Das Sozialsystem in Indien im Überblick



Da diese Vermögenswerte kurzfristig verkauft oder eine Unterbeteiligung daran gewährt werden soll, müssten sie erfolgswirksam zum Fair Value bewertet werden. Bewertungsverfahren zur Ableitung der beizulegenden Zeitwerte der Level 3 Obviam führt einen detaillierten Investitionsprozess mit mehreren Reviews durch, bevor das Management eine Investition tätigt. Das Portfolio könnte sogar die Definition zu Handelszwecken gehalten erfüllen, da es hauptsächlich mit der Absicht eingegangen wurde, kurzfristig verkauft zu werden, und wäre deshalb erfolgswirksam zum Fair Value zu bewerten.

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Diese Investitionen umfassen im Wesentlichen ein erhöhtes Kreditrisiko und das IASB ist daher der Auffassung, dass bei solchen Investitionen eine Bewertung zu fortgeführten Anschaffungskosten oder erfolgsneutral zum Fair Value unter bestimmten Umständen unangemessen sein kann. Bei der Identifizierung des zugrunde liegenden Bestands an Finanz instrumenten sollte der Inhaber die gesamte Struktur im Rahmen eines look through analysieren, bis ein zugrunde liegender Bestand an Finanzinstrumenten identifiziert werden kann, die die Cashflows erzeugen und nicht nur weiterleiten.

Das Kreditrisiko der Tranche in Bezug auf den zugrunde liegenden Bestand an Finanzinstrumenten ist genauso hoch wie oder niedriger als das Kreditrisiko des gesamten zugrunde liegenden Bestands an Finanzinstrumenten z. Kann der Inhaber beim erstmaligen Ansatz nicht beurteilen, ob ein finanzieller Vermögenswert die vorstehend genannten Kriterien erfüllt, ist die Tranche erfolgswirksam zum Fair Value zu bewerten.

Man könnte dementsprechend argumentieren, dass die rangniedrigeren Tranchen niemals von einem Kreditausfall betroffen sein können, da die im Rahmen der Wasserfallstruktur vertraglich festgelegten Cashflows stets den Cashflows entsprechen, deren Erhalt das Unternehmen erwartet. Bei der Berechnung der erwarteten Kreditausfälle hat ein Unternehmen nicht die unter Berücksichtigung der Wasserfallstruktur ermittelten Cashflows, sondern die angenommenen Tilgungs- und Zinszahlungen als vertragliche Cashflows zu behandeln.

Ein Unternehmen sollte nicht benachteiligt werden, nur weil es einen Vermögenswert indirekt hält. Aus praktischer Sicht kann es für den Inhaber schwierig sein, die durchzuführen, da noch nicht alle zugrunde liegenden Referenzvermögenswerte der besicherten Schuldverpflichtung collateralised debt obligation CDO zum Zeitpunkt der Anlage erworben wurden.

In diesem Fall wird der Inhaber bei der Beurteilung, ob eine Bewertung der Anlage zu fortgeführten Anschaffungskosten oder erfolgsneutral zum Fair Value zulässig ist, unter anderem die vorgegebene Verwendung der CDO sowie das Anlagemandat des Verwalters berücksichtigen müssen.

Wenn sich der zugrunde liegende Bestand an Instrumenten nach dem erstmaligen Ansatz auf eine Weise ändern kann, die nicht mit den vorstehend genannten Kriterien in Einklang steht, dann muss diese Tranche erfolgswirksam zum Fair Value bewertet werden. Dies ist der Tatsache geschuldet, dass häufig die Informationen nicht verfügbar sind, mit denen sich bestimmen lässt, ob die Vermögenswerte mit einem Agio oder Disagio erworben wurden und ob der Fair Value eines Vorfälligkeitsmerkmals zum Erwerbszeitpunkt unwesentlich war s.

Damit diese Instrumente nicht dazu führen, dass die Inhaber einer Tranche diese nicht zu fortgeführten Anschaffungskosten oder erfolgsneutral zum Fair Value bilanzieren können, müssen sie die Cashflow Variabilität verringern oder die Cashflows der Tranchen an die Cashflows aus den im Bestand gehaltenen zugrunde liegenden originären Finanzinstrumenten anpassen.

Würde der zugrunde liegende Bestand an Finanzinstrumenten einen erworbenen Credit Default Swap umfassen, so würde dies nicht dazu führen, dass die Tranchen nicht zu fortgeführten Anschaffungskosten oder erfolgsneutral zum Fair Value bilanziert werden können, solange der Credit Default Swap lediglich den durch den Ausfall der Tilgungs- und Zinszahlungen entstandenen Verlust ausgleicht.

In der Praxis umfasst der zugrunde liegende Bestand jedoch eher geschriebene als erworbene Credit Default Swaps. Dennoch kann es möglich sein, dass die ranghöheren Anlagen in Cash-CDOs, in deren zugrunde liegendem Bestand die Referenzschuldinstrumente enthalten sind, zu fortgeführten Anschaffungskosten oder erfolgsneutral zum Fair Value bilanziert werden dürfen.

Vorrangige Tranchen synthetischer CDOs, bei denen das Risiko für die Tranchen durch Derivate generiert wird, würden die Prüfung der Zahlungsstrombedingungen hingegen nicht bestehen Beurteilung des Kreditrisikos der gehaltenen Tranche 27 IFRS 9 schreibt keine Methode vor, um das Kreditrisiko der gehaltenen Tranche mit dem des zugrunde liegenden Bestands an Finanzinstrumenten zu vergleichen.

Im Hinblick auf die vorrangigen senior und nachrangigen junior Tranchen dürfte sich nach einer einfachen feststellen lassen, ob die Tranche mit einem höheren oder einem geringeren Risiko behaftet ist als die zugrunde liegenden Vermögenswerte.

In einigen Fällen kann gegebenenfalls das Bonitätsrating der Tranche mit dem des zugrunde liegenden Bestands an Finanzinstrumenten verglichen werden, vorausgesetzt dass alle Finanzinstrumente mit einem Rating versehen sind. Liegen jedoch komplexe Verbriefungsstrukturen vor, kann es notwendig sein, eine detailliertere Beurteilung vorzunehmen. Beispielsweise könnte es angebracht sein, eine vorzunehmen, die die Entwicklung verschiedener Kreditausfallszenarien für den zugrunde liegenden Bestand an Finanzinstrumenten, die Berechnung der wahrscheinlichkeitsgewichteten Ergebnisse dieser Szenarien, die Feststellung der wahrscheinlichkeitsgewichteten Auswirkungen auf die gehaltene Tranche sowie einen Vergleich der relativen Variabilität der gehaltenen Tranche mit jener der zugrunde liegenden Vermögenswerte beinhaltet.

Sie unterscheidet sich nicht wesentlich von den derzeitigen Regelungen zur Klassifizierung nach IAS Mit Ausnahme von Finanzgarantien und Kreditzusagen, die vom Anwendungsbereich des Standards ausgenommen wurden, werden finanzielle Verbindlichkeiten entweder erfolgswirksam zum Fair Value oder zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet.

Finanzielle Verbindlichkeiten werden erfolgswirksam zum Fair Value bewertet, wenn sie unter die Definition zu Handelszwecken gehalten fallen oder beim erstmaligen Ansatz dieser Bewertungskategorie unter Anwendung der Fair-Value-Option zugeordnet werden s.

