Leserfrage: Menno, alles geht nach oben, nur mein ETF nicht! Warum?



Im Frühjahr kommt es häufiger so sogenannten Teilthesaurierungen. Ich kann Baldurs Aussage nur unterschreiben. Tja, was gibts zum Inhalt zu sagen? Der sonst allwissende Finanzwesir ärgert sich, dass nicht er auf die Erklärung der Wechselkurse gekommen ist:.

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Als jemand, der definitiv die zweiten Halbzeit seines Lebens erlebt, macht mich das sehr ungehalten. Es läuft doch immer gleich ab. Mein wohl vermessener Wunsch. Kann man Schritt 1 nicht einfach überspringen? Seht diesen Artikel deshalb eher als etwas nachdrücklich vermittelte Fürsorge, denn als Pampigkeit.

Nun ist der Artikel doch perfekt. Die Community hat die konkrete Ursache beigesteuert und ich die Meta-Ebene. Der Finanzwesir beantwortet nicht die Frage, sondern nutzt sie dazu, ein übergeordnetes Thema aufzugreifen. Manchmal ist es allerdings besser die Frage nicht zu beantworten, sondern der Motivation der Frage nachzugehen.

Würde mich ein Freund fragen, ob ein Selbstmord durch Erhängen sicherer ist als sich aufs Gleis zu legen, so würde ich auch nicht die Frage beantworten, sondern die Frage als solche hinterfragen. Ähnlich ist auch hier die Antwort zu sehen. Sie geht der Ursache auf die Spur. In der Schule könnte man sagen "Thema verfehlt", im realen Leben eher nicht.

Dass dieser Vergleich nicht hinkt, müsste die Grundannahme nämlich sein, dass der Selbstmord das Ziel wäre. Und dann wäre die korrekte Antwort, dass man die Gesamtheit Selbstmord sehen müsse, statt sich im Kleinkarierten "Erhängen oder Gleis" zu verfangen. Etwas makaber, aber dann würde dein Vergleich passen. Ja, Albert hat es schlicht übersehen und die Bäume vor lauter Wald nicht gesehen. Er geht ja im Bericht auch auf den Spread ein, was ihm ja langfristig auch völlig egal sein kann.

Passiert eben und gut ist. Als sonst stiller Mitleser übrigens ein absolut ehrliches Danke Finanzwesir für deinen Blog!

Ich würde sogar soweit gehen zu sagen, dass auch die Frage "Kann ich als Börseneinsteiger ohne Umwege ein gelassener, passiver Investor in ETFs werden? Die empirischen Daten zeigen, dass die durchschnittliche Haltedauer von Aktien, aktiven und passiven Investmentfonds immer kürzer wird. Sie ist im Gleichklang mit dem technischen Fortschritt und den ständig und jederzeit verfügbaren Informationen und Handelsmöglichkeiten immer immer kürzer geworden.

Trotz oder genau gegenläufig zum immer breiter verfügbaren Wissen, dass zeigt, das nur langfristiges Agieren erfolgreich sein kann! Dein Blog kann nur dabei helfen, die Lernkurve schneller zu durchlaufen. Wer ein guter, gelassener, erfolgreicher weil meist passiver Anleger in ETFs ist, wäre auch als gelassener, meist passiver Anleger mit Einzelaktien erfolgreich. Nichts für ungut, aber die Artikel hier und wie ich hoffe auch auf meinem Blog, helfen maximal die Lernkurve zu beschleunigen.

Auf dem Blog von Covacoro gibt es hierzu diesen Artikel: Sind sie bereit für ETFs? Auch ich konnte mich damals hier als Leser D. Das ist ja das schöne an Dir, Albert, das du dich wirklich jedem und allem annimmst. Und auch dieses Thema, gerade für Neulinge interessant, macht solch einen Blog aus.

Das zeigt mal wieder herrlich das nicht ein Trump oder irgendeine Krise, nicht England und Frankreich, auch nicht China oder Bolivien einen Aktienkurs oder Index in der Kursentwicklung bestimmen.

Nein, einzig Angebot und Nachfrage regeln den Kurs. Für mich ist es eher ein Luxusproblem, täglich oder gar stündlich die Kurse zu checken. Luxusproblem deshalb, weil ich den Luxus nicht habe. Mein Beruf ist noch nicht "Verwalter des eigenen Vermögens". Zum Finanzwesir bin ich nur gekommen, weil ich mich schon Jahre zuvor mit der Budgetierung meiner Finanzen beschäftigt habe.

