Mehllieferanten gewechselt, einen neuen Ofen eingebaut, 15 Mitarbeiter haben gekündigt und 20 neue wurden eingestellt. Der Pizzaqualität ist das egal. Selbst wenn der Produktionsleiter kündigt, macht das nichts. Genau das werden wir in der Finanzbrache auch sehen. Keine Finanzmagie mehr, sondern nach ISO-Handbuch durchrationalisierte Prozesse, die kostengünstig in einem gesichtslosen Business-Distrikt auf den Philippinen abgewickelt werden.

Die reine Vermögensverwaltung wird zur Commodity. Verlässlich, jederzeit verfügbar und preiswert. Die Vermögensverwaltung ist nur ein Baustein. Über sinnvolle Zusatzleistungen wird das Geld verdient. Kein Robo wird jemals diese Fragen beantworten können:. Für gute Berater ein weites Feld individueller Wünsche, das sich nie in ein Schema pressen lässt. Seien wir froh, dass wir die Vermögensverwaltung industrialisieren können.

Dann bleibt mehr Zeit für solche Themen. Hat Ihnen dieser Artikel gefallen? Wollen Sie wisssen, wenn sich hier etwas tut unter anderem neue Artikel, Veranstaltungen mit und von mir? Wenn ja, dann melden Sie sich zum Freitags-Newsletter an. Sie schreiben oben "Netto-Total-Return ist, unterliegen Sie der maximalen Quellensteuerbelastung und können sich auch nichts zurückholen. Wäre die Situation bei einem replizierenden ETF nicht noch schlimmer?

Oder irre ich mich da? Auf dem Blog von DerSven gibt es hierzu diesen Artikel: Hallo DerSven, auch wenn ein Replizierer nur den Netto-Total-Return an die Anleger ausschüttet, so vereinnahmt er doch Dividenden und es liegt im Ermessen des Managements, wie aggressiv die jeweiligen Doppelbesteuerungsabkommen ausgeschöpft werden.

Vertraglich verpflichtend sind nur die Netto-Dividenden. Ja, grundsätzlich fährt man über lange Zeiträume besser durch den Steuerstundungseffekt. Aber das will Schäuble ja angeblich ändern. Am besten für uns Anleger ist die folgende Situation: Ausschütter, echte Dividenden werden gezahlt und das Fonds-Management holt aggressiv die doppelt gezahlten Steuern zurück und schüttet sie an die Anleger aus.

Bei den Synthischen kommt irgendwann das Finanzamt mit "fiktiven Erträgen" und hält die Hand auf. Ob wir das wirklich erleben werden? Ich hätte nichts dagegen. Ob ich dann aber auch bereit bin, den Schrauber fallen zu lassen?

Klar, aber wenn ich hier über Audi geschrieben hätte, hättet ihr dann auch gesagt: Jetzt haben die Kunden die Auswahl zwischen mehreren Produkten und wenn der Comstage gut Geld einsammelt, werden Blackrock und die anderen Anbieter nachziehen. Wer weiss was denen "da oben" noch so einfällt, bis ich in XX Jahren in Rente gehen kann. Macht das Sinn oder ist das wieder "kleinlich" und einfach weiterlaufen lassen?

Ich habe mittlerweile soviel über das Für und Wider gelesen, dass mir aktuell nur noch schwindelig ist ;. Vorstellen könnte ichs mir. Wer braucht den comstage Vermögensstrategie ETF? Man kann ihn kostenlos bei der comdirect besparen und er wird kostenlos ge-rebalanced.

Selber re-balancen verursacht ja Orderkosten. Für insgesamt nur 0. Wie auch beim Arero verstehe ich nicht, warum es keine Small Caps im Portfolio gibt. Die sind nun wirklich Geschmackssache: Kommer und Arero mögen sie, der Finanzwesir nicht. Der "Arero" ist in meinen Augen - besonders relevant bei einer langfristigen Haltedauer - in einem Punkt schlechter als der "ComStage Vermögensstrategie": Der ComStage hat Deutschland als Fondsdomizil und sollte somit dauerhaft steuereinfach bleiben - es sei denn, das Fondsdomizil ändert sich eher unwahrscheinlich.

Der Arero ist in LU aufgelegt und war in der Vergangenheit bereits steuerhässlich, d. Siehe auch "Der Papierkrieg mit thesaurierenden Fonds": Bin persönlich ein Fan dieser Lösung, vorallem wegen des automatischen Rebalancing. Ich glaube, auch hier überschätzen viele ihre Risikotoleranz um Längen. Die Kostenquote ist natürlich bisschen heftig, aber es ist meines Wissens nach die einzige für Privatkunden hierzulande erhältliche Lösung, die weitestegehend Richtung Bogle-Philosophie geht.

Zur Vermeidung von Halbwahrheiten muss dem Beitrag von Leser vom Im Aktienanteil ruft man immer nach möglichst breiter Diversifikation, beim risikoarmen Teil haben aber dann viele kein Problem, sich einem extremen Emittentenrisiko auszusetzen.

Unter dem Sicherheitsaspekt sollte man doch auch hier streuen, d. Und die Rendite sollte im "sicheren" Anteil ja sowieso keine Rolle spielen, oder? Vertraue ich eher darauf, dass die Einlagensicherung hält, oder dass ein Euroland wie Frankreich seine Staatsanleihen sicher zurück zahlt?

Ehrlich gesagt - das kann ich nicht beurteilen. Darum leg ich auch hier nicht alle Eier in einen Korb, sondern streue über alles was mir am risikoärmsten erscheint. Man könnte auch sagen, dass der Arero in , und endlich steuereinfach war.

Genau solche Artikel machen diesen Blog einzigartig. In letzter Zeit war es leider etwas leiser geworden. Versteh ich so nicht. Gehören die Jahre nicht auch zur Vergangenheit? Ich behaupte nicht , dass der Arero auch künftig steuereinfach bleibt. Wie kann ich solche ETFs erkennen: Hallo Saxo, die gibt es noch nicht. Das macht bis jetzt keine Fondsgesellschaft. Noch ist der Wettbewerb nicht scharf genug.

Das problem an der Sache: Bei Schweizer Aktien kriegt man die Erstattund recht fix, bei italienischen muss man - so wird es in den einschlägigen Foren kolportiert - bis zu sieben Jahre warten und immer wieder nachbohren, bis man sein Geld bekommt.

