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Dies ist aber nichts anderes als der aus der Physik wohlbekannte thermische Wirkungsgrad, und man endet folgerichtig immer bei Zahlen zwischen 0,3 und 0,4.

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Dies muss jedoch separat berücksichtigt werden, wie im folgenden weiter erläutert wird. Strommengen werden dann mit 3 multipliziert, um z.

Dabei handelt es sich jedoch lediglich um eine marktwertgewichtete Addition verschiedener Energieformen. In einem zukünftigen Kraftwerkspark kann die Gewichtung völlig anders aussehen. Man stelle sich z. Hier wäre der Wert der chemisch verbrennbaren Kraftstoffe gemessen am Energiegehalt höher als der von Strom, da diese aus der nuklearen Wärme mit geringerer Effizienz synthetisiert werden.

Noch interessanter wird es, wenn man nach der Primärenergie eines Wasserkraftwerks fragt. Verantwortlich für den Antrieb der Turbinen ist hier der Höhenunterschied des Wassers, welcher aber letztendlich durch Sonneneinstrahlung zustande kam. Es ist klar, dass diese Überlegung nicht zielführend ist. Bei den sich mit Energiestatistiken befassenden Organisationen hat man diesen Widerspruch leider nicht oder nur schlecht erkannt, und versucht nun, das Problem eher politisch zu lösen.

So könnte man wiederum nach dem Ursprung der im Uran enthaltenen Spaltungsenergie oder nach der für fossile Energie sowie Wasser, Wind- und Solarenergie verantwortlichen Sonnenenergie fragen. Dies wäre dann die Primärenergie der Primärenergie. Aber auch die Supernova-Energie hat wieder einen Ursprung, und man endet ohnehin beim Urknall als Ursprung jedweder Energie, auch des für die Sonnenenergie genutzten Wasserstoffs. Aber zurück zur Erde und zu den Energiebilanzen.

Im Erntefaktor sollte dies keine Berücksichtigung finden, denn eine gewichtete Energie ist nicht die tatsächlich umgesetzte Energie. Man kann allerdings eine neue, unabhängige Kennzahl einführen, die den Geldwert der unterschiedlichen Energieformen berücksichtigt. Er unterscheidet sich vom EROI darin, dass Elektrizität stets mit eben dem oben genannten marktabhängigem Faktor gewichtet wird [2] , der nun allerdings vom momentanen Kraftwerkspark abhängt und auch grob das Verhältnis der Endenergie- zu den reinen Elektrizitätsflüssen abbildet.

In den meisten OECD-Staaten ist dieser Faktor knapp 3, in einigen anderen Wirtschaften kann er aber deutlich abweichen etwa die Ausnahme Frankreich mit etwa 2 , wo aufgrund günstiger Strom- und normaler Brennstoffpreise die Nutzung auf die Elektrizität verlagert ist. In zukünftigen Gesellschaften, wie z. Wie oben erläutert ist das eigentliche Problem der Evaluierung des Erntefaktors nicht der Zähler, die produzierte Strommenge, sondern der Nenner — die graue Energie.

Dazu muss die gesamte Produktionskette von der Wiege bis zur Bahre analysiert werden, zum Bau, zum Betrieb und zum Abriss der Anlage bzw. Gerade am letzten Kriterium scheiterten viele Evaluierungen. Sie konnten in unserer Studie nicht berücksichtigt werden, da die Produktionsflüsse nicht nachvollziehbar waren. Überdies sind die Material- und Produktionsflüsse, so wie bei einigen anderen Datenbanken, oft auf die Ermittlung von Emissionen, insbesondere von CO 2 , fokussiert.

Dies ist wohl im Lichte des Zertifikatehandels eine lukrative Einnahmequelle, hilft jedoch wenig bei der Ermittlung der grauen Energie. Ein auffälliges Merkmal vieler Evaluierungen war eine stark voreingenommene ökologistische Prägung, die in der Produktionskette, aber oft auch in der Berechnung des Erntefaktors Wind- und Solarenergie stark bevorzugte, bzw.

Uns begegneten dabei derartig viele Manipulationen und Irreführungen, dass wir es für notwendig erachten, dem hier ein eigenes Kapitel zu widmen. Es versteht sich von selbst, dass eine Technik mit einem Erntefaktor kleiner als 1 bestenfalls batterieartig z. Dies ist jedoch nicht alles.

Gerade in Ländern mit hohem Wohlstand ist der entsprechende Geldwert hoch — ein Arbeiter hat einen hohen Wert. Natürlich kann der Personalaufwand für die verschiedenen Techniken sehr unterschiedlich sein, aber man kann zumindest eine Schwelle ermitteln, ab der eine Stromerzeugungstechnik wirtschaftlich lohnend wird.