Nicht mit einem Haushaltsbuch, in die Vergangenheit zu schauen ergibt für mich insofern keinen Sinn. Das ist wie ein Kredit nur umgekehrt. Wenn ich das Geld brauche, wartet es schon auf dem Tagesgeld- oder Girokonto. Plötzlich habe ich gemerkt, da bleibt ja was übrig, wenn ich für die Versicherungszahlung schon seit nem Jahr was zurücklege und sie mich nicht wie aus heiterem Himmel trifft. Dann hab ich den Finanzwesir gefunden, das Konzept fand ich sinnvoll. Seitdem schaue ich alle paar Wochen in mein Depot und freue mich.

Gestern hab ich mal wieder Portfolio Performance aufgemacht. Der Stand des Depots hat mir ehrlich gesagt nicht viel gesagt, ich wusste jetzt nicht, ob das gut oder schlecht ist. Erst die Performance-Zahl hat mir gesagt: Sieht ganz gut aus Ich wette das wird ziemlich schnell langweilig.

Bin 54 Jahre alt und möchte Geld für den Ruhestand mit 67 anlegen. Sind also 13 Jahre und würde passen, da zwischen 10 und 15 Jahren. Was ist in 3 Jahren und einen Tag? Nein, so dogmatisch ist das sicher nicht gemeint: Je mehr Jahre man hat, umso mehr Zeit kann man der Anlage geben, kurzfristige Verluste über Gewinne hat sich ja noch niemand beschwert ;- wieder aufzuholen und nähert sich immer mehr dem an was so lapidar als "langfristige Durchschnittsrendite" bezeichnet wird.

Das ganze hat also einen gewissen statistischen Hintergrund, zur Illustration hatte ich auch mal einen Artikel geschrieben, den du hier lesen kannst: Anhand der Verteilungsfunktion der Renditen wird auch klar warum vor allem eine langfristige Herangehensweise bei der Aktienanlage empfohlen wird. Oder andersherum gesagt, wenn überall von seriösen Seiten ein "langfristiger Anlagehorizont" von mind. Dort, und vor allem in den Kommentaren, wird dir das Thema aus verschiedenen Perspektiven dargestellt: Nach dem Lesen wirst du sehen dass es eigentlich nicht darum geht, dass du nun dein Depot exakt mit 67 komplett auflösen musst.

Im Gegenteil, da gibt es noch viel mehr mögliche Herangehensweisen und Strategien, und aus den ganzen Ansätzen wirst du auch eine für dich passende Kombination finden. Hallo Totti, ich bin mir nicht so ganz sicher, ob Du diese Frage so ernst meinst: Von einem auf den anderen Tag ändert sich nicht die Welt.

Der Anlagehorizont von dem bei Aktien gesprochen wird, basiert auf historischen Erfahrungen mit Aktien. Will man also weitestgehend sicher sein, dass man in einer Jahre entfernten Zukunft nicht weniger Geld als heute hat, so sollte man nicht mehr in Aktien investieren.

Eine Garantie hast Du aber auch bei 15 Jahren nicht. Die Zukunft ist ungewiss. Aber ist das wirklich das, was Du möchtest?

Wie wichtig ist es Dir, just an diesem Tag nicht weniger zu haben als heute? Bist Du an genau diesem Tag in 10 Jahren darauf angewiesen, das gesamte? Geld ausgeben zu müssen? Geld entnehmen zu wollen. Dann könntest Du ggf. Ich hoffe, die Idee hinter der Jahre-Aussage ist aber trotzdem halbwegs klar geworden.

In der Vergangenheit hat es maximal diesen Zeitraum gebraucht, um keine Verluste durch Verkäufe zu erleiden. Es handelt sich hierbei um grobe Richtwerte und keine exakte Wissenschaft, weil niemand die genaue Zukunft kennt. Man sollte wegen den Börsenzyklen nur das Geld in Aktien anlegen, welches man längerfristig nicht benötigt.

Nein, das musst du natürlich nicht, aber spätestens mit 67 solltest du dir Gedanken um eine individuelle Entnahmestrategie machen: Danke an allen für die netten Antworten. Mein Problem ist eher dass ich der Meinung bin dass man nach dem Kauf von Aktien den Kaufpreis vergessen darf bzw.

Hans und Peter sind beide 62 Jahre alt und besitzen Euro Vermögen. Beide können mit 67 in Rente gehen. Hans hat für Euro Aktien und für Euro Festgeld. Peter hat Euro Festgeld. Peter überlegt für Euro Aktien zu kaufen. Hans kaufte seine Aktien mit Beide hätten die gleiche Vermögensverteilung und den gleichen Abstand zur Rente.