Für die Fondsperformance bedeutet das: Es gibt einen stetigen aber unberechenbaren Strom an zu viel gezahlter Quellensteuer. In der Historie würde man dann sehen, um wie viel der Index jedes Jahr geschlagen wurde. Ja, ich glaube auch wie Moritz, dass viele ihre Risikotoleranz überschätzen. Ich habe einige Börsenstürze erlebt, nachdem ich seit dabei bin. Vor alolem die werden Probleme haben, die bei den Gebühren jedes Promille schinden, wenn erst das Kapital täglich schmilzt.

Und da gefällt mir eine Coca-Cola, McDonalds. Es ist Papier, in das man hier investiert. Und man sich nur auf das verlässt, was der Herausgeber verspricht. Und Beiersdorf überweist mir die Dividende ohne Quellensteuerabzug. Auch wenn man mit Einzelaktien den Index nicht immer schlägt, bin ich an einem Unternehmen und nicht an einem Bankprodukt beteiligt.

Also ich finde diesen ETF hochinteressant. Einmal kaufen und rebalancing usw. Das Weltportfolio erreicht bei weniger Risiko also eine bessere Rendite. Könnte mir jemand den Effekt des Rebalancing darauf erklären oder mich an entsprechende Stelle verweisen? Wenn Du konkrete Fragen stellst, kann bestimmt jemand Licht ins Dunkel bringen. Aber schon mal vorab ein paar Anmerkungen:.

Falls ja, im gleichen "Mischungsverhältnis"? Was genau meinst Du an dieser Stelle mit "Risiko"? Wenn Assets wenig korrelieren, so laufen sie nicht im Gleichklang, sondern verhalten sich unterschiedlich - das senkt mitunter die Schwankungsbreite. Die Welt sei einfach - sehr einfach: Entweder scheint die Sonne oder es regnet.

Jeden Tag wechselt das Wetter und daher wird am ersten Tag nur Sonnenmilch verkauft, am zweiten Tag nur Regenschirme, am dritten Tag nur Sonnenmilch, usw.

Die Aktienkurse der beiden Unternehmen sind ungefähr gleich hoch und steigen auf lange Sicht ähnlich, schwanken jedoch: Hat man als Anleger jedoch gleich viele Aktien von beiden Unternehmen im Depot, heben sich die Kursschwankungen auf: Geht es bei Unternehmen A hoch, geht es gleichzeitig bei Unternehmen B runter.

Nun schwankt das Depot überhaupt nicht mehr und man profitiert nur noch vom langfristigen Anstieg der beiden Kurse. Solche perfekt unkorrelierten Anlageformen findet man in der Realität natürlich nicht. Die Effekte sind vom Prinzip her die gleichen.

Weniger schwankende Anlageformen sind jedoch zumeist auch mit weniger Rendite verbunden. Meine Frage bezieht sich auf den von Dir zuletzt genannten Sachverhalt: So wie Du Volatiliät Risiko beschreibst ist es von mir gemeint. Da dieses mysteriöse Weltportfolio es schafft mit geringfügig mehr Risiko wesentlich mehr Rendite zu erwirtschaften, frage ich mich, was der Stein der Weisen des ganzen ist Und nein nein, das hast Du schon richtig verstanden.

Nur Emerging Markets im Depot und als Sparplan. Kannst Du mir Gründe dagegen nennen? Die Wahl eines breit diversifizierten ETF wird doch auch hier propagiert. Ob das in Zukunft so sein wird? Wäre es anders, würden viele erst überhaupt nicht in Aktien investieren.

Wie das schreiben dieser Zeilen. Ja, es ist mir tatsächlich zu viel Aufwand selbst zu rebalancen und mich ständig mit sowas aufzuhalten. Was genau ist denn "das Weltportfolio"? Ich habe keinen Kommer Souverän investieren Es hängt ja schon ein wenig davon ab, wie genau man hier mixt. Wenn Du einem "langweiligen" Blue Chip-Depot ein paar "dynamische" Small-Caps beimischst, wird die Schwankungsbreite vielleicht ansteigen, obwohl Du breiter diversifizierst.

Spannend wäre zu sehen, wie denn die Schwankungsbreiten der Einzelbestandteile sind - dann würde man den Diversifikationseffekt vermutlich recht deutlich sehen. So richtig kapiere ich die Frage nicht. Ich versuche es trotzdem mal. Viele Anleihen und wenige Aktien bedeuten geringere Rendite und weniger Risiko, viele Aktien und wenige Anleihen führen langfristig zu höheren Renditen und höherer Schwankungsbreite.

Rebalancing ist ein Prozess um das Risikoverhältnis im Depot zu einem zuvor gewählten Verhältnis zurecht zu rücken. Den Aspekt der Rendite würde ich da zunächst ausklammern.

Wenn es zu einem positiven Effekt kommen sollte, ist das schön, jedoch nicht das Hauptziel. Vergiss also besser den Rebalancing-Bonus als Ziel des Rebalancens - Rendite entsteht aus der Wahl der Anlageklassen, nicht durch ständiges Hin- und Herschieben von Anlagevermögen zwischen Anlageklassen.

Das fragen sich viele und einige behaupten, ihn gefunden zu haben, nennen sich Fondsmanager oder so und haben eine Marketing-Maschine im Hintergrund, die dabei helfen, den Eindruck zu erwecken, es gäbe einen Stein der Weisen. Kann sein, dass dies so eintritt, kann aber auch nicht sein. Ach, jetzt merke ich es erst wieder. Eigentlich geht es ja um den Vermögensstrategie-ETF. Da stellt sich die Kostenbetrachtung in einem etwas anderen Licht dar.

Für mich das k. Winnie und Kinimod, die Angabe mit 3 Prozent Ausgabeaufschlag auf der Website der comdirect ist nicht korrekt. Bei meinem sparplan dort fallen diese nicht an. Hallo Martin, das ist korrekt, aber bezieht sich nur auf den sogenannten Primärmarkt - also, wenn Du direkt mit dem Fonds handeln willst.