Dies ist nicht der Strompreis, sondern der durch die Stromerzeugungstechniken genauer E x ergieerzeugungstechniken erwirtschaftete Mehrwert pro erzeugter Elektrizitätsmenge. Dieses Verhältnis muss übertroffen werden, um wirtschaftlich zu sein, ansonsten müssen Abstriche am Wohlstand gemacht werden.

Stromerzeugungstechniken mit einem Erntefaktor unterhalb dieser Schwelle können zwar noch energetisch sinnvoll sein, nicht aber mehr wirtschaftlich. Ausgenommen sind Inselanwendungen, bei denen Stromversorgungstechniken mit höherem Erntefaktor nicht möglich sind.

In Staaten mit niedrigeren Lebensstandards ist die Schwelle niedriger, so dass sich dort auch weniger effiziente Energietechniken lohnen, den niedrigeren Lebensstandard zu halten. Funktionsskizze des Raccoon Mountain Pumpspeicherkraftwerk als Beispiel.

Um Flauten von 12 Tagen für das deutsche Netz zu überbrücken, braucht man mehr als Atdorf-Anlagen. Beides, zusammen Pufferung genannt, ist für volatile Stromerzeugungstechniken unabdingbar, allerdings gibt es eine wirtschaftlich optimale Mischung von Überkapazitäten und Speicherung, die von dem australischen Geologen Peter Lang bestimmt wurde begutachtete Publikationen waren dazu nicht zu finden, Langs Überlegungen sind jedoch plausibel und nachvollziehbar.

Der Energieaufwand für die Speicherung wurde dabei nach einer Art Mietmodell berechnet. In der Realität wäre dies allerdings zumindest für Deutschland kaum durchführbar, da schon zur Überbrückung von nur 12 Tagen Flaute und Bewölkung, wie es hierzulande gelegentlich passiert, Gesamtkapazitäten von 20 TWh vorgehalten werden müssten.

Dies entspricht dem Anheben des gesamten Bodensees um Meter, oder aber des Baus von Exemplaren des neuen Atdorf Pumpspeicherwerks. Bei Wasserkraftwerken wird eine geringe Überkapazität benötigt, sonst gibt es Situationen, in der der Wasserstand nicht mehr ausreicht. Der Einfluss auf den Erntefaktor ist zwar merklich, aber nicht dominant. Anders sieht dies bei Solarenergie aus, wo die Pufferung den Erntefaktor um einen Faktor 3 verringert, bei Windenergie sogar um einen Faktor 4.

CSP Solarthermie ohne Netzanbindung. Das Diagramm in Abbildung 3 zeigt die Ergebnisse der Studie im Vergleich, zusammen mit der Wirtschaftlichkeitsschwelle s. Wind hat jedoch die höchste Volatilität, so dass bei massivem Ausbau eine Pufferung unumgänglich wird und der Erntefaktor auf ein Viertel fällt.

Photovoltaik, die ähnlich stark schwankt und entsprechend Pufferung braucht, hat bereits ohne Speicher schon so hohe Bereitstellungsaufwendungen KEA , dass der Abschlag für Speicherung weniger drastisch ausfällt. Die meisten Szenarien in unserer Studie sind deutschlandbezogen. Bei Solarthermie ist eine Aufstellung in Deutschland wegen des nicht-linearen Zusammenhangs zwischen Sonneneinstrahlung und Stromausbeute jedoch ausgeschlossen.

Die Solarthermie ist nur deswegen energetisch effizienter, weil sie an einem sehr sonnigen Standort in Afrika steht, zudem sind Leitungen nach Europa in der Bilanz nicht enthalten. Der gut vorhersagbare Sonnengang reduziert die Speicheraufwendungen verglichen mit Wind oder Photovoltaik. In südlichen Ländern mit geringem Lebensstandard kann Solarthermie aber eine sinnvolle Option sein. Wasserkraft stellt eine Ausnahme dar, weil hier die natürliche Quelle in räumlich konzentrierter Form potentielle Höhenenergie von Wasser an Engstellen freigesetzt vorliegt.

Das oben liegende Wasserreservoir ist als gegebener Puffer nutzbar und reduziert die Volatilität deutlich. Man ist allerdings immer auf die gegebenen geologischen Verhältnisse angewiesen, und diese sind in Europa praktisch ausgeschöpft.