Verbleibende Wertänderungen sind in der Gewinn- und Verlustrechnung zu erfassen. Die im sonstigen Ergebnis erfassten Beträge werden nicht in die Gewinn- und Verlustrechnung umgegliedert, sollte die Verbindlichkeit jemals mit einem Disagio zurückgekauft werden. Sofern die Erfassung der mit der Veränderung des eigenen Kreditrisikos verbundenen Änderung des Fair Value im sonstigen Ergebnis eine Rechnungslegungsanomalie zur Folge hätte oder eine bestehende Rechnungslegungsanomalie verschärfen würde, sind die Gewinne und Verluste in voller Höhe in der Gewinn- und Verlustrechnung auszuweisen.

Ansonsten hat sich die Klassifizierung und Bewertung finanzieller Verbindlichkeiten nicht geändert. Diese Ausnahmeregelung wurde im Hinblick auf bestimmte in Dänemark ausgegebene Finanzinstrumente entwickelt und dürfte in der Praxis nur selten Anwendung finden.

Die Feststellung, ob eine Rechnungslegungsanomalie entstehen wird, ist beim erstmaligen Ansatz der einzelnen Verbindlichkeiten vorzunehmen und unwiderruflich. Finanzielle Verbindlichkeiten, die nicht erfolgswirksam zum Fair Value bewertet werden, werden bei der Folgebewertung unter Anwendung der Effektivzinsmethode mit fortgeführten Anschaffungskosten angesetzt.

Im Gegensatz zur Bilanzierung hybrider Verträge mit einem finanziellen Vermögenswert als Basisvertrag sind in finanzielle Verbindlichkeiten als Basisvertrag eingebettete derivative Finanzinstrumente, die in den Anwendungsbereich von IFRS 9 fallen, oft separat zu erfassen. Dies entspricht der derzeitigen Vorgehensweise in IAS Demnach sind diese Finanzinstrumente vom Basisvertrag zu trennen, wenn sie nicht eng mit dem Basisvertrag verbunden sind, der Definition eines Derivats entsprechen und der hybride Vertrag nicht erfolgswirksam zum Fair Value bewertet wird.

Finanzielle Verbindlichkeiten können darüber hinaus in die FVTPL Kategorie eingestuft werden, wenn eine Gruppe von finanziellen Verbindlichkeiten oder eine Gruppe von finanziellen Vermögenswerten und finanziellen Verbindlichkeiten auf der Basis des Fair Value gesteuert und ihre Wertentwicklung anhand des Fair Value beurteilt wird.

Finanzielle Vermögenswerte, die auf der Basis des Fair Value verwaltet werden, werden stets als erfolgswirksam zum Fair Value bewertet klassifiziert. Daher wird für diese Finanzinstrumente kein Wahlrecht benötigt. Die erfolgswirksame Bewertung zum Fair Value ist in den beiden oben beschriebenen Situationen zulässig, sofern dies dazu führt, dass im Abschluss nützlichere Informationen dargestellt werden.

Eine solche Einstufung ist unwiderruflich und kann nur beim erstmaligen Ansatz einmalig ausgeübt werden. Beim erstmaligen Ansatz kann das Unternehmen ein unwiderrufliches instrumentenbezogenes Wahlrecht ausüben, um die späteren Änderungen des beizulegenden Zeitwerts einer solchen Investition im sonstigen Ergebnis auszuweisen. Die im sonstigen Ergebnis dargestellten Beträge werden weder zu einem späteren Zeitpunkt noch zum Ausbuchungszeitpunkt in die Gewinn- und Verlustrechnung umgegliedert.

Der kumulierte Gewinn oder Verlust kann jedoch innerhalb des Eigenkapitals umgegliedert werden. Erhaltene Dividenden sollen in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst werden, wenn der Rechtsanspruch auf die Zahlung wahrscheinlich ist und verlässlich bestimmt werden kann, es sei denn, die Dividende ist eindeutig als Rückzahlung eines Teils der Kosten des Eigenkapitalinstruments anzusehen. Finanzinvestitionen umfassen, die nicht primär mit der Absicht gehalten werden, den Wert der Finanzinvestition zu erhöhen, sondern aufgrund eines nichtfinanziellen Nutzens.

Ein Beispiel wäre das verpflichtende Halten einer solchen Investition, damit ein Unternehmen seine Produkte in einem bestimmten Land verkaufen darf. Das Board ist jedoch zu dem Ergebnis gekommen, dass es schwierig und vielleicht sogar unmöglich wäre, einen verständlichen und praxistauglichen Grundsatz zu entwickeln, der eine unterschiedliche Darstellung rechtfertigen könnte, und verwarf diesen Ansatz wieder.

Unsere Sichtweise Die Bestimmung, ob eine Dividende eindeutig als Rückzahlung eines Teils der Kosten des Eigenkapitalinstruments anzusehen ist oder nicht, könnte sich in der Praxis als ermessensabhängig herausstellen, insbesondere da der Standard keine weiteren Erläuterungen enthält. Da dies eine Ausnahme im Hinblick auf einen Grundsatz darstellt, eröffnet sich zudem die Möglichkeit, Transaktionen so zu strukturieren, dass Gewinne aus der Bewertung zum beizulegenden Zeitwert durch den Einsatz von Zwischenholdings in Dividenden umgewandelt werden.

Demzufolge kann dieses Wahlrecht nicht auf ein Derivat wie z. Es könnte jedoch auf Investitionen in Vorzugsaktien, dividend stoppers 31 und ähnliche Finanzinstrumente angewendet werden, sofern diese durch den Emittenten als Eigenkapitalinstrumente klassifiziert wurden.

Das IASB hatte ursprünglich beabsichtigt, dass diese Bilanzierungsmethode nur für Eigenkapitalinstrumente zur Verfügung stehen sollte, die eine strategische Investition darstellen. Die Umgliederung soll prospektiv ab dem Zeitpunkt der Reklassifizierung erfolgen.

Dieser wird definiert als der erste Tag der ersten Berichtsperiode nach der Änderung des Geschäftsmodells eines Unternehmens, die dazu führt, dass das Unternehmen seine finanziellen Vermögenswerte reklassifiziert. So könnte beispielsweise ein Unternehmen, dessen Berichtsperiode am Dezember endet, bestimmen, dass die Änderung des Geschäftsmodells im August stattfinden wird.

Wenn das Unternehmen Quartalsberichte nach IAS 34 Zwischenberichterstattung aufstellt und veröffentlicht, wäre der Zeitpunkt der Reklassifizierung der 1. Oktober Wenn das Unternehmen jedoch lediglich halbjährliche oder gar keine Zwischenberichte aufstellt, wäre der Zeitpunkt der Reklassifizierung der 1. Sie müssen von der Unternehmensleitung festgelegt werden, eine Folge externer oder interner Änderungen sein, für die Geschäftstätigkeit des Unternehmens von Bedeutung und für externe Parteien transparent sein.

Im Folgenden sind zwei Beispiele aufgeführt, die eine Änderung eines Geschäftsmodells darstellen: Das Unternehmen erwirbt eine Gesellschaft, die Firmenkredite verwaltet und deren Geschäftsmodell vorsieht, die Kredite zu halten, um die vertraglichen Cashflows zu vereinnahmen.