Also müsste es auch die gleiche Empfehlung für Hans und Peter geben. Entweder muss Hans seine Aktien verkaufen oder Peter darf mit 62 Aktien kaufen. Um irgendeinen hypothetischen Fall, um Hans, um Peter oder doch irgendwie um Totti? Wenn ich Dir persönlich weiterhelfen kann, dann antworte ich gerne. Ich betreibe ja auch schon ein paar Jahre länger Geldanlage und bin bislang damit gut gefahren, eine gewisse Flexibilität in meiner Anlage zu haben.

Können Peter und Hans ggf. Falls nein, dann sollten sie frühzeitig aus der Anlageklasse "Aktien" aussteigen. Das ist dann genau die gleiche Geschichte wie beim Häuslebauer, der genau in 3 Jahren das Geld für den Kredit braucht - wer so eine Deadline hat, sollte auf die Erfahrungen der Vergangenheit schauen und lieber etwas konservativer operieren.

Eine konkrete Prozentzahl "Was wäre aber der Unterschied im Risiko? Das kann man auf die Vergangenheit bezogen zwar ermitteln, aber Dich oder Hans oder Peter oder Und die ist ungewiss.

Wenn also der absolute Wille da ist, mit 67 den Stecker aus dem Thema "Geldanlage" zu ziehen und fortan eine Sofort-Rente bis zum Lebensende zu beziehen, dann würde ich eher zu einem früheren Ausstieg raten.

Wann genau die Aktienanteile gekauft wurden, ist übrigens egal. Da gebe ich Dir recht. Wenn Hans und Peter heute beide 62 sind und beide das gleiche Vermögen, dann würde ich beiden heute nicht dazu raten, ihr Geld in Aktien zu investieren, wenn sie mit 67 das komplette Geld auf jeden Fall in eine Sofort-Rente stecken wollen. Dem Jährigen würde ich allerdings schon noch raten, eine Zeit lang das Geld in Aktien zu investieren - allerdings nicht notwendigerweise bis zum 67 Lebensjahr.

Läuft es die ersten 5 Jahre gut an der Börse kann man schon anfangen, wieder aus der Aktienanlage auszusteigen. Ist innerhalb der 5 Jahre jedoch ein Crash erfolgt, dann hat man noch 10 Jahre Zeit, um die Verluste auszusitzen und wieder im grünen Bereich zu landen. Gerade wenn es auf die Zielgerade geht, muss man schauen, dass man seine Ziele auch erreicht. Wer so ein starres Ziel exakt 67, all-out, basta! Wer zu mehr Flexibilität bereit ist und die finanziellen Möglichkeiten hat kann hier aggressiver vorgehen und länger an der Börse investiert sein.

Die Frage ist auch, ob ich als Jähriger den eisernen Wille und die Nerven habe, einen Börsencrash durchzustehen, der in diesen 10 Jahren noch erfolgen könnte.

Muss ich mir das überhaupt noch antun? Habe ich nicht schon genug komisches Wort in einer auf das Maximum geprägten Welt, gell? Wenn ein solcher Typ erst mit 57 erstmalig Geld an der Börse investiert, ist das zum Scheitern verurteilt. Ist der "Sofort-Renten"-Investor aber ein alter Hase in Sachen Börseninvestments, der vielleicht nur einen Teil des Vermögens in eine Sofort-Rente investieren will - darüber habe ich tatsächlich auch schon nachgedacht - dann würde ich mir weniger Sorgen machen.

Wie gesagt, bevor es um konkrete Einzelfälle geht, wirst du nach dem Lesen der verlinkten Artikel den Hintergrund besser verstehen, warum es überhaupt die Empfehlung gibt nochmal, keine "Vorschrift" oder sowas, dass muss sowieso immer auf jede Situation persönlich angepasst werden , welche Rolle die Langfristigkeit des Anlagezeitraumes bei Aktien spielt. Die Artikel erklären das Prinzip dahinter viel ausführlicher, aber ich wiederhol's halt nochmal Wer nur für ein paar Jahre an der Börse ist, der kann vielleicht wenns gut läuft sein Geld verdoppeln, aber auch genauso wenns schlecht läuft sein Geld halbieren.