Biomasse Biogas benötigt hingegen keinerlei Speicherung, dafür sind die Aufwendungen für konventionelle Intensivlandwirtschaft d. Monokulturen mit Kunstdünger- und Pestizid-Einsatz — bio? Stellt man die Landwirtschaft hierfür nach den Kriterien des Biolandbaus um, so erhöht sich der Aufwand zur Bereitstellung der Energiepflanzen beträchtlich.

Bei Annahme einer Erhöhung um den Faktor 3 bis 5 hierfür sinkt der Erntefaktor auf Werte um 1,5 bis 2. Alle fossilen Energietechniken haben relativ hohe Förderaufwendungen und liegen daher hinter der Kernenergie. Dabei dominiert bei Erdgas besonders stark die Gasgewinnung, und bei der Kernenergie spielt die Anreicherung sowie — vor allem zukünftig bei effizienter Anreicherungstechnik — die Uran- bzw.

Thoriumgewinnung eine bedeutende Rolle. Bei Braunkohle sind wegen des sehr niedrigen Energiegehalts nur am Kraftwerk nahegelegene Vorkommen effizient hohe Transportaufwendungen , während bei der Steinkohle auch lange Transportwege lohnend sein können.

Ein Vergleich der Erntefaktoren war so nicht möglich, wie im folgenden Kapitel noch ausführlicher erläutert wird. Dabei wird oft eine oberflächlich plausibel erscheinende Erklärung vorgeschoben, den gesamten Erntefaktor mit gefälligen Multiplikatoren zu versehen. Nicht selten werden aber auch frisierte Zahlen in der grauen Energie versteckt, wofür die lange Produktionskette ja zahlreiche Möglichkeiten bietet. Es war deshalb für unsere Studie wichtig, neben den Definitionen auch die Produktionsketten und Materialdaten sehr genau zu überprüfen.

Allerdings ist die Gewichtung auf sämtliche Techniken, nicht nur auf Wind- und Solarenergie anzuwenden [1]. Schon wurde er vom Öko-Institut Darmstadt propagiert , heute wird er sogar standardisierend von der IEA empfohlen. Dabei wird die erzeugte Strommenge und damit der Erntefaktor einer Windkraft- oder Solaranlange kurzerhand mit 3 multipliziert, mit der Begründung, sie würde ja die 3-fache Menge an Primärenergie einsparen.

Dies suggeriert, man könne diesen nun mit anderen Erntefaktoren vergleichen und stiftet damit zumindest ordentlich Verwirrung, insbesondere, wenn nur Zahlen für Solar- und Windkraftanlagen als Ergebnisse angegeben werden. Dies führt zu Photovoltaik-Pseudo-Erntefaktoren von , natürlich ohne Pufferung, die auf zahlreichen sonnenfreundlichen Webseiten dann stolz und natürlich ohne Angabe des Rechenweges präsentiert werden etwa bei Planungsunternehmen , Auftragsagenturen und Vergleichsseiten.

Führt man diese Gewichtung nicht nur beim Zähler des Erntefaktors, sondern auch bei den elektrischen Anteilen des Nenners, der grauen Energie, durch, so landet man übrigens wieder beim EMROI, der bereits oben eingeführt wurde. Dies führt zu dem Diagramm in Abbildung 4. Häufig findet man gewichtete und nicht gewichtete Angaben in Form von Erntefaktor-Spannen , die genau die Anwendung dieser Gewichtung verschleiern und einen objektiven Vergleich behindern, denn es handelt sich ja nicht um Spannen, sondern um ungleiche Berechnungsmethoden.

Die Lebensdauer geht stark in den Erntefaktor ein, bei vernachlässigbarem Betriebsaufwand sogar proportional. Deshalb ist ein beliebter Trick das Einflechten falscher Lebensdauern von Anlagen. Beispielsweise setzt die Forschungsstelle für Energiewirtschaft für Kernkraftwerke 40 Jahre an. Dies ist jedoch nicht die Lebensdauer, sondern die übliche Lizenzdauer.

Die tatsächliche Lebensdauer liegt bei mindestens 60 Jahren, bei modernen Kraftwerken geht man sogar von Jahren aus. Umgekehrt hat sich bei Wind- und Solaranlagen gezeigt, dass die Lebensdauer erheblich geringer ist, als vom Hersteller garantiert. Dem Hersteller ist das egal, wenn es ihn nach 10 Jahren nicht mehr gibt.