Weder im ausserbörslichen Handel noch beim Börsenhandel kommt der Ausgabeaufschlag zum tragen. Neben dem Hinweis des Ausgabeaufschlages steht deshalb auch im Dokument:. Bei der comdirect ist aktuell vermerkt:. Vielen Dank für den Hinweis! Deine Seite bietet eine hervorragende Grundlage um erste Inforamtionen und einen Überblick zu erhalten.

Ich hätte eine Bitte an dich. Ich schwanke genau zwischen den drei ETF um während meines Studiums mit einem kleinen monatlichen Sparbetrag einzusteigen. Kombi ETF und sinnvoll? Mir geht es da um die Kombination von passiven und aktiven ETF. Der ETF spricht mich aktuell sehr an, da replizierend und ausschüttend und kann pro Quartal abgesichert werden. Mit diesen Strategien bin ich super diversifiziert, das Fondsdomizil ist in Deutschland und die Fonds entsprechend steuereinfach. Gerade in der Finanzkrise haben diese ja unterperformt, da viele in Bankwerten investiert waren.

Deine Situation ist einfacher als vermutet. Ich hoffe, dass Du etwas kommerziell verwertbares studierst und am Ende des Studiums gute Berufsaussichten hast. Wenn Du dann mit Deinen studentischen Anlage-Peanuts schon mal den einen oder anderen Rücksetzer am besten wäre ein kleiner Crash mitgemacht und überlebt hast, dann wirst Du souverän und gelassen sein, wenn Du dann als Berufstätiger hoffentlich ein bis zwei Nullen mehr kommandierst.

Auch ein Michael Schuhmacher hat als Kart-Pilot angefangen. Eigentlich ist deine "Frage" auch etwas verkehrtherum gestellt - nicht böse gemeint, aber geht es nur um Bestätigung für eine eigentlich schon vorher getroffene Entscheidung?

Du hast dir deine favorisierten ETFs X und Y schon vorher rausgesucht, und willst dir hinterher von einem Aussenstehenden auflösen lassen was davon das bessere für dich wäre? Wie soll das funktionieren? Andersrum wird ein Schuh draus - zuerst musst du selbst dir gegenüber, aber auch den Anderen wenn du sie fragst klären, was eigentlich deine Anlageziele sind zB. Also beispielhaft - es geht eigentlich erstmal nicht um "welches dieser beiden Dividenden-ETFs ist der bessere?

Was erwartest du von denen, was du nicht in einem einfachen Standart-Breitmarkt Portfolio genauso oder besser schon bekommst, wo siehst du da den Mehrwert nach dem du strebst? Der Wesir hat dir ja schon geantwortet, und wie nicht anders zu erwarten geht es darin eigentlich nur um die immer gleichen Grundprinzipien die auch hier immer wieder wiederholt werden, lies einfach ein paar mehr Artikel, dann wird dir das und die Theorie dahinter auch bestimmt klarer - Breit streuen, Kosten kleinhalten, Langfristig anlegen.

Davon kann man ja später, darüber hinaus, immer noch abweichen und hinzufügen, aber dann ist es wieder eigentlich nur eher deine Pflicht nicht unsere wiederum, dir schon eigene Gedanken gemacht zu haben was an deiner Abweichung dazu nun besser als das Weltportfolio sein soll, und warum du das ausgerechnet so und nicht anders haben willst. Das ist auch ganz legitim und normal, nicht jeder muss und soll ja das gleiche Portfolio haben, aber wir alle haben eben unsere eigenen Gründe die auch nicht genauso für andere Leute passen müssen, deswegen ist es auch schwierig das jemandem von aussen aufzusagen warum unser individuelles Portfolio so aussieht wie es aussieht.

Nur mal als Beispiel was das konkret bedeutet - ich selbst habe mich ja zB auch schon etwas länger mit Dividendenstrategien beschäftigt. So entwickelt man dann auch eine ungefähre Vorstellung davon, wie denn eine "ideale" Dividendenstrategie aussehen sollte - und nach der klopft man dann einfach die verschiedenen ETFs ab, und entscheidet welcher davon dieser Idealvorstellung es kann in der Praxis immer nur ein Kompromiss, kein Ideal sein möglichst am nächsten kommt zB in verschiedenen Punkten wie Auswahluniversum, Aufnahmekriterien, Ausschlusskriterien, Sektorbalance, Diversifikation und Robustheit.

Wenn man seine einem wichtigen Punkte schon kennt, ist es relativ einfach und schnell, die verschiedenen ETFs danach abzuklopfen und zu entscheiden. Aber, und das ist eben der Punkt, das kann man eben nur für sich und sein eigenes Portfolio entscheiden, denn andere Leute mögen wieder andere Kriterien haben. Und das hängt wieder, wie gesagt, mit der übergeordneten Anlagepolitik zusammen, aus der sich ergibt wie das Portfolio in der Umsetzung dazu am ehesten bevölkert werden sollte.

Du hast es also schon so gemacht? Wenn du dir in der Vorbereitung ja schon genug top-down Gedanken gemacht hast, und am Ende zu dem Schluss gekommen bist, dass diese Kombination die beste für dich ist, dann kann dir da ja auch eigentlich niemand noch widersprechen, denn niemand ist in genau deiner selben Situation. Klar könnten dir Andere erklären, warum sie das anders gemacht hätten, aber tja das trifft eben auf sie zu, und nicht auf dich. Viel bleibt mir da auch nicht mehr übrig ausser dir zu wünschen dass du eben, wie jeder andere auch, schön lange an deinen Investments dranbleibst, um die Erfolge zu sehen.

Also wo siehst du da den Mehrwert den zB. Wenn du schon ein paar mehr Artikel im Blog gelesen hast, dürfte dir ja die Meinung zu bzw Argumente gegen "aktiven" Produkten bekannt sein? Replizierend und ausschüttend sind ja auch ne Menge anderer ETFs? Inwieweit du in der verbleibenden "Absicherung" einen Mehrwert siehst, musst du selbst zB mit deiner Risikotoleranz entscheiden, warum du lieber einem Manager vertraust, die Downside mit Derivaten besser hedgen zu können, als das einfach gleich ganz auf der Ebene der Asset-Allokation schon mit der Verteilung von RK1 und RK3 so zu regeln, die zu deinem Sicherheitsbedürfnis passt.