Je länger man aber der Börse Zeit geben kann, umso weniger "Glückspiel" wird es, sondern man nähert sich immer weiter je länger, desto näher der allgemeinen langfristigen Durchschnittsrendite an. Wie du ja auch an meinem Artikel siehst, wo ich für knapp Jahre beim SP die Rendite-Ergebnisse und ihre Wahrscheinlichkeitsverteilung für verschiedene Haltedauern gezeigt habe. Als Extrembeispiel, für jemanden der nur 1 Jahr investiert, ist die Chance, ob er nach dem Jahr mit mehr oder weniger Geld dasteht, nur leicht besser als ein Münzwurf.

Je mehr Zeit man der Sache gibt, umso mehr kann sich aber eben die allgemeine Aufwärtstendenz des Aktienmarktes auch durchsetzen. Ähnliches zeigt dir der Wesir ja auch in seinem "MSCI World -Verlust" Artikel, da sind die Wahrscheinlichkeiten aufgrund des freundlicheren Zeitraumes seit sogar noch etwas besser, aber ganz egal ob man nun lieber optimistischer oder pessimistischer rechnet, es geht im allgemeinen erstmal um das Verstehen dieser allgemeinen positiver werdenden Grundtendenz bei der Zeit.

Kommen wir zu "Hans und Peter" - anstatt ihnen jetzt eine "Empfehlung" abzugeben, würde ich lieber so formulieren, dass sich lieber über "ein paar Dinge selbst Gedanken machen" das klingt nicht so autoritär und weist vorallem darauf hin dass jede allgemeine Empfehlung immer noch aufgrund der individuellen Situation und Typsache angepasst werden muss.

Anstelle das nur über den Anlagehorizont zu entscheiden, würde ich viel lieber nochmal auf die Wichtigkeit und die Klärung der jeweils eigenen Risikotoleranz hinweisen. Die wurde noch garnicht erwähnt, ist aber der Dreh- und Angelpunkt bei der Frage, was Hans und Peter jeweils aushalten können, und daher was die passendste Vorgehensweise für sie wäre - ganz wichtig, da müssen sie auch nicht gleich sein! Auch vernachlässige ich jetzt erstmal mögliche Grundsatzdiskussionen über "warum überhaupt ein so schlaghaftes Komplett-Verkaufen zum Renteneintritt, warum nicht einfach Aktien weiterlaufen lassen oder nur angepasste Entnahme, etc?

Bleiben wir also bei deinem Beispiel - in 5 Jahren soll das Vermögen in eine Sofortrente gesteckt werden. Wenn wir uns nun Hans ansehen: Auf der oberen Seite der Möglichkeiten unterstellen wir eine Verdoppelung der Aktien und könnten k erreichen.

Und dazwischen sind eben auch alle Möglichkeiten offen. Die "Empfehlung" an ihn wäre also - wenn er sich darüber schon Gedanken gemacht - bleib dabei. Wie hingegen Peter tickt, kann unabhängig davon ja ganz anders sein. Vielleicht ist er jemand, der viel mehr Wert auf Planbarkeit und Sicherheit legt, und dafür auch bereit ist oder eben bereit sein muss , für Verlustbegrenzung auch Abstriche beim möglichen Renditepotential zu machen.

Je nachdem wo er sich eben selbst einordnet im Spektrum von "k und garantiert nicht weniger" versus "wer was gewinnen will, muss auch was wagen" machen Aktien eben mehr oder weniger Sinn. Ganz wichtig, zwischen den beiden gibt es kein "richtig oder falsch" - beide sollen das machen, was jeweils zu ihnen selbst am ehesten passt. Investieren ist kein Wettkampf, bei dem irgendeiner jemand anderem was beweisen müsste, sondern jeder seinen eigenen Weg abseits von Extremen wie Übermut oder Übervorsichtigkeit, finden muss.

Der Anlagezeitraum selbst spielt erst nach der viel wichtigeren Klärung der Risikotoleranz nur noch insofern eine Rolle, dass jemand der für länger anlegen kann natürlich auch viel mehr Zeit hat, zwischenzeitliche Verluste wieder aufzuholen: Jemand, der für 30 Jahre anlegt, hat weniger Probleme bei einer Halbierung seiner Aktien im Jahr 3, weil er noch 27 Jahre übrig hat, in denen sie das wieder mehr als aufholen können.

Zumal ja auch, bei jüngeren Leuten geht es meist noch um nur geringere Beträge, da wird erst noch angespart, während es bei Älteren oft schon um "existentiellere" Summen gehen kann. Anhand dieser Fragen welches Risiko kann ich ertragen?