Dennoch operieren diejenigen, die Erntefaktoren für solche Anlagen präsentieren, gerne mit Lebensdauern von Jahren, jedoch gelten diese offensichtlich nur für Laborbedingungen. Ebenfalls gegen die Nukleartechnik richtet sich die Verwendung jahrzehntealter Techniken, die heute fast bis gar nicht mehr in Verwendung sind. In der Vergangenheit wurde die graue Energie eines Kernkraftwerks von der Diffusionstechnik zur Anreicherung des Urans dominiert, und der Erntefaktor war entsprechend klein.

Die 10 mal effektivere Zentrifugentechnik hat dies erheblich geändert. Nahezu systematisch wird die Datenfälschung von Jan Willem Storm van Leeuwen betrieben, der einen Faktor 10 und mehr zu hohe Förderkosten ansetzt, indem er ohnehin schon veraltete Fördertechniken auf viel zu geringe Uran-Konzentrationen extrapoliert. Alles zusammen führt dann zu absurd niedrigen Erntefaktoren.

Der wohl kurioseste und auffälligste Trick ist die immer mal wieder auftauchende Methode, den Wärmegehalt Brennwert des Brennstoffes selbst mit einzubeziehen. Sie ist deshalb so auffällig, weil Erntefaktoren dadurch nicht nur verfälscht, sondern sogar gänzlich unkenntlich gemacht werden, aber auch, weil diese Methodik kaum noch Berührungspunkte mit einer wissenschaftlichen Vorgehensweise erkennen lässt.

Mehr noch, sie wird von deren Vertretern z. Dabei ist dies nur eine Folge der asymmetrischen Definition. In der deutschen Wikipedia liest man dazu wahrhaft esoterische Ergüsse: Mal davon abgesehen, dass an keinem Punkt der Produktionskette die Energie in den Brennstoff hineingesteckt wird der Brennstoff wird ja nicht vom Menschen hergestellt , sondern nur gefördert , zeigt folgende Rechnung, dass der Erntefaktor zur Beschreibung einer derartigen Eigenschaft gar nicht missbraucht werden muss.

Würde man also den Wärmegehalt des Brennstoffs zum restlichen kumulierten Energieaufwand noch hinzuaddieren, so wäre letzterer völlig bedeutungslos, und der Erntefaktor wäre einfach nur das Verhältnis vom Stromumsatz zum Wärmeumsatz. Dies ist aber nichts anderes als der aus der Physik wohlbekannte thermische Wirkungsgrad, und man endet folgerichtig immer bei Zahlen zwischen 0,3 und 0,4. Wozu wurden dann aber die LCA-Studien überhaupt durchgeführt?

Es gibt sogar Personen im Wissenschaftsbereich, die diese Auffassung allen ernstes vertreten. Selbst in begutachteten Fachmagazinen taucht diese kuriose Methodik, die keinen Bezug mehr zum Erntefaktor hat, gelegentlich auf. Der Begriff des Wirkungsgrades scheint dem studierten Chemiker nicht bekannt gewesen zu sein. Häufig wird nach der Ermittlung der Bau-Energiekosten jener Teil davon beim Rückbau wieder abgezogen, der recyclebar ist.

Dabei wird angenommen, dass diese Materialanteile vollständig ohne Zusatzaufwand für neue Bauvorhaben verwertet werden können. Genau da wird aber verschleiert, dass diese Stoffe bearbeitet und erneuert sowie mit einem frischen Anteil versetzt werden müssen.

Eine eventuell vorhandene Ersparnis an Energie kommt dann aber erst der nächsten Generation der Energietechnik zugute. Da oft nicht nach den recycelten Anteilen aufgeschlüsselt wird, kann diese Gutschrift eben nicht einmal ermittelt und herausgerechnet werden. Um diesem Dilemma zu entgehen, ist es stattdessen erforderlich, zeitnah die Energieaufwendungen für Baumaterialien zu aktualisieren und dabei den recycelten Anteil zu erfassen.

Nur so werden alle energieverbrauchenden Prozesse vollständig an der richtigen Stelle berücksichtigt. Hall hat den Erntefaktor jedoch weder erfunden noch wesentlich zu seiner Ermittlung beigetragen. Als besondere Leistung ist Hall anzurechnen, dass er es geschafft hat, den Erntefaktor für Kernenergie um einen Faktor 20 zu drücken.

Der Graph enthält jedoch keine brauchbaren Aussagen, wie wir in unserem Paper [1] detailliert erläutert haben. Scientific American jedenfalls dürfte mit diesen Beiträgen kaum den Kreis der wissenschaftlich interessierten Leser erweitert haben. Offensichtlich wurde für die Verbrennungskraftwerke Trick Nr. Interessant sind aber auch die übrigen Werte, z. Keine der Zahlen wird irgendwo belegt, dafür wird deutlich darauf hingewiesen, dass die dena durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie gefördert wird.