Dazu gabs auch schon einige Artikel vom Wesir was er von möglichen "kastrierten" Produkten hält: Kommt halt eigentlich immer nur drauf an "von wem" und "für wen", also "wozu". Manche Leute entscheiden sich dazu, manche dagegen, alles legitim solang jeder seine Gründe hat also die Produkteigenschaften kennt und einordnen kann wie diese nun zur Umsetzung der individuellen Anlagepolitik förderlich oder hinderlich sein.

In der Sektorenverteilung des Comstage Alpha Dividende sind Banken ja auch gut mit an erster Stelle vertreten, von daher - ist für Dividenden-ETFs allgemein auch oft nichts ungewöhnliches, einfach dem allgemeinen Prinzip geschuldet dass sie sich halt konstruktionsbedingt eben besonders da aufhalten, wo es eben die Dividenden zu holen gibt. Ich habe schon einen schönen MSCI world etf ausgesucht und fange mal an: Ich arbeite mich momentan durch die vielen Blogeinträge hier und beim Finanzrocker, wie auch in anderen Blogs wie zendepot und konsumiere auch die Podcasts.

Ich stehe noch am Anfang meines Langfristdepots, aber immerhin bin ich gestartet. Ich werde mich aber daraus mehr und mehr zurückziehen, um ruhiger zu schlafen ;-. Das angesparte Kapital wird dann auf günstigere ETF verteilt, die bis dann zu meinen Ideen passen sollten.

Und der Dividendenfonds sollte usprgl. Natürlich könnte ich auch schon direkt in einen World oder EM investieren, aber da fehlen mir noch die anderen Assetklassen. Das Thema Dividenden werde ich nach einem interessanten Thread über "passives Einkommen" beim Finanzrocker, aber eh nochmals komplett überdenken. Da gehen die Meinungen ja genau wie beim aktiven und passiven Anlegen weit auseinander. Eigentlich hört sich vor diesem Hintergrund für mich der ETF ja ganz praktisch an.

Über die Asset Allocation brauche ich mir da ja keine Gedanken mehr zu machen. Was mich jedoch stutzig macht: Dafür gibt's doch im besten Fall wahrscheinlich annähernd nix und wenn dann irgendwann mal die Zinsen steigen sollten, dann sinken die Anteils-Positionen sogar im Wert. Oder liege ich da falsch?

Über die Asset Allocation brauche ich mir da ja keine Gedanken mehr zu machen". In der Tat, das ist genau die Überlegung, die du halt für dich abwägen musst. Welches Sicherheitsbedürfnis hast du bei deinem individuellen Anlageziel? Wieviel Schwankungen kannst du ertragen? Da macht es schon etwas Unterschied ob es zB um die eigene Altersvorsorge geht oder "nur" um ein gewisses "Bonus-Sparen" für die Kinder Bonus insofern, als dass es die Kinder nicht gleich ruinieren wird, wenn die Anlage mal sinkt, da sie auf dieses Geld noch nicht existentiell angewiesen sind.

Gedanken zum Anlegen für Kinder wurden zB schon hier gemacht https: Weitere Beschäftigung braucht das nicht, bzw kann durch Überkomplikation eigentlich kontraproduktiv werden.

Ich möchte sie nach und nach inhaltlich an das Thema heranführen und ihr eigenes Depot dient dabei praktisch als Anschauungsobjekt. Einen kostenlos besparbaren Ausschütter habe ich bisher leider noch nicht entdeckt. Ich hatte mich wegen Trump nur noch für aktives Traden entschieden, und eben zu meinem Zinssparplan noch einen hinzugefügt.

Jetzt will ich aber nicht eingleisig fahren, habe aber nur noch einen kleinen Betrag monatlich über. Da stimmt doch was nicht. Er hat das Portfolio liquidiert. Und die kommen wieder mit dem Markt schlagen Argument. Das hatte sich doch erledigt.

Sobald der Emerging Markets wieder alles mit runter zieht, ist das Konzept von Growney doch erledigt. Ich habe mal Jahre gewartet, als ich meine Fonds Riester damals angefangen habe. Und ich meine nicht Jahre gewartet. Ich habe so den Eindruck, die haben die ETFs so ausgewählt, dass die Kunden aussitzen müssen - also dabei bleiben. Was man erwarten kann. Kann natürlich nicht zaubern. Im Gegenteil, die Robo-Anbieter, die das eben nicht so oder so ähnlich machen, also mit flexiblen und situativ verschiebbaren Gewichtungen statt fester Allokationen arbeiten, sind noch in der Minderheit.

Aber haja, das musst du selber wissen. Bauchgefühle " wegen Trump ist alles zappeliger geworden, deswegen mach ich auch nur noch zappelig Trades" sind da nicht der beste Ratgeber - wir haben hier ja nicht grundlos eine ellenlange Auswahl von bereits geschriebenen Artikeln, in denen es um nichts anderes geht als Anlagepsychologie und das nötige Mindset um eine Börseninvestition auch langfristig konsequent durchziehen zu können, einfach mal stöbern!

Ich arbeite gern und ich arbeite viel. Es gibt einen Ausweg… und nicht nur einen. Man muss ihn nur aktiv wählen und sich nicht von den traditionellen Job-Mustern unterkriegen lassen! Oliver, du läufst gerade wieder zur Hochform auf.

Ich hatte das Thema vorzeitige Rente mal vorsichtig bei damaligen Arbeitskollegen angesprochen. Der eine Entwicklerkollege meinte nicht erfunden, wirklich: Ich glaube damit ist dein Arbeitskollege nicht alleine. Es ist leider auch einfach das Bild, was die Gesellschaft und die Medien zeichnen: Die Renten sind nicht sicher und wir müssen alle bis an unser Lebensende malochen.

Das hier war für dich bestimmt. Genau so habe ich das auch immer empfunden und kann daher mit normalen Jobs nichts mehr anfangen, wo ich immer nur auf einen Teilaspekt reduziert werde. Sichere Jobs gibt es kaum noch, die Mittelschicht kämpft mit dem sozialen Abstieg. Häusle und materieller Wohlstand machen uns nicht glücklich, und ketten uns an die unsichereren Jobs. Darum suchen wir nach einem Ausweg.