Und wie lange will ich es ertragen? Ich würde mir viel eher die Frage stellen, wie viel Geld ich ab Rentenbeginn jährlich brauche. Hans hat vielleicht Peter fängt bei Ziele setzen, Kapitalbedarf ermitteln und dann nachrechnen, wie diese erreicht werden können. Der Unterschied ist, dass Hans bereits 8 Jahre Vorsprung hatte, um ungünstige Kaufzeitpunkte oder Verläufe ,,auszusitzen".

Weil die Börsen bislang langfristig immer weiter stiegen, geht es um mögliche Verlustwahrscheinlichkeiten nach Haltedauerjahren. Sieh das Ganze bitte nicht als Empfehlungen, sondern maximal als Anregungen an, weil hier niemand Garantien für fremde Gelder übernehmen kann und möchte.

Hans und Peter müssen sich eigene Gedanken machen und selbst die Verantwortung für getroffene Entscheidungen übernehmen. Ich finde deinen letzten Satz wichtig: Wenn man eine feste Summe zu einem festen Zeitpunkt sicher haben möchte, muss man rechtzeitig Risiko herausnehmen oder darf es gar nicht erst eingehen.

Peters kurze Haltedauer von nur 5 Jahren könnte zu einem Problem werden, muss sie aber nicht. Deshalb ein paar Fragen, die er für sich selbst beantworten muss: Wie viel Risiko möchte Peter generell eingehen?

Müssen es die vollen Kann er die feste Grenze notfalls variabel nach hinten verschieben, falls die Kurse ungünstig in genau 5 Jahren stehen sollten? Fachlich besser und klarer als von Dummerchen, ChrisS und Mark85 wirst Du es nicht mehr aufgedröselt bekommen. Die haben alle Nägel, die noch hervorstanden auf den Kopf getroffen. Ich plane bin 54 ab Rentenbeginn 63 bis zum ca. Geburtstag hängt dann vom Gesundheitszustand ab jeweils anteilig Anteile zu verkaufen und einen schwankenden "Ertrag" dafür in kauf zu nehmen.

Damit hätte ich jedes Jahr eine unterschiedliche Zusatzrente. Das finde ich sogar weniger langweilig als eine konstante Zusatzrente. Und Schwankungen gibt es ja wie gesagt sowieso im Arbeitsleben also kann es diese auch in der Rentenzeit geben. Mich stört nur diese "Anlagehorizont"-Empfehlung", der Horizont ist doch auch bei einem Wanderer immer gleich weit entfernt, egal ob er früh um 6 aufbricht oder erst um Mich würden mal Meinungen interessieren warum man das nicht tun sollte.

Natürlich kann man auch im Alter noch in Aktien investieren. Man kann eigentlich immer in Aktien investieren, solang man sich Gedanken zum Einklang seiner Risikotoleranz und -tragfähigkeit gemacht hat und daraus eine passende Allokation zusammenstellt. Da wir alle dort aber unterschiedlich sind, wird es auch bei gleichem Alter zu verschiedenen Lösungen kommen.

Das ist eigentlich schon alles, nichts weiter - ich kann mir kaum vorstellen, dass du das nach unseren ellenlangen Texten nicht auch richtig verstanden hast ;-. Wenn das beim Anleger auch so ist, dann kann er auch einen Tage vor dem Ableben noch Aktien kaufen. Die Bank schiebt die ältesten Anteile zuerst. Das ist anders als bei Sichteinlagen, wo es einen limitierten Anlegerschutz gibt. Zu Deiner Strategie insgesamt. Allerdings ist die Volatilität mit Dividendenpapieren in der Regel niedriger.

Den Zusammenhang zwischen Risiko und Ertrag kann man nicht eliminieren weswegen Dein Depot vermutlich unter anderem schlechter abgeschnitten hat. Hinzu kommt, dass Dividendenfonds auch noch einen Konstruktionsfehler haben, der zusätzlich kostet. Es wundert mich, dass Du den Sparerpauschbetrag noch nicht ausgeschöpft hast bei Deiner Anlagesumme. Ich vermute spätestens ab nächstem Jahr sollte das der Fall sein. Ist Dir bewusst, dass Du zukünftig Geld bereithalten musst für die Vorabpauschale bei thesaurierenden Fonds?

Ich würde ausschüttende Fonds auch nicht auf Teufel komm raus vermeiden, nachdem Du dem Ruhestand doch schon näher bist als ein Berufsanfänger. Also "eigentlich" siehe unten ein 1-ETF Portfolio. Für die anstehende Verkäufe fallen nur geringe Gebühren an da ich noch einen Depot-Wechsel-Bonus nutzen kann. Es gibt auch vergleichsweise einfache Modelle mit zwei oder drei ETFs, mit denen Du die Kostenquote drücken kannst und Dir nicht jedes mal den Kopf zerbrechen musst, was Du am besten kaufen sollst.