Wir wollen das hier nicht weiter kommentieren, weil uns die Worte fehlen. Alle erwirtschafteten Güter einer Industriegesellschaft basieren letztendlich auf der Vervielfachung von Arbeit und damit auf der Effizienz, Energie genauer: Der Wohlstand hängt damit in direkter Weise vom Energiepreis ab, der — ausgedrückt in Energieeinheiten — nichts anderes als der Erntefaktor ist.

Der Erntefaktor gibt aber nicht exakt die ökonomischen Verhältnisse wieder. Personalintensive Techniken haben sicher einen schlechteren ökonomischen Erntefaktor, auch aufwändige Sicherheits- und Lizenzverfahren wie bei Kernenergie verschieben das ökonomische Bild gegenüber dem energetischen. Er hat dafür den Vorteil, unabhängig von Marktschwankungen oder politischen Auflagen zu sein.

Setzt man gleiche Marktbedingungen für alle Kraftwerkstypen voraus, so ist zumindest ein Vergleich zwischen ihnen möglich. Stromgestehungskosten in Abhängigkeit von der Energieintensität Kehrwert des Erntefaktors , doppelt logarithmische Darstellung. Referenz ist der durchschnittliche Erntefaktor bzw.

Für die gepufferten Werte von Windkraft und Photovoltaik grüne Dreiecke liegen keine Gestehungskosten vor, sie wurden deshalb aus dem heutigen Mix extrapoliert.

Man betrachte nun für die folgende Diskussion das Diagramm in Abbildung 6. Für den deutschen Strommix beträgt der gewichtete mittlere Erntefaktor 23, für Frankreich In einem ähnlichen Verhältnis stehen die Strompreise. Dies ist jedoch immer noch optimistisch gerechnet, weil man aufgrund der Topologie Deutschlands auch auf teurere Speichertechniken zurückgreifen müsste. Tatsächlich sind die Gestehungskosten nur knapp 3,5 mal so hoch. Dies liegt vor allem an folgendem Effekt.

Für die Berechnung des Erntefaktors werden gleiche Bedingungen für den Input wie für den Output angenommen. Solarzellen werden mit Solarenergie hergestellt, Kohlekraftwerke mit Kohleenergie, usw. Die Realität sieht aber so aus, dass Solaranlagen mit dem heutigen Energiemix, der überwiegend aus Kohleenergie besteht, hergestellt werden. Da dieser erheblich günstiger ist, findet hier also eine Art Quersubventionierung statt. Würde man Solaranlagen aus Solarenergie herstellen, so würde das Erntefaktorverhältnis voll durchschlagen, und der Strompreis würde sich versechsfachen ohne die notwendige Pufferung!

Diese versteckte Subventionierung ist ein bisher unberücksichtigter Faktor, der zur direkten EEG-Subventionierung noch hinzukommt. Eine weitere Subventionierung zugunsten von Wind- und Solarstrom besteht im Abfangen der Volatilität durch fossile und nukleare Kraftwerke.

Dies macht einen weiteren Faktor aus. Hinzu kämen hier noch drastische Reduktionen der Wirtschaftskraft, weil sich die Energiekosteneffekte durch die ganze Ökonomiekette fortpflanzen würden. Man kann durchaus eine deutliche Reduzierung des BIP annehmen, wenn alle von Elektrizität abhängig hergestellten Produkte verteuert sind.

Andererseits würde eine Erhöhung des Erntefaktors man vergleiche den französischen mit dem deutschen Mix durch Umstellung auf einen effizienteren Kraftwerkspark die Kosten reduzieren und damit die Wirtschaftskraft wegen preiswerterer Technologieprodukte entsprechend erhöhen können. Diese Sensitivität der Energie auf die Ökonomie wird sich wohl mit höherem Automatisierungs- und Technologiegrad weiter erhöhen.

Verschwiegen wird aber, dass diese Verbesserungen auch mit einem effizientem Elektrizitätssystem genauso durchgeführt werden können — mit entsprechend viel höherer Wirtschaftskraft. Hier soll der direkte Vergleich verschiedener Energieerzeugungstechniken verwässert werden. Sogleich wird man dann den Einwand hören, dass dies aber viel länger reiche als die fossilen Brennstoffe. Da stellt man sich nun die Frage, inwiefern diese Betrachtung zielführend in Bezug auf die Frage, wie energieeffizient eine Energietechnik arbeitet, ist.

Die Reichweite an sich von Brennstoffvorräten beeinflusst aber nicht die Aufwendungen einer Gesellschaft für die Bereitstellung der entsprechenden Energietechnik, sie darf also beim Erntefaktor keine Rolle spielen. Es ist doch etwa völlig egal, ob die Kohle für oder Jahre reicht, solange der Förderaufwand der Gesellschaft derselbe bleibt wobei natürlich der Vorrat mindestens so lang reichen muss wie das Kraftwerk betrieben wird.

Erst eine erschwerte Förderung durch Verdünnung infolge Versiegen der Quelle beeinflusst die Aufwendungen und damit den Erntefaktor. Hier beträte man aber den Bereich der Esoterik. Für den Erntefaktor sind aber eben alle Reichweitenbetrachtungen uninteressant, solange dies nicht den Aufwand der Energieproduktion beeinflusst.

Damit sind alle Techniken untereinander objektiv vergleichbar. Die in der nachfolgenden Tabelle geklammerten Werte wurden dahingehend modifiziert, dass die Diskontrate durch eine lineare Abschreibung der Overnight-Kosten über die Laufzeit ersetzt und die Laufzeiten selbst an die bei der EROI-Berechnung genutzten Werte angepasst wurden.

Diese bilden die physikalisch-ökonomische Effizienz wesentlich besser ab, da rein finanz- politische Faktoren hierbei kaum eine Rolle spielen. Bei der Braunkohle wurden aber die Brennstoffkosten zu niedrig angesetzt vgl. Energy intensities, EROIs energy returned on invested , and energy payback times of electricity generating power plants.

Volume 52 Energy , 1 April , Pages — Besten Dank für diese aufschlussreiche und schlüssige Arbeit. Mir hat sie nachhaltig die Augen geöffnet! Die Frage ist nur, ob es auch den richtigen die Augen öffnen wird, bevor das Desaster unumkehrbar wird.

In der Konsequenz wundert mich, dass Gaskraftwerke von der Politik nicht mehr gepusht werden. Ich dachte eigentlich, ihre Energieausbeute liege weit unter der von Kohlekraftwerken, was ja nicht der Fall ist Abb. Langsam wird die Luft verdammt dünn für Ökoinstitute, die uns schon seit 2 Jahrzehnten die Hucke vollschwindeln…obwohl Onkel Heinz dat schon damals wusste, ohne so ein langes Dingens durchlesen zu müssen, wie obiger Artikel.

Schön aber, das mitlesende Politiker jetzt ein weiteres Dokument in der Hand halten um den grünen Virus im Lande bekämpfen zu können, schon allein deswegen bin ich den Autoren unendlich Dankbar. Doch letztendlich ist es eher eine theoretische Erklärung für einen sehr viel einfacheren Indikator, den Preis.

Der Preis hat zudem noch den Vorteil, andere Faktoren abzubilden; sei es die lokale Verfügbarkeit Transportkosten , besondere Umstände z. Inselanlagen oder auch politische Ziele z. Wenn man ein Gaskraftwerk voll auslastet und der Brennstoffpreis auch den physikalischen Aufwand abbildet, dann kommen deren Gestehungskosten durchaus in die Nähe jener von Kohlekraftwerken.

Da wird dann gesagt: Pfund ein -- das fast Sechsfache der bereits absurd hoch angenommenen Baukosten Unterhaltskosten über Lebenszeit sind grob nocheinmal die Baukosten, bei 40 bis 60 Jahren Laufzeit. Der physikalische En x ergieerntefaktor blendet diese Markteffekte aus und die physikalisch-technische Effizienz wird sichtbar. Der Preis ist eben nicht der beste Indikator, weil er verschleiert, dass z. Photovoltaikanlagen mit dem heutigen Energiemix hergestellt werden s. Der Preis hat auch die von Ihnen erwähnten Vorteile nicht, denn das Gleiche könnte man auch mit den Erntefaktoren machen, man müsste dann halt die Materialflüsse für eine bestimmte Anlage betrachten, wie die Geldflüsse für den Preis.

Letztere sind bestimmt schwieriger zu ermitteln. Er ist nicht etwa das geeignetste Allokationsinstrument einer freien Marktwirtschaft! Was helfen uns also die ausgefeilten Argumentationsketten, wenn deren mehr als klare Ergebnisse keinen Widerhall erzeugen?

Tröstlich ist am Ende nur, dass uns doch der Preis von dem Unsinn befreien wird und zwar derjenige Preis der uns von den vermeintlichen Gutmenschen aufoktruiert wurde.