Selbstständig machen, Unternehmen mit vielen Angestellten aufbauen und ab 50 nur noch 4 Stunden Woche, ist doch ganz klar! Nett, mal was ganz anderes! Ob man da nebenbei noch so viel Zeit für Hobbies und Familie übrig hat? Dafür muss man wohl einfach ein Unternehmergeist sein. Man kann doch auch kombinieren, sowie Du es dann am Ende auch beschrieben hast.

Es gibt unzählige Wege. Das muss man sich nur bewusst machen und dann entsprechend der persönlichen Umstände auswählen.

Spätere Veränderungen und Anpassungen nicht ausgeschlossen. Wegen der beiden Kinder und zum Wohle der Familie, sind wir beide nun in Teilzeit und damit sehr zufrieden. Und wenn man davor sich eh schon mit dem finanziellen Kram beschäftigt hat, kann man davon eh nicht mehr los lassen. Man muss halt nur die Quote und Ziele entsprechend anpassen, aber auf keinen Fall aufgeben.

Hallo Oliver, super Artikel, ich habe mich gerade für Variante 3 entschieden, ich habe nämlich gerade meine Job gekündigt. Meinen Lebensstandard habe ich zwar gesenkt, aber so ganz bescheiden will ich auch nicht leben. Ich muss nur noch einen Weg finden aus der PKV zu kommen.

Meine ursprüngliche Idee, das über Arbeitslosigkeit zu lösen wird das sehr mühsam. Vielleicht lass ich mich für eine kurze Zeit irgendwo anstellen. Hallo Torzan, sollte üblicherweise gar kein Thema sein, schau hier mal dazu nach… http: Ich habe das Problem übriges über Teilzeit gelöst.

Ich habe deinen Blog dieses Jahr noch gar nicht gelesen und deshalb auch den Winterbericht verpasst. Sicherlich ist das richtig — gerade für jemanden in den 20ern -, für mich stand jedoch ein Langzeitziel für meinen Wenn man nur das reine Geld betrachtet habe ich mein Ziel nicht ganz erreicht.

Es ist zwar etwas anstrengender, aber wenn man sich erstmal die nötigen Angewohnheiten und Fähigkeiten angeeignet hat, dann geht es leicht von der Hand. Da ich ja selber auch Entwickler bin, hast du mich jetzt neugierig gemacht: Was für eine Art Software? Nach so einem Modell bin ich auch immer noch auf der Suche. Ich bin 34 Jahre und mache seit März Teilzeit. So habe ich einen Tag mehr für s mich und die Familie.

Ich könnte natürlich wenn ich nix sparen würde auch auf 24 Stunden wie meine Frau runter. Das würde mir persönlich aber nicht zusagen denn mit dem gesparten will ich ja in Frühruhestand gehen. Also warum nicht beides? Es kommt eben immer auf die persönliche Situation an, was man daraus machen kann und wo man hin möchte.

Vor oder nach Steuern? Aus wissenschaftlicher Sicht gibt es auch erstmal keine stichhaltigen Gründe, warum sich das in den kommenden Jahrzehnten ändern sollte.

Wer für die Rente spart, sollte das Risiko einer massiven Aktieninvestition aber im Regelfall eingehen können. Die Steuerbelastung ist ebenfalls sehr individuell. Bei entsprechend geringen Ausgaben kann man die reale Steuerlast durchaus auf einen niedrigen einstelligen Prozentbereich drücken.

Gerade während der Ansparphase und darauf beziehen sich ja die 17 Jahre kann man die Besteuerung durch Steuerstundung beträchtlich reduzieren. Denn in der Tat sollten wir alle versuchen unser Leben aktiv zu gestalten und nicht nur vorgegebenen Leitplanken entsprechen.

Ich würde hier keine kategorischen Aussagen tätigen wollen — vielleicht bietet sich ja der Aufbau einer passiven Einkommensquelle an? Das kann am Anfang eine Menge Arbeit sein. Vielleicht können neue Hobbies entwickelt werden? Ich will nur sagen, dass sich für die frei gewordene Zeit sicher gute Verwendung finden wird!

Ich bin auch eher so jemand, für den der Tag nicht lang genug sein kann — selbst ohne Job. Mir wird eigentlich nie langweilig.

Ich finde, dass ein wichtiger Punkt gegen den Teilzeitjob vergessen wird: Wie du schon schreibst kann man — als junger Angestellter — das Thema Karriere wohl nachhaltig vergessen, wenn man sich für die Teilzeitlösung entscheidet. Man beraubt sich damit also möglichen Gehaltssteigerungen, die sich nur durch eine höherwertige Aufgabe realisieren lassen. Solange man bei dem einmal durchgerechneten Plan bleibt, mag das keine Rolle spielen… Aber wer sagt, dass sich Pläne im Leben nicht doch noch ändern?

Vielleicht steht mit 40 ja plötzlich eine ganz andere Priorität im Vordergrund, als mit 30, z. Meinen early-retirement Plan kann ich anpassen und habe finanziell bis dahin das beste aus meinen Möglichkeiten gemacht. Ansonsten habe ich mit diesem Teilzeitjob Thema noch ein Akzeptanzproblem aus gesellschaftlicher Sicht: Das ganze funktioniert ja nur in besonders gut bezahlten Jobs, z. Diese stehen, wie bereits festgestellt, meist den Absolventen eines Studiums offen.

Handwerker, Geringverdiener etc finanziert und subventioniert. Natürlich besteht kein 1: Jetzt liegt es einer freien Gesellschaft fern, allen konkret vorzuschreiben, möglichst viel Kapital und damit Steuerrückfluss aus ihrer von der Gesellschaft geförderten Ausbildung zu holen.

Wie sich jeder selbst überlegen kann, kommt Freiheit mit Verantwortung…. Insofern finde ich auch den im Artikel genannten Vorteil der Steuerersparnis etwas kurz gedacht…. Was den kategorischen Imperativ angeht, finde ich nicht, dass dieser dem Teilzeitmodell widerspricht — ganz im Gegenteil.

Ich würde mir als allgemeines Gesetz eigentlich wünschen, dass ER oder Teilzeit die Norm für alle werden egal ob mit oder ohne Studium und ein Vollzeitjob die Ausnahme.