Kein Vergleich zum Aufwand mit einem Einzelaktiendepot. Insofern kann man ggf. Beim Verkauf der Einzelaktien darauf achten, dass mögliche Aktienverluste nur mit Aktiengewinnen verrechnet werden können. Sollten sich sehr viele Gewinne bei den Aktien angesammelt haben, ist auch eine Möglichkeit, nur so viele zu verkaufen, wie man Verluste ausgleichen möchte und einige der Aktien einfach liegen zu lassen.

Rechne Dir mal durch, wie viel tatsächlich für Steuern drauf gehen würde vom Kapital. Der Vorteil von Thesaurierern ggü. Ausschüttern hinsichtlich Steuerstundung ist ab diesem Jahr sehr gering wenn überhaupt noch vorhanden. Und die Vorabsteuer kann bei Thesaurierern auch mal wegfallen, wenn es keinen Kursgewinn gibt - somit wird der Freibetrag auch nicht genutzt, und Anteile mit Gewinn zu verkaufen klappt dann u. Solange Du in den nächsten Jahren noch Aktiengewinne nutzen kannst falls Du diese noch behalten willst , mag es gehen.

Spätestens danach solltest Du aber den Freibetrag sicher ausfüllen können. Solange noch die Abgeltungssteuer noch besteht, ist es oberhalb von Die Steuergesetze können sich natürlich in der nächsten Zeit ändern. Aber man kann auch mit nur einer ETF-Position steuern, wieviel man versteuern muss und was man letztlich ausbezahlt kommt.

Dafür sehe ich keine Notwendigkeit der Aufteilung. Es mag aber andere Gründe geben. Das habe ich missverständlich ausgedrückt. Mein Depot in seiner jetzigen Form nutzt den Sparerpauschbetrag voll aus. Hmm, das hatte ich jetzt so verstanden. Wenn ich zum Bespiel für Allerdings hat Sapine ja den Hinweis gegeben, dass man das gleiche Ergebnis auch mit einem zweiten Depot mittels Übertragen von Anteilen erreichen kann. Prinzipiell wäre eine solche Variante vom Arbeitsaufwand gesehen für mich auch ok.

Für das Rebalancing gibt es klare Regeln und ob ich nun 1x oder 3x im Monat Kaufe ist für mich kein Aufwand. Aber dazu gibt es demnächst mehr hier zu lesen. Einige wenige Wochen kann es noch dauern. Hallo Matthias, das würde ich konkret bei der Bank erfragen. Hallo Matthias, bereits zum Beginn des Blogs wurden mir diese Vorschläge gemacht. Nun ist allerdings etwas Zeit vergangen und ich werde Deinen Vorschlag zum Anlass nehmen, meine damalige Entscheidung zu überdenken und mir die genannten ETFs noch einmal genauer anschauen.

Was soll ich sagen, ich bin von den Ausschüttungen mehr als enttäuscht. Am schlimmsten ist der Global selected Dividends von Ishares, der wenig ausschüttet, dafür habe ich aber mehrere EUR auf Thesaurierte Erträge versteuert.

Wie sind Eure Erfahrungen? In der Tat, der global select dividends von iShares hatte im April eine unglückliche Figur gemacht. Die ETF-Liste ist gerade aktualisiert. Diese sind auch bei mir angekommen, sofern ich den ETF im Depot hatte. Natürlich sind dies hier brutto-Angaben, der Fiskus bekommt davon mehr als ein Viertel der Ertragssausschüttung ab, sobald der Sparerfreibetrag überschritten wurde.

Ich kann Baldurs Aussage nur unterschreiben. Bisher nutze ich viel finanzen. Toll wäre natürlich auch gleich eine entsprechende Suchmaschine. Wie rechnest du das genau? Ich betrachte hier nur den Dividendenertrag. Dafür war die Kurssteigerung im Jahr höher als im Jahr Ja, und der Ex-Dividende-Tag ist der Danke für die Info!

Aufgrund der letzten vier Ausschüttungen ergibt sich eine Ausschüttungsrendite p. Mit dem Preisdruck durch Wettbewerb - und speziell in Deutschland aufgrund politischer Entscheidungen - haben die Versorger arg zu kämpfen. Daher werden die Dividendenzahlungen m.