Zunehmend missbilligt der Bürger nämlich, dass am Ende doch er die Rechnung für die grüne heile Ökostromerzeugung zu tragen hat Absender der Rechnung: Tritium hat doch Recht, der Preis ist eine wunderbare Messgrösse! Das bewirkt aber wiederum, dass stabilere Quellen einen Kostenvorteil bekommen. Um das mal hypothetisch zu erläutern. Wenn die Förderkosten für Öl und Gas gleich wären. Der nackte Preis zwingt mich also schon dazu, etwas kluges zu tun, nämlich die Versorgungssicherheit in meine Überlegungen einzubeziehen.

Das sind eben Faktoren, die real sehr wohl existieren, aber im EROI nicht so gut abgebildet werden wie durch den realen Markt. Eine sehr schöne Studie, und ein sehr guter Artikel darüber. Besonders Abbildung 6 ist sehr aufschlussreich: Einmal durch eine normale Wirtschaftlichkeitsberechnung, zum Anderen über Abb 6.

Beides sollte im Ergebnis ähnlich sein. Auch die Gesamtkosten bei anderen Speichertechniken Windgas, Elektrofahrzeuge können so abgeschätzt werden. Was wiederum die Frage aufwirft, ob oder wann die Kernfusion gegenüber Brütern wirtschaftliche Vorteile erzielen kann. Tritium Vorsicht, die Darstellung ist doppelt-logarithmisch. Auffällig ist, dass Wind, PV ungepuffert und Biogas deutlich unter , Kernenergie hingegen deutlich über der Geraden liegen, die durch den deutschen Strommix geht. Und nochmals Vorsicht bei Wind und PV, gepuffert grüne Dreiecke , diese haben wir nur in einen Preis umgerechnet, der sich aus dem heutigen Mix ergeben würde, denn dafür gibt es keine Preise.

Es ist relativ schwierig, diese Daten vernünftig in einen Graphen zu packen. In linearer Darstellung würde man sofort sehen, dass die energieeffizienten Techniken nuklear zu teuer und die ineffizienten zu billig sind. Sie haben ja völlig recht, der Preis ist schon wichtig. Man muss eben beides betrachten, aber sich immer bewusst sein, dass letztendlich der Erntefaktor den Ton angibt.

Es kam uns mit dem Artikel aber auch vor allem darauf an, auf die diversen Fälschungsversuche hinzuweisen. Man versucht momentan, den Erntefaktor als politischen Spielball zu verwenden. Sogar auf höchster Ebene wie der International Energy Agency wird versucht, den Brennstoff selbst in den kumulierten Energieaufwand einzubeziehen. Offensichtlich gibt es dort Bestrebungen, diese wissenschaftlich fundiert Begriffe neu zu besetzen und im Sinne eines Ökologismus auszulegen.

Damit kann man dann begründen, dass heutige fossil-nukleare im Gegensatz zu Wind- und Solartechniken hoffnungslos ineffizient seien. Ich weise nochmals auf die Dena hin.

Warum widerspricht dort keiner? Vielen Dank für den Hinweis zur dena. Die entblöden sich nicht, ein echter Hammer. Nicht zugelassen werden können hingegen Anbieter, Planer und Berater einzelner Facility-Management-Dienstleistungen, wie z.

Logistikimmobilien sind Immobilien, die zur Lagerung, Kommissionierung und Distribution sowie zum Umschlag von Waren genutzt werden. In einer Industrieimmobilie werden in Abgrenzung hierzu materielle oder immaterielle Güter maschinell produziert. In modernen Logistikimmobilien können sowohl blogistische Dienstleistungen als auch industrielle Produktion durchgeführt werden.

Auf der Messe Öffnungszeiten. Aussteller Direkteinstieg Anmeldung Mitaussteller. Services für Journalisten Akkreditierung. Auf der Messe Online-Katalog. Startseite Messe Informieren Ausstellungsbereiche. Definition zu Immobilienbewertung Immobilienbewerter sind solche Unternehmen, die durch ein durch Rechtsvorschriften geregeltes Verfahren, durch die Anwendung fundierter betriebswirtschaftlicher, juristischer und bautechnischer Sachkenntnis einen Verkehrswert Marktwert für bebaute und unbebaute Grundstücke Immobilie zu einem bestimmten Stichtag im gewöhnlichen Geschäftsverkehr ermitteln.

Architektur und Stadtplanung 5. Immobilien-Asset-, Property- und Facility Management 7. Definition zu Property Management Property Manager sind für die operative und renditeorientierte Bewirtschaftung einer Immobilie verantwortlich. Betreiber und Nutzer von Wirtschaftsimmobilien 8. Definition zu Logistik- und Industrieimmobilien Logistikimmobilien sind Immobilien, die zur Lagerung, Kommissionierung und Distribution sowie zum Umschlag von Waren genutzt werden.

Regionen, Städte, Kreise und Wirtschaftsförderungsgesellschaften 9. Hier bieten sich digitale Signaturverfahren an. Digitale Signaturen lassen etwaige Verfälschungen der Daten erkennen.

Alleine das Abspeichern auf nicht wieder beschreibbaren Datenträgern z. Der Begriff des Handelsbriefes wird in Abgrenzung zum Begriff des Geschäftsbriefes benutzt, wobei inhaltlich das gleiche gemeint ist, Handelsbriefe jedoch nur bei Kaufleuten, Geschäftsbriefe bei Landwirten und Freiberuflern vorkommen.

Die Form der Handelsbriefe ist gleichgültig. Zu den empfangenen Handelsbriefen gehören insbesondere. Unter den Begriff der Verträge fallen nicht nur Vertragsurkunden, die von beiden Parteien unterschieben wurden, sondern auch sog. Briefverträge , die durch sich ergänzende Willenserklärungen im Rahmen einer Korrespondenz zustande kommen. Angebote, Prospekte, Informationsmaterial oder aber dem Austausch allgemeiner Informationen dienen.

Anlagen zu Handelsbriefen gehören ebenfalls zu den aufbewahrungspflichtigen Unterlagen, wenn der Handelsbrief als solches nicht ohne diese Unterlagen verständlich ist. Die lediglich aus Gründen einer ausführlicheren Information beigefügten Anlagen gehören nicht zu den aufbewahrungspflichtigen Unterlagen.

Zur Beurteilung des Vorliegens einer steuerrechtlichen Implikation ist erforderlichenfalls ein Steuerberater einzuschalten. Die nach dem Gesetz geforderte bildliche Wiedergabe der Dokumente auf einem Datenträger bedeutet, dass hier in digitaler Form nur eine Abspeicherung als Grafikdatei den gesetzlichen Anforderungen genügt. Nach der Neufassung der Mikrofilmgrundsätze von kommt zur Wiedergabe auf einem Datenträger die Technik der Mikrofilmaufnahmen in Betracht.

Dort ist jedoch vorgesehen, dass abweichende Verfahren anerkannt werden können, wenn der Aufbewahrungszweck in gleicher Weise erfüllt wird. Soweit im Original Farben eine bestimmte Aussagekraft haben z.

Die Frist beginnt jedoch nicht zu laufen, soweit und solange die Unterlagen für die Besteuerung von Bedeutung sind. Diese Ablaufhemmung tritt z. Hinsichtlich der Aufbewahrungsfrist für Buchungsbelege erfolgte durch das Vorschaltgesetz zum Steuerentlastungsgesetz eine Verlängerung der Aufbewahrungsfrist von 6 auf 10 Jahre. Die abgesandten Handelsbriefe in Papierform können, da sie ja abgesandt wurden, nicht im Original aufbewahrt werden.

Hierzu genügt eine Kopie, ein zweiter Ausdruck oder auch eine gespeicherte Textdatei. Es ist jedoch auf eine vollständige Wiedergabe des Inhaltes zu achten. Eventuell auf den Briefbögen oder Formularen vorgedruckter Text ist mit zu dokumentieren. Etwaige Allgemeine Geschäftsbedingungen sind zumindest durch Bezugnahme zu dokumentieren.

Die zusätzliche Umwandlung der Grafikdatei mittels eines OCR-Programms in eine Textdatei, die den ausgehenden Handelsbrief nur inhaltlich und nicht auch bildlich wiedergibt, ist nicht erforderlich.

Aus dieser Bestimmung ergibt sich jedoch keine Archivierungspflicht der Originaldokumente. Es liegt daher bei dem Unternehmen zu entscheiden, ob Fragen der Beweissicherung für spezielle Dokumente oder spezielle Kategorien von Dokumenten zugunsten des Rationalisierungseffektes zurückgestellt werden sollen.

Als Kriterien bieten sich z. Wertgrenzen und Verjährungsfristen an. So könnten etwa alle Handelsbriefe, die einen bestimmten Gegenstandswert übersteigen, im Original — ggf.

Es ist auch eine Kombination beider Kriterien wie auch eine einzelfallbezogene Entscheidung möglich. Dies betrifft etwa Quittungen, Abtretungserklärungen, Schuldversprechen und insb.

Bei einer Kategoriebildung könnten z. Sofern eine ausgehandelte und unterzeichnete Vertragsurkunde vorliegt, könnten evtl.