Insofern würde ich mit einem Teilzeitjob oder auch Early Retirement also gerade nach dem kategorischen Imperativ handeln. Sehr detailierter und sachlicher Artikel, wirklich toll! Ich denke am Ende muss jeder seine eigene Entscheidung treffen, wie lange er arbeitenwill und wie viel Geld er verdienen möchte. Eine Variante, die auch ineressant zu betrachten ist neben Teilzeit und Early-Retirement: Seine Zeit nicht gegen Geld zu tauschen und als Unternehmer tätig zu sein!

Wer sich beispielsweise fürs Thema ETFs bzw. Investieren an der Börse interessiert, sollte einfach mal bei mir vorbeischauen: Ich muss ja ehrlich zugeben mich reizt mittlerweile das Model Teilzeit schon sehr. Natürlich muss dafür ein Job her, welcher das zulässt und das Einkommen reicht.

Aber dennoch bietet es doch eine Möglichkeiten. Aktuell stecke ich noch so viel Zeit rein, wie ich aktuell kann und Lust habe. Das sind weit mehr als Teilzeit und auch mehr als Vollzeit. Sobald Kinder mal eine Rolle spielen würde ich das Thema schon sehr drehen. Ich glaube dort wären mir die ersten Jahre wichtiger als das Geld. Von daher finde ich es kommt auf die Lebenssituation.

Unser Geschäftsführer ist z. Aber die Kinder sind aus dem Haus und seine Frau ist leider gestorben. In solch einer Situation würde ich vielleicht ähnlich dann handeln. Und wir haben ja auch beide den gleichen Beruf, der für das Teilzeitmodell praktischerweise ganz gut geeignet ist. Das Risiko, dass in der Strategie des Early Retirement liegt: Ich ernte die Früchte meiner Arbeit erst in der Zukunft.

Das Risiko geht darüber hinaus, das ich nicht mehr topfit auf meinem Skateboard durch die Stadt flitze. Mit zunehmendem Alter steigt das Risiko von ernsten Erkrankungen. Konkret ist das meinen Eltern so ergangen.

Mein Vater hat eigentlich rund um die Uhr gearbeitet, viel gespart und das Ziel Early Retirement angestrebt. Mit 47 Jahren hat er es erreicht und das war ! Leider ist meine Mutter mit Anfang 40 an Parkinson erkrankt und war zu diesem Zeitpunkt bereits ein Pflegefall.

Ich selbst arbeite aktuell 32 Stunden in einer Management Position. Hat schon mal irgendjemand hier eine Stellenausschreibung auf Management Ebene in Teilzeit ausgeschrieben gesehen? Also ich jedenfalls nicht. Und das Recht auf Stundenreduktion, wenn man den Job schon hat ist die eine Sache, recht zu bekommen eine andere.

Ich halte meine 32 Stunen schon für einen Glücksfall. Ich hoffe das der Fachkräftemangel sich irgendwann so auswirkt, dass die Unternehmen da Umdenken. Teilzeit ist aber meiner Erfahrung nach auch noch eine Karrierefalle. Einen Job mit Personalverantwortung bekomme ich mit Teilzeit nicht. Hätte ich aber gerne, das ist mein persönliches Dilemma. Wenn man schon die Position hat und dann reduziert, halte ich das noch eher für möglich, aber wer erreicht aus einer Teilzeit Stelle heraus eine höhere Position?

Wenn es jemanden gibt, der das geschafft hat, bitte melden, ermutigende Beispiele würde ich mir sehr wünschen. Aber du hast absolut recht.

Ich plane dafür zwar nicht, aber solche Schicksalsschläge können im Leben natürlich jederzeit vorkommen. Er starb relativ jung mit 58, war aber schon mit 31 in Rente gegangen. Damit meine ich allerdings nicht und du glaube ich auch nicht, wenn ich dich richtig verstanden habe , dass ich Vollzeit arbeite und mein Geld mit vollen Händen ausgebe, statt es zu sparen.

Sondern einfach weiter frugalistisch zu leben, eventuell die Arbeitszeit bereits etwas früher zu reduzieren, und auch neben der Arbeit noch Hobbies und Kontakte zu pflegen. Danke auch dass du deine Erfahrungen zur Teilzeit-Karriere hier mit uns teilst, sehr interessant! Ich denke auch, dass es wohl sehr auf den spezifischen Beruf ankommt.

Management-Karrieren werden in Teilzeit wohl grundsätzlich schwierig sein, einfach weil diese Jobs nicht so gut zeitlich skalierbar sind und auch nicht so gut unter mehreren Leuten aufgeteilt werden können wie das etwa in Handwerksberufen, bei Ingenieuren oder Sachbearbeitern der Fall ist. Ein ganz besonders wichtiger Punkt ist der:.

So habe ich es auch gehalten: Ich bin jetzt seit einem Jahr in meinem ersten festen Job nach dem Studium und mein Lebensstil hat sich quasi gar nicht geändert. Ich habe vorher nichts vermisst und vermisse jetzt auch nichts. Wofür ich vorher gerne mal Geld ausgegeben habe, tu ich jetzt noch genauso.

Ich hoffe ich werde das noch länger so beibehalten und die Sparrate somit hochhalten. Wegen dem Vergleich Early Retirement vs Teilzeit: Ich sehe für mich eher die Lösung Teilzeit. Kann mich absolut nicht beklagen. Und trotzdem sehe ich mich einfach langfristig nicht 5 Tage die Woche Stunden im Büro sitzen. Montags frei zu haben und somit eine Stundenwoche zu haben, strebe ich im ersten Schritt vielleicht ab übernächstem Jahr oder so an.

Mir ging es genauso: Als Student hatte ich schon nichts vermisst — warum sollte ich darum jetzt meinen Lebensstil aufblähen? Ich bin auch seit mittlerweile rund 1,5 Jahren im Job und an meinen Ausgaben hat sich seit dem Studium nicht viel verändert. Dein Vorhaben hört sich gut an — mit einem Teilzeitjob hast du dann auch schon früher mehr Zeit fürs Training.

Das Thema Teilzeit und damit verbundener steuerlicher Vorteil habe ich mir auch bereits öfters durch den Kopf gehen lassen und habe auch vor, das zeitweise mal so zu machen. Eine Sache, die man hierbei noch bedenken sollte: Man hat zwar meist einen Anspruch auf Teilzeit, jedoch muss danach umgekehrt der Arbeitgeber nicht zustimmen, wenn man wieder zurück in die Vollzeit möchte.

Guter Punkt Johannes, danke dafür! Man sollte beim Wechsel auf Teilzeit also das Risiko eingehen können, dass man zumindest in der gleichen Firma eventuell nicht mehr so leicht zurück kommt.

Zum Beispiel weil die andere Hälfte der Stelle in der Zwischenzeit von einer weiteren Teilzeitkraft besetzt wurde. Ich glaube es ist eine Frage der persönlichen Lebensumstände und der eigenen Lebensphilosophie welches Ziel man anpeilt.

Je nachdem gewichtet man die Vor- und Nachteile auch unterschiedlich. Ich strebe für mich eine Kombination aus beidem an: Teilzeit und Early Retirement.

Vollzeit arbeite ich um mit schnelleren Schritten Richtung Early Retirement zu kommen. Teilzeit habe ich mir aber gegönnt zum ersten Mal um überhaupt die Erfahrung zu machen wie es ist und werde es mir zukünftig auch wieder gönnen wenn der Nachwuchs da ist. Zeit muss man auch nutzen wenn man sie hat. Es gibt das eine Extrem des viel Arbeitenden, der nichts anderes mehr hat und es gibt das andere des Ziellosen, der seine Zeit nur verstreichen lässt ohne sie zu nutzen.

Vor- und Nachteile wurden ja bereits genannt. Auf der anderen Seite kann man aber auch mit Teilzeit schwer auf die Nase fallen. Mal zwei, drei Jahre ordentlich Vollzeit zu ackern um richtig was ins Depot zu schaufeln, das finde ich okay. Aber ohne Rücksicht auf Verluste 10, 15 oder gar 20 Jahre voll durchzuziehen, nur um schnellstmöglich die finanzielle Unabhängigkeit zu erreichen, das muss nicht unbedingt sein.

Da kann man sich gerne mal zwischendurch ein bisschen Zeilzeit oder ein paar Sabbat-Monate gönnen. Wenn man dann eben erst mit 43 statt mit 40 in Rente geht — sei es drum. Dafür war der Weg dahin deutlich entspannter. Hallo Oliver, ich habe Deine Website erst vor kurzem entdeckt, bin aber ziemlich begeistert von ihr und Dir und Deinen Gedanken. Zwei Dinge sind mir aufgefallen: Das Sparen und die Beschäftigung mit Geld scheinen einen sehr vielleicht zu wichtigen Teil in Deinem Leben einzunehmen.

Schwerer wiegt der zweite Punkt: Damit musst Du eigentlich an der Börse investiert bleiben und darfst nicht in geringer rentierliche, aber sicherere Anlageformen wechseln.

Inklusive der Zeiten in denen die Börsen womöglich jahrelang am Boden liegen und Du relativ viele Anteile verkaufen musst, um Deine Kosten zu decken, womit Du Deinen Kapitalstock angreifst….

Ich selbst bin zwanzig Jahre älter als Du, habe auch schon des öfteren mit dem Gedanken an Teilzeit gespielt, habe mich aber immer davor gescheut, weil ich damit auch meine Rente reduziere. Auch alles Ersparte am Aktienmarkt anzulegen, erscheint mir riskant. Ich habe nichts dagegen, wenn ich zusätzlich zur Rente noch Kapitalmarkterträge erziele. Wenn ich noch bis 65 weiter voll arbeite, erhöht sie sich noch auf ca.

Davon gehen noch Steuern und Krankenversicherung ab — bleiben ca. Auch das ist wenig. Auch wenn es an der Börse hoch und runter geht. Da ich so einiges gespart habe, werde ich hoffentlich kein armer Rentner werden. Aber für mich bleibt die gesetzliche Rente dennoch die Basis, auf die ich nicht verzichten möchte. Von der Finanzmarktkrise konnte ich eher profitieren, da ich zu dieser Zeit nicht mehr viel in Aktien investiert hatte. Der nächste Crash kommt aber bestimmt und dann solltest Du über ein robustes Konzept verfügen, wie Du es schaffst unabhängiger von der Börse zu werden.

Es könnte also empfehlenswert sein, einen zusätzlichen Puffer aufzubauen, auch wenn das bedeutet, ein paar Jährchen länger zu arbeiten. Obwohlich vermute, Du wirst auch mit ü40 noch genug Geld verdienen…. Unglücklich wäre, wenn das Thema das Leben kontrolliert — meine Beobachtung ist, dass Geld bei vielen dann zum Problem wird, wenn man sich nicht ausreichend damit befasst. Nachdem ich jetzt weiter auf Deiner Seite gelesen habe, sehe ich ein, dass Du Dich mit allen relevanten Problemen anscheinend bereits ausführlich beschäftigt hast.

Einige Gedanken dazu, die noch nicht erwähnt wurden: Aus meiner Erfahrung und der von Kollegen aus unterschiedlichen Branchen ist ein Teilzeitjob in Realität gern ein Vollzeitjob was das Arbeitspensum betrifft.

Dann kann man seine gewonnene Freizeit auch nicht verplanen wenn man ständig Überstunden machen muss wie es das Unternehmen gerade braucht. Hat man einen längeren Weg zur Arbeit, macht Teilzeit irgendwann keinen Sinn mehr. Natürlich kann man sich einen Job in der Nähe suchen was in manchen Branchen nicht praktikabel ist oder an den Arbeitsort ziehen inklusive u.

Entscheidet man sich für das Early Retirement würde es m. Sinn machen, noch einen Plan B zu haben. Was, wenn man nach 20 Jahren vorzeitigen Ruhestand merkt, dass das Geld nicht reichen wird?

Hat man dann noch eine Chance auf dem Arbeitsmarkt ohne Weiterbildungen etc. Ich strebe auch eine Kombi an, wobei es jetzt noch zu früh ist für Details. Genau diese Gedanken treiben mich ebenfalls um. Bin noch unentschlossen, was ich mache. Mit Kind 4 Jahre kommen leider doch mehr Kosten auf einen zu als das Kindergeld einbringt. Ist ja auch in Ordnung, aber kommt in dem Blogeintrag etwas zu günstig rüber, wie ich finde.