ON hat ja bereits gekürzt. Mich erinnert dieser Sektor zeitversetzt an die Telekommunikation im letzten Jahr. Hallo Lars, tolle Seite. Wenn ja, weist du wie mann darin Investieren kann. Ich habe leider jetzt erst Ihren Blog entdeckt, finde ihn für meine Bedürfnisse ausgezeichnet, hab auch die Excel-Tabelle geordert und bin schon sehr gespannt. Achja, könntest du vll auch noch mal etwas zu den diversen ETNs sagen, die es so gibt.

Das klang für mich aus dem Bauchgefühl heraus alles erstmal einfach zu abenteuerlich, und ich bin darin nicht investiert auch weil ich mir nicht recht vorstellen kann wie das mit meinem langfristigen anlagehorizont über passt.

Wie siehst du das, oder würdest du da gar und sei's nur mit einer kleinen Position "Spielgeld" mal reingehen? Eine Übersicht wäre natürlich schöner. Dürfte in den nächsten Tagen in Berlin erwerbbar sein. Einfach bei so einer Börse anrufen und sagen, hey könnt ihr mal bitte XY ins Programm aufnehmen? Hallo, Ich habe eben einen neu aufgelegten ETF Im Internet habe ich nichts konkretes zu der Methodik finden können. Es gab gerade die 2.

Ja, das ist richtig. Siehe auch Dividendenrenditen von High Yield-Aktien im Rückwärtsgang , dieser Trend ist offenbar noch nicht abgeschlossen. Auf das gesamte Jahr hochgerechnet liegen wir aber noch bei etwas über 5 Prozent Ausschüttungsrendite. Wo wir gerade dabei sind: ETF Registered Shares o. Interessiert sich keiner für die ETF? Komisch, denke es geht hier um Rendite und passives Einkommen?

Hätte noch andere auf der WL, aber scheinbar besteht keine Interesse, schade. TER-kosten sind in Ordnung, und im Ggs. Freunde der Diversifikation wirds freuen, allerdings ab ner gewissen Anzahl verwässert sich der Effekt ja auch wieder eh, aber das ist ne eigene Diskussion.

Sind übrigens auf dem deutschen Markt die ersten die explizit das Small Cap Segment auch mit abdecken. Als negativ einzustufen ist, das die ETFs soweit ich das bis jetzt sehe keine "Qualitäts"-Kriterien anzulegen scheinen.

So kanns sein das man, geblendet von der reinen Yieldhöhe, sich das ganze Portfolio mit zweifelhaften Rohrkrepierern ala RWE und Telekom volltut. Da müsste man nochmal genauer hinschauen. Vorläufige Index-Daten von Morningstar: Hast ja länger keine neuen ETFs mehr vorgestellt klar, irgendwann ist das Sortiment auch mal weitgehend abgegrast.

Das werde ich mir anschauen und sicherlich darüber berichten. Hallo zusammen, ich habe eine Frage zu der Dividendenrendite: Grundsätzlich beschreibt die Dividendenrendite die Ausschüttungshöhe im Verhältnis zum Kurswert.

Wird bei mehreren Ausschüttungen pro Jahr, pro Ausschüttung die Rendite berechnet jeweiliger Aktienkurs und am Schluss addiert? Gibt es die Dividendenrenditen für ETFs irgendwo nachzulesen?

Chris ist mir zuvor gekommen, Danke: Die Erträge sind generell in Euro umgerechnet zum Ausschüttungszeitpunkt und die Dividendenrendite bezieht sich ein ein Kalenderjahr, mit der Grundlage des mittleren jährlichen Kurswertes des ETFs. Also selbst wenn man nur auf ner allgemeinen Vergleichs-Seite sich vorinformiert, sollte man trotzdem immer noch mal genau auf die einzelne Anbieterseite nachkontrollieren, um z.

Einen groben Gesamtüberblick der Renditen bietet ja hier das Blog unter dem Punkt "Ausschüttungsquoten" auf dieser Seite. Einfach den Links zu den einzelnen ETFs folgen und überprüfen. Was natürlich nur zur Auswahlhilfe dient und nicht von der eigenen Sorgfaltspflicht befreit. Hallo lars Was kannst du zum etf deetfl sagen? Div rendite kosten Deine meinung?

Danke für den neuen ETF. Ich bin zwar nicht Lars, aber vielleicht interessiert auch meine bescheidene Meinung? Der Index besteht aus 50 Industrieunternehmen ohne Banken, Versicherungen, Finanzdienstleistungen der Eurozone mit den höchsten Dividendenrenditen. Es steht zwar da "vierteljährliche Ausschüttung", allerdings werden gleichzeitig aber auch alle anderen Quartalstermine ausser März als "optional" bezeichnet. Nun zu dem was uns sicher alle eigentlich am meisten interessiert, die Ausschüttungshöhe: Man kann aber gewisse Einschätzungen treffen indem man auf die Seite des Indexanbieters Stoxx geht.