Das Portfolio von Firmenkrediten soll nicht mehr verkauft werden und wird jetzt gemeinsam mit den erworbenen Firmenkrediten verwaltet, sodass alle Firmenkredite mit dem Ziel gehalten werden, die vertraglichen Cashflows zu vereinnahmen. Änderungen im Hinblick auf den Zweck des Geschäftsmodells eines Unternehmens müssen vor dem Zeitpunkt der Reklassifizierung erfolgen. Februar, sein Privathypothekengeschäft einzustellen, sodass es alle betroffenen finanziellen Vermögenswerte am 1.

Die folgenden Fälle werden nicht als Änderung des Geschäftsmodells betrachtet: Die vertraglichen Cashflows aus einem finanziellen Vermögenswert können sich jedoch während dessen Laufzeit basierend auf den ursprünglichen Vertragsbedingungen ändern.

Da ein Unternehmen den finanziellen Vermögenswert bei dessen erstmaligem Ansatz auf der Grundlage der vertraglichen Bedingungen über die Laufzeit des Instruments klassifiziert, ist eine Neueinstufung aufgrund einer Änderung der vertraglichen Cashflows aus dem finanziellen Vermögenswert nicht zulässig, es sei denn, der Vermögenswert wurde derart modifiziert, dass er ausgebucht wurde. Stuft ein Unternehmen finanzielle Vermögenswerte neu ein, hat es die Neueinstufung prospektiv ab dem Zeitpunkt der Reklassifizierung vorzunehmen.

Bereits erfasste Gewinne, Verluste oder Zinsen dürfen nicht nachträglich angepasst werden. Finanzielle Verbindlichkeiten dürfen niemals reklassifiziert werden. Der Effektivzinssatz wird dagegen nicht angepasst. Der Effektivzinssatz wird auf der Grundlage dieses Werts neu ermittelt. Zum Zwecke der Anwendung der Wertminderungsvorschriften gilt der Zeitpunkt der Reklassifizierung als Zeitpunkt der erstmaligen Anwendung. Der Effektivzinssatz wird nicht angepasst.

Der im sonstigen Ergebnis erfasste kumulierte Gewinn oder Verlust wird aus dem Eigenkapital in die Gewinn- und Verlustrechnung als Reklassizierungsbetrag umgegliedert. Februar oder ein späteres Datum ist. Die finale Fassung des Standards ist verpflichtend auf Berichtsperioden anzuwenden, die am oder nach dem 1. Eine vorzeitige Anwendung ist zulässig und muss im Anhang angegeben werden. Sie kann jedoch eine Genehmigung der zuständigen Behörden eines Landes oder eine Übernahme in das dort geltende Recht erfordern.

Darüber hinaus sind jedoch eine Reihe von Ausnahmeregelungen vorgesehen, die im Folgenden erläutert werden. Abschnitt 3 auf der Grundlage der Fakten und Umstände durchzuführen, die zum Zeitpunkt der erstmaligen Anwendung bestehen. Die sich daraus ergebende Klassifizierung ist unabhängig von dem in früheren Berichtsperioden verwendeten Geschäftsmodell des Unternehmens rückwirkend vorzunehmen.

Dementsprechend sind die vertraglichen Cashflow Merkmale eines Vermögenswerts auf der Grundlage der Bedingungen zu überprüfen, die zum Zeitpunkt des erstmaligen Ansatzes des Finanzinstruments vorlagen, und nicht zum Zeitpunkt der erstmaligen Anwendung des Standards.

In solchen Fällen hat das Unternehmen die vertraglichen Cashflow Merkmale dieses finanziellen Vermögenswerts auf der Grundlage der zum Zeitpunkt seiner erstmaligen Erfassung bestehenden Fakten und Umstände zu überprüfen. Dabei sind die Vorschriften für die Modifizierung der Zeitwert-des-Geldes-Komponente nicht zu berücksichtigen. In solchen Fällen hat das Unternehmen die vertraglichen Cashflow Merkmale dieses finanziellen Vermögenswerts auf der Grundlage der zum Zeitpunkt der erstmaligen Erfassung des finanziellen Vermögenswerts bestehenden Fakten und Umstände zu überprüfen.

Dabei ist die Ausnahmeregelung für Vorfälligkeitsmerkmale nicht zu berücksichtigen. Für vertraglich verknüpfte Instrumente ist der look through bei der erstmaligen Anwendung des Standards zu dem Zeitpunkt vorzunehmen, zu dem das berichtende Unternehmen d.

Es ist nicht erlaubt, die Risikoeinschätzung auf der Grundlage der zu dem Zeitpunkt, zu dem die Vereinbarung abgeschlossen wurde, oder der zum Zeitpunkt der erstmaligen Anwendung von IFRS 9 vorliegenden Umstände vorzunehmen. Konkret gilt zum Zeitpunkt der erstmaligen Anwendung Folgendes: Eine zuvor vorgenommene FVTPL Einstufung eines finanziellen Vermögenswerts kann in jedem Fall aufgehoben werden und muss zwingend aufgehoben werden, wenn eine solche Einstufung Rechnungslegungsanomalien nicht oder nicht mehr beseitigt oder erheblich verringert.

Ein finanzieller Vermögenswert oder eine finanzielle Verbindlichkeit kann in die FVTPL-Kategorie eingestuft werden, wenn diese Einstufung zum gegenwärtigen Zeitpunkt Rechnungslegungsanomalien beseitigt oder erheblich verringert.

Eine zuvor vorgenommene FVTPL Einstufung einer finanziellen Verbindlichkeit auf der Grundlage, dass dadurch Rechnungslegungsanomalien beseitigt oder erheblich verringert werden, kann in jedem Fall aufgehoben werden und muss zwingend aufgehoben werden, wenn eine solche Einstufung Rechnungslegungsanomalien nicht mehr beseitigt oder erheblich verringert.

Diese Neueinstufungen und Aufhebungen sind auf der Grundlage der Fakten und Umstände vorzunehmen, die zum Zeitpunkt der erstmaligen Anwendung bestehen, und die sich daraus ergebende Klassifizierung ist rückwirkend anzuwenden. Zum Zweck der Beurteilung des letzten Punktes muss das Unternehmen feststellen, ob die Investitionen in Eigenkapitalinstrumente die Definition zu Handelszwecken gehalten erfüllen, so als ob sie zum Zeitpunkt der erstmaligen Anwendung erworben worden wären.

Die Vorschriften sind auf der Grundlage dieser Feststellung rückwirkend anzuwenden. Angaben vorgeschriebenen Angaben zu machen. Es muss jedoch frühere Perioden nicht anpassen. Vielmehr dürfen Unternehmen vergangene Berichtsperioden dann und nur dann anpassen, wenn sie sich dabei nicht auf aktuelle Informationen stützen müssen.

Werden frühere Perioden nicht angepasst, sind Abweichungen zwischen dem früheren Buchwert und dem zu Beginn des Geschäftsjahres, in dem IFRS 9 erstmals angewendet wird, festgestellten Buchwert von finanziellen Vermögenswerten und Verbindlichkeiten im Eröffnungssaldo der Gewinnrücklagen oder ggf.

Werden Zwischenberichte nach IAS 34 erstellt, müssen die in IFRS 9 enthaltenen Vorschriften nicht auf Zwischenberichtsperioden angewendet werden, die vor dem Zeitpunkt der erstmaligen Anwendung liegen, wenn dies undurchführbar ist. Eventuell sind hier ausführliche Erläuterungen notwendig, da die Informationen für Berichtsperioden, die dem Zeitpunkt der erstmaligen Anwendung vorausgehen, auf verschiedenen Grundlagen erstellt werden.

Zum einen wird IFRS 9 angewendet für Finanzinstrumente, die bis zu diesem Zeitpunkt noch nicht ausgebucht worden waren , zum anderen IAS 39 für Finanzinstrumente, die zu diesem Zeitpunkt bereits ausgebucht worden waren. Dies vermindert die Einheitlichkeit der angegebenen Informationen.

Wenn das Unternehmen in einem solchen Fall vergangene Berichtsperioden anpasst und der Fair Value des hybriden Vertrags in den entsprechenden Vergleichsperioden nicht bestimmt wurde, wird angenommen, dass der Fair Value des hybriden Vertrags in den Vergleichsperioden der Summe der Fair Values der Vertragsbestandteile d.

Zum Zeitpunkt der erstmaligen Anwendung ist jegliche Differenz zwischen dem Fair Value des gesamten hybriden Vertrags zum Zeitpunkt der erstmaligen Anwendung und der Summe der beizulegenden Zeitwerte der Bestandteile des hybriden Vertrags im Eröffnungssaldo der Gewinnrücklagen oder ggf. In diesem Fall sollte der Fair Value des finanziellen Vermögenswerts oder der finanziellen Verbindlichkeit zum Ende jeder Vergleichsperiode als deren Bruttobuchwert bzw. Darüber hinaus sollte der Fair Value des finanziellen Vermögenswerts oder der finanziellen Verbindlichkeit zum Zeitpunkt der erstmaligen Anwendung als deren neuer Bruttobuchwert bzw.

Dies ist der Tatsache geschuldet, dass die rückwirkende Anwendung zur Folge hat, dass ein Unternehmen seinen Abschluss so darstellt, als ob es IFRS 9 schon immer angewendet hätte. Abweichungen zwischen dem früheren Buchwert und dem Fair Value sind im Eröffnungssaldo der Gewinnrücklagen oder ggf. Frühere Perioden können somit nicht angepasst werden. Das Board begründet dies damit, dass ein Unternehmen den Fair Value einer Investition in ein nicht notiertes Eigenkapitalinstrument in früheren Berichtsperioden nicht bestimmt hätte und es daher zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht über ausreichende Informationen verfügt, um den Fair Value ohne Heranziehung aktueller Kenntnisse retrospektiv zu bestimmen.

Fragen und Antworten zur Klassifizierung von Finanzinstrumenten Unternehmen B hält ein Portfolio von Hypothekendarlehen und verwaltet einige der Darlehen mit dem Ziel, vertragliche Cashflows zu vereinnahmen, während es die anderen Darlehen mit dem Ziel verwaltet, aktiv mit ihnen zu handeln, um Fair-Value-Gewinne zu realisieren.

Das Geschäftsmodell eines Unternehmens wird auf der Ebene bestimmt, auf der man erkennen kann, wie Gruppen finanzieller Vermögenswerte gemeinsam verwaltet werden, um ein bestimmtes Geschäftsziel zu erreichen. Das Geschäftsmodell des Unternehmens richtet sich nicht nach den Absichten des Managements in Bezug auf ein bestimmtes Finanzinstrument.

Diese Bedingung stellt somit keinen Klassifizierungsansatz auf Einzelfallbasis dar und die Überprüfung bezüglich ihrer Erfüllung sollte daher auf einer übergeordneten Ebene vorgenommen werden. Umgekehrt kann es in einigen Fällen angemessen sein, ein Portfolio finanzieller Vermögenswerte in Unterportfolios aufzuteilen, um daran abzulesen, wie ein Unternehmen sie verwaltet. Die Unterportfolios werden als separate Portfolios behandelt, vorausgesetzt es wurde festgelegt, welche Vermögenswerte den jeweiligen Portfolios zugeordnet sind.

Für Unternehmen A bedeutet das, dass es wahrscheinlich zwei Portfolios im Rahmen von zwei verschiedenen Geschäftsmodellen hält, wobei das erste Portfolio zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet wird und das zweite erfolgswirksam zum Fair Value.

Unternehmen B könnte die gleiche bilanzielle Behandlung wie Unternehmen A erreichen, wenn es das von ihm gehaltene Portfolio in zwei Unterportfolios aufteilt.

Die Aufteilung in Unterportfolios wäre jedoch nicht angemessen, wenn das Unternehmen nicht festlegen kann, welche Vermögenswerte gehalten werden, um vertragliche Cashflows zu vereinnahmen, und welche Vermögenswerte möglicherweise aktiv gehandelt werden. Es werden eindeutig Ermessensentscheidungen erforderlich sein, um die Aggregationsebene zu bestimmen, auf der die Überprüfung des Geschäftsmodells vorzunehmen ist. Ein einzelnes Unternehmen kann jedoch über mehrere Geschäftsmodelle verfügen, um seine Finanzinstrumente zu verwalten.

In diesem Fall wird die Klassifizierung nicht auf der Ebene des berichtenden Unternehmens vorgenommen. Fragen und Antworten zur Klassifizierung von Finanzinstrumenten Beispiel: Zunächst muss das Unternehmen Ermessen ausüben, um zu beurteilen, ob es a über zwei Geschäftsmodelle verfügt: Sofern Szenario a als wahrscheinlicher angesehen wird, könnte das Unternehmen die meisten seiner Schuldinstrumente als zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet klassifizieren.

Die restlichen müsste es dann wahrscheinlich erfolgswirksam oder erfolgsneutral zum Fair Value bewerten. Dieses Szenario ist wahrscheinlich eher der Fall, wenn die beiden Gruppen von Vermögenswerten eindeutig mit einer anderen Zielsetzung verwaltet werden und ihre Entwicklung entsprechend bewertet und das Management entsprechend vergütet wird. Sofern Szenario b zutreffender erscheint, muss das Unternehmen bestimmen, ob die Anzahl der erwarteten Verkäufe und Reinvestitionen mehr als gering und deren Wert so erheblich ist, dass das gesamte Portfolio erfolgswirksam oder erfolgsneutral zum Fair Value zu bewerten ist.

Der Standard nennt eine geringe Häufigkeit von Verkäufen oder Verkäufe mit einem erheblichen Wert als Indikatoren und nicht als Kriterien für die Bestimmung, ob das Geschäftsmodell darauf ausgerichtet ist, Finanzinstrumente zur Vereinnahmung von vertraglichen Cashflows zu halten. Andere zu berücksichtigende Faktoren sind die Gründe für die Verkäufe sowie die Art und Weise, wie das Management über die Entwicklung der Geschäftsperformance informiert wird und diese beurteilt. Frage 7 beurteilen, wie Verkäufe, deren Häufigkeit mehr als gering und deren Wert mehr als erheblich ist, mit dem Ziel der Vereinnahmung vertraglicher Cashflows in Einklang stehen Vgl.

Wie viele Geschäftsmodelle wendet beispielsweise der Bankkonzern im folgenden Szenario für die Zwecke der Konzernabschlusserstellung an? Zusätzliche Informationen Ein globaler Bankkonzern ist in zwei Geschäftsbereichen tätig, dem Privatkundengeschäft und dem Investmentbanking. Beide Sparten werden an den gleichen fünf Standorten durch separate Tochtergesellschaften betrieben. Jede Tochtergesellschaft hat einen eigenen Vorstand, der für die Umsetzung der von der Konzernführung festgelegten strategischen Ziele verantwortlich ist.

Die von der Investmentbanking Sparte gehaltenen finanziellen Vermögenswerte werden in Übereinstimmung mit der Strategie des Konzerns, nach der das Geschäftsmodell des Konzerns darin besteht, diese Vermögenswerte aktiv zu handeln, erfolgswirksam zum Fair Value bewertet. In der Privatkundensparte halten vier der fünf Tochtergesellschaften in Übereinstimmung mit der Zielsetzung des Konzerns Schuldtitel, um die vertraglichen Cashflows zu vereinnahmen.

Die fünfte Tochtergesellschaft geht jedoch davon aus, das von ihr gehaltene Portfolio von Schuldtiteln vor deren Fälligkeit zu verkaufen. Diese Vermögenswerte werden nicht zu Handelszwecken gehalten, sondern einzelne Vermögenswerte werden verkauft, wenn der Portfoliomanager der Meinung ist, dass er die Mittel in Vermögenswerte mit einer höheren Rendite reinvestieren kann. Infolgedessen wird für dieses Portfolio eine mehr als geringe Anzahl von Verkäufen erwartet, deren Wert erheblich ist, und es ist unwahrscheinlich, dass dieses Portfolio die Kriterien für eine Bilanzierung zu fortgeführten Anschaffungskosten erfüllen würde, wenn es separat beurteilt würde.

Die Bank wird Ermessensentscheidungen treffen müssen, um zu bestimmen, auf welcher Ebene ihr e Geschäftsmodell e zu überprüfen ist sind. Daher sind in Abhängigkeit von den Fakten und Umständen verschiedene Schlussfolgerungen denkbar. Vielmehr handelt es sich um eine Tatsache, die sich anhand der Art und Weise, wie das Unternehmen strukturiert ist und geführt wird, ablesen lässt. In zahlreichen Unternehmen können die Mitglieder der Unternehmensleitung die Gesamtstrategie festlegen und ihre Verantwortung für die Umsetzung der Strategie an Dritte delegieren.

Die Kombination von Gesamtstrategie und Auswirkung der weiterdelegierten Verantwortung ist einer der Faktoren, die bei der Bestimmung von Geschäftsmodellen in Betracht gezogen werden können.

In diesem Beispielfall ist es entscheidend, ob die fünfte Tochtergesellschaft unabhängig von den anderen vier Tochtergesellschaften gesteuert wird und ihre Leistung ebenso beurteilt und das Management entsprechend vergütet wird.

Wenn sie separat gesteuert wird, hat die Bank drei Geschäftsmodelle d. Investmentbanking, ein Geschäftsmodell für die ersten vier Tochtergesellschaften und ein weiteres Geschäftsmodell für die fünfte Tochtergesellschaft. Andernfalls hat die Bank zwei Geschäftsmodelle eines für das Privatkundengeschäft und eines für das Investmentbanking. Im Fall von zwei Geschäftsmodellen wären alle in der Privatkundensparte gehaltenen Schuldtitel erfolgsneutral zum Fair Value zu bilanzieren.

Zusätzliche Informationen Ein Unternehmen beurteilt sein Geschäftsmodell zunächst so, dass eine Bewertung zu fortgeführten Anschaffungskosten zulässig ist, allerdings werden dann aus Gründen, die vorher nicht absehbar waren, Vermögenswerte verkauft.

Eine Erhöhung der Häufigkeit oder des Werts der Verkäufe in einer bestimmten Periode steht nicht notwendigerweise dem Ziel entgegen, finanzielle Vermögenswerte zur Vereinnahmung der vertraglichen Cashflows zu halten, wenn das Unternehmen die Gründe für die Verkäufe erläutern und darlegen kann, warum diese Verkäufe keine Änderung des Geschäftsmodells des Unternehmens darstellen und deshalb künftig weniger häufig oder in einem geringerem Umfang getätigt werden.

Bei dieser Beurteilung geht es um Erwartungen und nicht um Absichten. So reicht die Tatsache, dass die Zielsetzung des Unternehmens nicht darin besteht, Fair-Value-Gewinne oder -Verluste zu realisieren, an sich noch nicht aus, um daraus den Schluss ziehen zu können, dass eine Bewertung zu fortgeführten Anschaffungskosten zulässig ist. Gelangt das Unternehmen zu dem Schluss, dass die Häufigkeit der Verkäufe künftig mehr als gering und deren Wert erheblich ist, ist das Geschäftsmodell eher darauf ausgerichtet, Vermögenswerte zu halten, um vertragliche Cashflows zu vereinnahmen und finanzielle Vermögenswerte zu verkaufen.

Im Rahmen dieses Geschäftsmodells neu erworbene finanzielle Vermögenswerte sind erfolgsneutral zum Fair Value zu bilanzieren, während bestehende finanzielle Vermögenswerte weiterhin zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet werden. Bestehende finanzielle Vermögenswerte werden nur bei einer Änderung des Geschäftsmodells umgegliedert. Es ist sehr unwahrscheinlich, dass unvorhergesehene Verkäufe die Voraussetzungen erfüllen werden.

Frage 4 Wie hat ein Unternehmen die Begriffe gering und unerheblich auszulegen? IFRS 9 enthält jedoch keine Hinweise darauf, wie die Begriffe gering und unerheblich zu verstehen sind. Ein Unternehmen würde demnach die Auswirkungen der Verkäufe auf den Split zwischen den erfassten Zinserträgen und den erfolgswirksam erfassten Gewinnen und Verlusten aus der Ausbuchung untersuchen.

Die sich daraus ergebenden Schwellenwerte könnten zu unterschiedlichen Anwendungen in der Praxis führen, wobei sich in diesem Bereich im Lauf der Zeit ein Konsens und sog. Best Practices durchsetzen dürften. Der Wert der verkauften Vermögenswerte ist kumuliert betrachtet erheblich. Wenn mehr als eine geringe Anzahl solcher Verkäufe aus einem Portfolio heraus getätigt wird und deren Umfang entweder einzeln oder kumuliert betrachtet mehr als unerheblich ist, muss das Unternehmen beurteilen, ob und wie solche Verkäufe mit dem Ziel der Vereinnahmung vertraglicher Cashflows in Einklang stehen.

Bei der Durchführung dieser Einschätzung ist es irrelevant, ob ein Dritter den Verkauf der finanziellen Vermögenswerte vorschreibt z. In diesem Fall wird es den Banken nicht möglich sein, die finanziellen Vermögenswerte in dem Portfolio als zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet einzustufen.

Frage 6 Wie wirken sich Verkäufe finanzieller Vermögenswerte kurz vor ihrem Fälligkeitstermin auf die Überprüfung des Geschäftsmodells aus? Zusätzliche Informationen Ein Unternehmen verkauft finanzielle Vermögenswerte, die kurz vor dem Fälligkeitstermin stehen.

Die Erlöse aus den Verkäufen entsprechen annähernd der Vereinnahmung der verbleibenden vertraglichen Cashflows. Die unter den ergänzenden Informationen beschriebenen Verkäufe stehen im Einklang mit dem Ziel, finanzielle Vermögenswerte zu halten, um vertragliche Cashflows zu vereinnahmen. Es wird jedoch im Ermessen jedes einzelnen Unternehmens liegen, wie die Begriffe kurz vor dem Fälligkeitstermin und annähernd entsprechen definiert werden. Der Finanzierungsbedarf des Unternehmens ist vorhersehbar und die Laufzeiten seiner finanziellen Vermögenswerte sind an den geschätzten Finanzierungsbedarf angepasst.

In der Vergangenheit wurden Verkäufe in der Regel getätigt, wenn das Kreditrisiko der finanziellen Vermögenswerte so stark gestiegen war, dass die Vermögenswerte nicht mehr mit der dokumentierten Anlagepolitik des Unternehmens in Einklang standen. Fragen und Antworten zur Klassifizierung von Finanzinstrumenten Schwerpunkte der Berichterstattung an die Mitglieder der Unternehmensleitung sind die Kreditqualität der finanziellen Vermögenswerte und die vertraglich vereinbarte Rendite. Darüber hinaus überwacht das Unternehmen unter anderem die beizulegenden Zeitwerte der finanziellen Vermögenswerte.

Unabhängig von ihrer Häufigkeit und ihrem Wert stehen Verkäufe, die aufgrund der Erhöhung des Kreditrisikos der Vermögenswerte getätigt wurden, einem Geschäftsmodell nicht entgegen, dessen Zielsetzung darin besteht, finanzielle Vermögenswerte zur Vereinnahmung vertraglicher Cashflows zu halten, da die Kreditqualität der finanziellen Vermögenswerte für die Fähigkeit des Unternehmens, die vertraglichen Cashflows zu vereinnahmen, relevant ist.

Der Verkauf eines finanziellen Vermögenswerts, weil dieser die Kreditkriterien in der dokumentierten Anlagepolitik des Unternehmens nicht mehr erfüllt, ist ein Beispiel für einen Verkauf, der aufgrund einer Erhöhung des Kreditrisikos getätigt wurde. Zwar betrachtet das Unternehmen neben anderen Informationen die beizulegenden Zeitwerte der finanziellen Vermögenswerte unter dem Gesichtspunkt der Liquidität d.

In diesem Beispielfall kann das Unternehmen das Portfolio deshalb weiterhin zu fortgeführten Anschaffungskosten bewerten. Wenn es keine dokumentierte Anlagepolitik oder Ähnliches gibt, kann das Unternehmen möglicherweise einen anderen Nachweis dafür erbringen, dass der Verkauf aufgrund einer Erhöhung des Kreditrisikos getätigt wurde.

Frage 8 Wie behandelt ein Unternehmen Verkäufe, die zur Steuerung von Risikokonzentrationen getätigt wurden? Zusätzliche Informationen Ein Unternehmen verkauft finanzielle Vermögenswerte, um Kreditrisikokonzentrationen zu vermeiden, ohne dass sich das Kreditrisiko der betreffenden Vermögenswerte erhöht hat. Diese Verkäufe entsprechen einem Geschäftsmodell, dessen Zweck darin besteht, finanzielle Vermögenswerte zur Vereinnahmung vertraglicher Cashflows zu halten, solange die Anzahl der Verkäufe gering ist auch wenn ihr Wert erheblich ist oder ihr Wert sowohl einzeln als auch kumuliert betrachtet unerheblich ist auch wenn häufig Verkäufe stattfinden.

Dies bedeutet, dass solche Verkäufe nicht anders behandelt werden als Verkäufe, die aus einem anderen Grund getätigt wurden. Solche Verkäufe entsprechen deshalb wahrscheinlich einem Geschäftsmodell, dessen Zweck darin besteht, finanzielle Vermögenswerte zu halten, um die vertraglichen Cashflows zu vereinnahmen und finanzielle Vermögenswerte zu verkaufen. Liquiditätsportfolio für Stressszenarien Frage 9 Führen Verkäufe von Schuldinstrumenten, die zu Liquiditätszwecken in Stressszenarien gehalten werden, dazu, dass ein Portfolio nicht zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet werden kann?

Das Unternehmen überwacht die Kreditqualität der finanziellen Vermögenswerte und verwaltet sie mit dem Ziel, die vertraglichen Cashflows zu vereinnahmen. Es beurteilt die Performance der Vermögenswerte auf der Grundlage der vereinnahmten Zinserträge und der realisierten Kreditausfälle.

Darüber hinaus überwacht das Unternehmen den beizulegenden Zeitwert der finanziellen Vermögenswerte unter dem Gesichtspunkt der Liquidität, um sicherzustellen, dass der Betrag, der realisiert würde, wenn das Unternehmen die Vermögenswerte in einem Stressszenario verkaufen müsste, hoch genug wäre, um den Liquiditätsbedarf des Unternehmens zu decken. Das Geschäftsmodell des Unternehmens ist darauf ausgerichtet, die finanziellen Vermögenswerte zu halten, um die vertraglichen Cashflows zu vereinnahmen.

Die Überprüfung würde auch dann zu keinem anderen Ergebnis führen, wenn das Unternehmen in einem früheren Stressszenario Verkäufe mit einem erheblichen Wert getätigt hätte, um seinen Liquiditätsbedarf zu decken. Liquiditätsportfolio zur Absicherung des täglichen Liquiditätsbedarfs Frage 10 Führen Verkäufe von Schuldinstrumenten, die zur Deckung des täglichen Liquiditätsbedarfs gehalten werden, dazu, dass ein Portfolio nicht zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet werden kann?

In der Vergangenheit führte dies zu häufigen Verkäufen, deren Wert erheblich war. Solche Verkäufe werden voraussichtlich auch in Zukunft stattfinden, da der tägliche Liquiditätsbedarf selten genau prognostiziert werden kann. Das Geschäftsmodell des Unternehmens ist darauf ausgerichtet, den täglichen Liquiditätsbedarf zu decken.

Das Unternehmen erreicht dieses Ziel, indem es vertragliche Cashflows vereinnahmt und finanzielle Vermögenswerte verkauft. Das bedeutet, dass sowohl die Vereinnahmung der vertraglichen Cashflows als auch der Verkauf von finanziellen Vermögenswerten wesentlich sind im Hinblick auf die Erreichung der Zielsetzung des Geschäftsmodells.

Daher sind die finanziellen Vermögenswerte erfolgsneutral zum Fair Value zu bewerten sofern die finanziellen Vermögenswerte auch die Zahlungsstrombedingungen erfüllen. Fragen und Antworten zur Klassifizierung von Finanzinstrumenten Opportunistisches Portfoliomanagement Frage 11 Führt ein opportunistisches Portfoliomanagement dazu, dass ein Portfolio nicht zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet werden kann?

Das Unternehmen verwaltet die Erträge aus dem Portfolio aktiv auf opportunistischer Basis mit dem Ziel, die Rendite zu steigern, und ohne die eindeutige Absicht, die finanziellen Vermögenswerte zu halten, um vertragliche Cashflows zu vereinnahmen obwohl es auch dazu kommen kann, dass das Unternehmen die Vermögenswerte hält, weil sich keine anderen Anlagemöglichkeiten ergeben. Die Rendite besteht aus der Vereinnahmung vertraglich vereinbarter Cashflows sowie aus Gewinnen und Verlusten aus dem Verkauf finanzieller Vermögenswerte.

Demzufolge hält das Unternehmen finanzielle Vermögenswerte, um vertragliche Cashflows zu vereinnahmen, und verkauft finanzielle Vermögenswerte, um in höher verzinsliche finanzielle Vermögenswerte zu reinvestieren. Es ist zu erwarten, dass solche Verkäufe auch in Zukunft stattfinden werden. Das Unternehmen erreicht das oben dargelegte Ziel, indem es vertragliche Cashflows vereinnahmt und finanzielle Vermögenswerte verkauft.

Sowohl die Vereinnahmung vertraglicher Cashflows als auch der Verkauf von finanziellen Vermögenswerten sind für die Erreichung der Zielsetzung des Geschäftsmodells von wesentlicher Bedeutung und die finanziellen Vermögenswerte sind demnach erfolgsneutral zum Fair Value zu bewerten sofern die finanziellen Vermögenswerte auch die Zahlungsstrombedingungen erfüllen. Replikationsportfolio Frage 12 Ist eine Bewertung zu fortgeführten Anschaffungskosten für ein Portfolio von Finanzinstrumenten, dessen Durationen an diejenigen bestimmter Verbindlichkeiten angepasst werden, sachgerecht?

Versicherungsgesellschaft Ein Versicherungsunternehmen hält finanzielle Vermögenswerte, um seine Versicherungsverbindlichkeiten zu decken. Das Unternehmen verwendet die Einnahmen aus den vertraglichen Cashflows der finanziellen Vermögenswerte zur Begleichung der Versicherungsverbindlichkeiten, sobald diese fällig werden. Sachverhalt 1 Das Geschäftsmodell des Unternehmens ist darauf ausgerichtet, die Versicherungsverbindlichkeiten zu decken.

Um dieses Ziel zu erreichen, vereinnahmt das Unternehmen vertragliche Cashflows, sobald diese fällig werden, und verkauft finanzielle Vermögenswerte, damit das Portfolio das gewünschte Profil beibehält. Sowohl die Vereinnahmung vertraglicher Cashflows als auch der Verkauf finanzieller Vermögenswerte sind daher für die Erreichung der Zielsetzung des Geschäftsmodells von wesentlicher Bedeutung und die finanziellen Vermögenswerte werden folglich erfolgsneutral zum Fair Value bewertet sofern sie die Zahlungsstrombedingungen erfüllen.

Bank Eine Bank teilt Finanzanlagen analog zu den voraussichtlichen Laufzeiten ihrer Termineinlagen in Laufzeitbänder ein. Fälligkeitsprofil und Betrag der angelegten Vermögenswerte sind mit denen der korrespondierenden Termineinlagen vergleichbar. In jedem Laufzeitband ist das Verhältnis zwischen Vermögenswerten und Termineinlagen nach oben und unten begrenzt. In der Zwischenzeit werden neue Vermögenswerte erworben, sofern erforderlich d. Das erwartete Rückzahlungsprofil der Einlagen wird vierteljährlich auf der Grundlage des veränderten Kundenverhaltens angepasst.

Sachverhalt 2 Die Frage lautet, ob eine Anpassung des Verhältnisses zwischen Vermögenswerten und Termineinlagen durch den Verkauf von Vermögenswerten zwecks Angleichung an die geänderten Erwartungen bezüglich des Rückzahlungsprofils der Einlagen bedeuten würde, dass das Geschäftsmodell nicht mit der Zielsetzung des Haltens von Vermögenswerten zur Vereinnahmung der vertraglichen Cashflows in Einklang steht.

Hier lassen sich Parallelen zu der oben beschriebenen Versicherungsgesellschaft ziehen. Ist die Bank jedoch in der Lage, verlässliche Prognosen im Hinblick auf die Rückzahlung der Einlagen zu erstellen, dürften die Verkäufe nur selten stattfinden.

Werden hingegen in jedem Jahr zahlreiche Verkäufe getätigt, könnte es schwierig sein, eine solche Vorgehensweise mit dem Ziel des Haltens von Vermögenswerten zwecks Vereinnahmung der vertraglichen Cashflows in Einklang zu bringen.

Daneben ist auch der Umfang der Verkäufe zu berücksichtigen. Sofern der Wert der Verkäufe erheblich ist, müssen die Bedingungen und Gründe für diese Verkäufe genauer analysiert werden, bevor eine angemessene Schlussfolgerung gezogen werden kann. Das Unternehmen investiert seine überschüssigen Zahlungsmittel in kurz- und langfristige finanzielle Vermögenswerte, um die Investitionsausgaben finanzieren zu können, sobald sie anfallen.

Viele der erworbenen finanziellen Vermögenswerte haben vertragliche Laufzeiten, die über den vom Unternehmen geschätzten Investitionszeitraum hinausgehen. Das Unternehmen wird die finanziellen Vermögenswerte halten, um die vertraglichen Cashflows zu vereinnahmen. Wenn sich die Gelegenheit dazu bietet, wird es finanzielle Vermögenswerte verkaufen, um die Zahlungsmittel in höher verzinsliche finanzielle Vermögenswerte zu reinvestieren.

Die für das Portfolio verantwortlichen Manager werden auf der Basis der Gesamtrendite des Portfolios vergütet. Die Zielsetzung des Geschäftsmodells wird erreicht, indem vertragliche Cashflows vereinnahmt und finanzielle Vermögenswerte verkauft werden. Das Unternehmen entscheidet fortlaufend darüber, ob die erwarteten Erträge aus dem Portfolio durch die Vereinnahmung vertraglicher Cashflows oder den Verkauf finanzieller Vermögenswerte gesteigert werden, bis die Zahlungsmittel für die Investition benötigt werden.

In einem anderen Fall erwartet ein Unternehmen in fünf Jahren einen Zahlungsmittelabfluss zur Finanzierung von Investitionen und investiert überschüssige Zahlungsmittel in kurzfristige finanzielle Vermögenswerte. Wenn die Finanzanlagen fällig werden, reinvestiert das Unternehmen die Zahlungsmittel in neue kurzfristige finanzielle Vermögenswerte. Fragen und Antworten zur Klassifizierung von Finanzinstrumenten lange bei, bis die Zahlungsmittel benötigt werden.

Zu diesem Zeitpunkt verwendet das Unternehmen die Erlöse aus den fällig gewordenen finanziellen Vermögenswerten zur Finanzierung der Investitionen.

Vor Fälligkeit finden nur unerhebliche Verkäufe statt es sei denn, das Kreditrisiko erhöht sich. Die Zielsetzung eines solchen Geschäftsmodells besteht darin, finanzielle Vermögenswerte zu halten, um vertragliche Cashflows zu vereinnahmen.

Wertgeminderte finanzielle Vermögenswerte und Sicherungsgeschäfte im Rahmen eines Geschäftsmodells, dessen Zweck darin besteht, finanzielle Vermögenswerte zur Vereinnahmung vertraglicher Cashflows zu halten Frage 14 Sollte ein Unternehmen bei der Beurteilung des Geschäftsmodells die Tatsache berücksichtigen, dass es aus bestimmten Finanzinstrumenten nicht alle vertraglich vereinbarten Cashflows realisieren wird?

Die Portfolios können müssen aber nicht finanzielle Vermögenswerte enthalten, die wertgemindert sind. Werden die auf den Kredit anfallenden Zins- und Tilgungszahlungen nicht pünktlich geleistet, versucht das Unternehmen, die vertraglichen Cashflows durch unterschiedliche Möglichkeiten zu realisieren, z.

Die Zielsetzung des Unternehmens besteht in der Vereinnahmung vertraglicher Cashflows und das Unternehmen verwaltet die Kredite in diesem Portfolio nicht mit dem Ziel, Cashflows zu realisieren, indem es die Kredite verkauft. Dies ist auch dann der Fall, wenn das Unternehmen nicht erwartet, alle vertraglichen Cashflows zu vereinnahmen z. Die finanziellen Vermögenswerte, die wertgemindert sind, könnten mit einem Disagio erworben worden sein.

Abschnitt und Frage Frage 15 Sollte ein Unternehmen bei der Beurteilung des Geschäftsmodells durchgeführte Absicherungsaktivitäten berücksichtigen?

Die Tatsache, dass das Unternehmen Derivate erworben hat, um die Cashflows aus dem Portfolio zu ändern, hat keinen Einfluss auf das Geschäftsmodell. Es gibt Fälle, in denen ein Unternehmen einen finanziellen Vermögenswert zwar verkauft, der Vermögenswert jedoch in der Bilanz des Verkäufers verbleibt.

So kann eine Bank ein Repogeschäft tätigen, bei dem sie einen Schuldtitel verkauft und gleichzeitig vereinbart, ihn zu einem festen Preis zurückzukaufen. In solchen Fällen stellt sich zwangsläufig die Frage, ob solche Transaktionen bei der Überprüfung des Geschäftsmodells als Verkäufe zu betrachten sind. Die Anwendung eines solchen Ansatzes würde in Bezug auf Repogeschäfte, bei denen es sich wirtschaftlich gesehen eher um besicherte Finanzierungsgeschäfte als um Verkäufe handelt, eine intuitiv richtige Antwort liefern.

Es ist jedoch noch nicht klar, ob die gleiche auch für einen finanziellen Vermögenswert angewendet werden kann, der im Rahmen des Factoring mit einem Rückgriffsrecht verkauft wurde, da der Übertragende den Vermögenswert nicht wieder in Besitz nimmt.

Verbriefung von Kredit- und Einlagepositionen Frage 17 Wie wirken sich geplante Verbriefungen auf die Überprüfung des Geschäftsmodells aus? Das Verbriefungsvehikel gibt Finanzinstrumente an Anleger aus.

Das Unternehmen, das den Kredit ausreicht, beherrscht das Verbriefungsvehikel und konsolidiert es. Das Verbriefungsvehikel vereinnahmt die vertraglichen Cashflows aus den Krediten und leitet sie an seine Anleger weiter. Für die Zwecke dieses Beispiels sei angenommen, dass die Kredite weiterhin in der Konzernbilanz erfasst werden, da sie von dem Verbriefungsvehikel nicht ausgebucht werden. Der Konzern hat die Kredite mit dem Ziel ausgereicht, sie zu halten, um die vertraglichen Cashflows zu vereinnahmen, und bewertet das Schuldinstrument zu fortgeführten Anschaffungskosten.

Ziel des die Kredite ausreichenden Unternehmens ist es jedoch, Cashflows aus dem Kreditportfolio zu realisieren, indem es die Kredite an das Verbriefungsvehikel verkauft. Für die Zwecke seines Einzelabschlusses könnte daher nicht angenommen werden, dass das Unternehmen dieses Portfolio verwaltet, um die vertraglichen Cashflows zu vereinnahmen.

Das Portfolio könnte sogar die Definition zu Handelszwecken gehalten erfüllen, da es hauptsächlich mit der Absicht eingegangen wurde, kurzfristig verkauft zu werden, und wäre deshalb erfolgswirksam zum Fair Value zu bewerten. Wenn das Verbriefungsvehikel nicht konsolidiert wird, würde man zu der gleichen Schlussfolgerung für den Konzern gelangen.

Kredite, an denen eine Unterbeteiligung gewährt werden soll Frage 18 Wie sind ausgereichte Kredite zu bilanzieren, wenn die Absicht besteht, einige davon zu verkaufen oder Unterbeteiligungen daran zu gewähren? Zusätzliche Informationen Ein Unternehmen kann Kredite mit der Absicht ausreichen, einen Teil seines Portfolios bis zur Endfälligkeit zu halten, den anderen Teil jedoch in naher Zukunft zu verkaufen oder anderen Banken eine Unterbeteiligung an bestimmten Krediten zu gewähren.

Fragen und Antworten zur Klassifizierung von Finanzinstrumenten Das Unternehmen könnte die Ausreichung von Krediten mit dem Ziel, diese zu halten, und die Ausreichung von Krediten mit dem Ziel, diese zu verkaufen oder Unterbeteiligungen daran zu gewähren, als zwei separate Geschäftsmodelle einstufen, die unterschiedliche Fähigkeiten und Verfahren erfordern.

Während die dem ersten Geschäftsmodell zugeordneten finanziellen Vermögenswerte normalerweise die Voraussetzungen für eine Bewertung zu fortgeführten Anschaffungskosten erfüllen dürften, weil sie zur Vereinnahmung vertraglicher Cashflows gehalten werden, wäre dies beim zweiten Modell nicht der Fall.

Da diese Vermögenswerte kurzfristig verkauft oder eine Unterbeteiligung daran gewährt werden soll, müssten sie erfolgswirksam zum Fair Value bewertet werden. Dennoch bleiben die Renditen niedrig, und die Renditen der Staatsanleihen verharren aufgrund der Massnahmen der Zentralbanken weiterhin auf tiefem Niveau.

Damit stellt sich die Frage, wie sich Anleger vor Zinserhöhungen schützen und gleichzeitig Erträge erzielen können. Was das in der Praxis bedeutet Aus Anlegersicht besteht das Hauptziel in einem inflationären Umfeld darin, sich vor steigenden Zinsen zu schützen, gleichzeitig jedoch das Potenzial zur Erzielung attraktiver Erträge zu bewahren.

Sie finden variabel verzinsliche Anleihen attraktiv, weil sie gegenüber ihren festverzinslichen Pendants einige ganz besondere Vorteile besitzen. Dies betrifft zunächst die Rendite. Die Rendite variabel verzinslicher Anleihen setzt sich aus zwei Komponenten zusammen. Einerseits basiert die Zinszahlung bzw. Das heisst, dass die Couponzahlung dynamisch an die Zinsentwicklung gekoppelt ist.

Gehen die Zinsen hoch, steigt der Cashflow — und umgekehrt. Der Spread und damit die zweite Renditekomponente hängt dagegen von der Bonität des Emittenten ab. Konkret bedeutet dies, dass variabel verzinsliche Anleihen den Anlegern bei steigenden Zinsen einen Puffer bieten können, weil ihre Renditen und Zinsen dynamisch miteinander verzahnt sind. Variabel verzinsliche Anleihen besitzen aber noch einen weiteren Vorteil: Ihre Kurse schwanken in der Regel weniger stark als jene festverzinslicher Anleihen.

Obwohl diese Titel recht gut diversifiziert sind und keine Branche das Universum dominiert, bleibt die Titelauswahl von zentraler Bedeutung. Ein erfahrenes, mit guten Ressourcen ausgestattetes Portfoliomanagement und ein disziplinierter Anlageprozess sind unerlässlich.

Diversifikation ist unerlässlich Der zweite von uns genannte Faktor betrifft die Diversifikation. Variabel verzinsliche Anleihen können zwar einen Renditeschutz bieten. Beispielsweise liessen sich variabel verzinsliche Anleihen in einem Anleihenportfolio durch verbriefte Anleihen und Derivate ergänzen. Ein solcher Ansatz ist aber nicht ganz risikofrei.