Es ist ja nicht nur Essen und Kleidung, sondern vor allem der Wohnraum der zusätzliche Kosten verursacht und das Auto, dass wegen der Pedelei zwischen Wohnsitz, Arbeitsort der Eltern und Kindergarten täglich nötig ist.

Da ist es mit einer Montaskarte einfach nicht getan. Mein Lebensstandard ist die ganzen Jahre nur unwesentlich höher als zur Studentenzeit geblieben und das hab ich nie als Manko empfunden. Aber alle haben mich immer für verrückt erklärt gönn Dir doch mal was … — ich war so glücklich, einen Gesinnungsgenossen gefunden zu haben. Heute hab ich nun den Blog entdeckt noch so viel mehr Ähnlichdenkende!!

Ein Thema, dass mich schon seit Jahren umtreibt. Aktuell überlege ich wieder, ob ich Arbeitszeit reduziere oder nicht. Der Artikel ist super geschrieben und analysiert, aber ein Aspekt fehlt mir: Die besser als auf der Arbeit verbrachte Zeit, kann mir keiner mehr nehmen. Das angesparte Vermögen ist immer auch eine Wette auf die Bedingungen der Zukunft. Da gibt es Wirtschafts-und Finanzkrisen, Staatsinsolvenzen, Staatszerfall, Enteignungen, Steuer- und Abgabenexzesse, Cyberkriminalität oder eben auch einfach nur den frühen Tod.

Konsum macht mich nicht, oder nur selten glücklich, Zeitkonsum aber schon. Es geht also wie so oft im Leben um die richtige Mischung. Doch ich gehe davon aus, dass die Abgabenlast aufgrund des demographischen Wandels, eines weltweiten Konjunktureinbruchs sowie eines Wiederaufflammens der Euokrise demnächst stark ansteigen wird. Das könnte also der richtige Zeitpunkt sein.

Es sind mehr als du glaubst, die so denken wie du! Ich denke, es kommt immer anders als man denkt und man kann die Zukunft unmöglich vorhersehen.

Ich bin auch kein Weltuntergangs-Prophet — vielleicht wird ja alles sogar noch besser, als es heute ist und als wir uns es vorstellen können. Das interessiert mich sehr.

Zur privaten eher nicht, da mein Fokus eher auf der GKV liegt. Wenn dich das Thema interessiert, kannst du aber gerne auch selbst recherchieren und deine Erkenntnisse z. Benachrichtige mich über nachfolgende Kommentare via E-Mail. Benachrichtige mich über neue Beiträge via E-Mail. Über mich Reich werden Forum Rechner. So gehe ich mit 40 in Rente Wie viel Geld brauchst du, um nicht mehr arbeiten zu müssen? Werde ein epischer Superheld Bis zum Alle Artikel Eine Übersicht über alle bisher erschienenen Artikel findest du hier.

Diese Fehlannahme lautet ungefähr so: Sie zeigt, wie viel Geld ein durchschnittlicher Arbeitnehmer bei welchem Berufsabschluss im Laufe seines Lebens insgesamt brutto verdient: Early Retirement oder Teilzeitjob? Wie sieht diese Rechnung beim Teilzeitjob aus? Das Modell Teilzeitjob In einem Teilzeitjob habe ich diesen Rendite-Bonus natürlich nicht, da ich mehr oder weniger von der Hand in den Mund lebe und gar kein oder zumindest deutlich weniger Geld ansparen kann.

Wer hat nun die Nase vorn? Welche Unterschiede gibt es sonst noch? Arbeite ich Teilzeit, ist die Sache ganze einfach: Ich bin zeitlebens über meinen Job krankenversichert.

Diesen Luxus habe ich als Frührentner nicht: Hier muss ich bis zum staatlichen Rentenalter selbst für meine Krankenversicherung aufkommen.

Auch hier gibt es natürlich wieder Gestaltungsmöglichkeiten. Ich könnte etwa in ein Land auswandern, in dem die Krankenversicherung sehr günstig ist oder es sogar eine kostenlose staatliche Krankenversicherung gibt, wie z.

Bei einem Kapitaleinkommen von 1. In einem Vollzeitjob kann ich vermutlich schneller und besser Karriere machen und so leichter mehr Geld verdienen. In meinem Beruf als Softwareentwickler wäre es vermutlich gar nicht so einfach, als Teilzeitjobber beispielsweise in eine Management-Position zu gelangen.

Nö, darauf habe ich keinen Bock. Es lässt mich bei Jobverlust oder Krankheit beruhigt schlafen. Mit einem dicken Aktiendepot in der Hinterhand bin ich nicht so stark auf mein Einkommen angewiesen, wie wenn ich von der Hand in den Mund lebe.

Arbeite ich Teilzeit, so muss ich trotzdem jeden Tag zur Arbeit fahren und mir von meinem Arbeitgeber Urlaub genehmigen lassen, wenn ich verreisen möchte. Auf der anderen Seite erlaubt mit der Teilzeitjob, mehr Zeit in meinen besten Jahren übrig zu haben, wenn ich noch jung und knackig bin. Pluspunkt für den Teilzeitjob. Das Leben ist einfach ein bisschen diversifizierter, als wenn man 8 Stunden das Gleiche macht, und es ergeben sich dadurch vielfältigere Chancen. Grundsätzlich haben Teilzeitjob und Early Retirement eine unterschiedliche Risikostruktur.

Beim Teilzeitjob bin ich viel mehr von meinem Job und dem Arbeitsmarkt abhängig. Dafür bin ich deutlich abhängiger von der Börse und den Renditen meiner Kapitalanlagen. Fazit Wir sollten uns von dem gängigen Paradigma verabschieden, dass wir sowieso arbeiten gehen müssten. Das könnte dir auch gefallen: Wie viel Geld brauchst du, um nicht mehr arbeiten gehen zu müssen?

Bezahlst du einen unendlichen Kredit? Hi Dominik, das sind sehr gute Gedanken! Ich arbeite an der Kombination: Hi Claus, danke für den Tipp, ein sehr guter Punkt!

Mal sehen wie sich das bei meiner Freundin und ihren Möglichkeiten diesbezüglich entwickelt… Auf jeden Fall interessant, was es alles zu beachten gibt! Danke nochmal für den Hinweis. Hi Arno, das hört sich alles gut durchdacht an und du bist ja auch schon auf einem richtig guten Weg.