Meine Einschätzung soweit dazu: Klar, verständlicherweise haftet den Banken seit der letzten Finanzkrise und den seither andauernden Euro-Hickhack ein schlechter Ruf an. Ob nun berechtigt oder unberechtig, lässt sich sicher drüber streiten, fakt ist aber dass viele Anleger diese Branche möglichst meiden wollen und da ist das Bedürfnis nach "ex-Financials"-Produkten erklärlich.

Das "Problem" dabei ist nur, das solche Produkte eigentlich immer erst "zu spät" kommen ie. Naja, also wer den Banken besonders misstraut, für den ist das Produkt hier vielleicht interessanter, für den Rest von uns sehe ich erstmal keinen besonders zwingenden Mehrwert ggü den bekannten, bereits existierenden ETFs der Kategorie "europäische Dividenden", wie eben z. Wie der Name schon sagt beinhalten sie 30 Unternehmen.

Und wieder neue ETFs: Sie hatten schon eine Zeit lang thesaurierende ETFs darauf draussen, haben allerdings wohl erst jetzt gemerkt das Dividenden-Investoren wohl lieber die Ausschüttungen ausgezahlt bekommen wollen, lol.

Konstruktion ist allerdings synthetisch, was ja einige nicht so mögen. Zu Sachen wie Wertentwicklung und Yield muss man aufgrund des jungen Alters erstmal noch auf die reinen Factsheets der Indizes selbst zurückgreifen: Ob deren bestehende Anleger jetzt hier soviel neuen zwingenden Mehrwert sehen, dahin umzuinvestieren, bleibt wohl noch abzuwarten. Naja, jedenfalls freut mich aber zu sehen dass sich MSCI bei der Konstruktion des Indexes anscheinend ein paar mehr Gedanken gemacht hat als einfach nur der höchsten Yield nachzujagen: Aufnahme-Kriterien beinhalten ein Screening nach Qualitäts-Faktoren ROE, earnings variability, Verschuldungsgrad und einen 12monats-Kursperformancefilter, um Aktien auszusieben deren sich verschlechternde Fundamentalzahlen eine baldige Dividendenkürzung nach sich ziehen könnte.

Der Index ist marktkapitalisierungs-gewichtet und wird halbjährlich rebalanced. Qualitäts-Screens sind mir jedenfalls prinzipiell sympathisch besser als nur reines Yield-hunting , und es könnten gerne mehr ETF-Anbieter darauf kommen, aber ansonsten überzeugen mich die Amundis erstmal noch nicht zwingend.

Ein paar Jahre die Ausschüttungsentwicklung abwarten, dann sehen wir vielleicht weiter. Danke für die neuen ETFs. Mir gefallen Qualitäts-Screens ebenfalls besser: Warum die ansonsten den gleichen Namen benutzen ist schon putzig, gibt jedenfalls keinen Zusammenhang.

Tja, was gibts zum Inhalt zu sagen? In der natürlich noch kurzen gemeinsamen Wertentwicklung verlaufen sie natürlich allerdings relativ ähnlich, decken ja beide etwa das gleiche Segment ab. Der UBS läuft vom Kurs ein bischen schlechter, allerdings verspricht er dafür natürlich eine höhere Dividendenrendite: Die letztendlichen Firmen werden anhand der höchsten Dividendenrendite ausgewählt und auch gewichtet.

Von Caps für Länder oder Sektoren konnte ich zwar nichts lesen, aber die Verteilung scheint schon relativ ausgeglichen. Beobachten kann man ihn von mir aus auf jeden Fall. Was hälst du von lu kein etf Soll eine sehr hohe ausschüttung haben. Bringe mal wieder ein paar neue Alles noch sehr jung natürlich und ob da wirklich Mehrwert ggü den bisherigen Produkten ist bleibt noch abzusehen, aber beobachten kann mans auf jeden Fall mal weiter.

Source selbst schreibt dazu: Der Index wird jährlich überprüft. The universe of companies is ranked by the average of the four fundamental measures of company size: The purpose of this step is to eliminate the return drag from cap-weighted indexing.

Companies are screened based on dividend yield, where the highest yielding names are selected. The constituents are further screened — within region and industry — by financial quality measures: