Hugo Chávez


Apple-Aktie: Analyst dampft Kursziel drastisch ein - und sieht Kaufgelegenheit. Bisher galt die Apple-Aktie als Analysten-Liebling. Diese Zeiten scheinen nun vorbei.

Das venezolanische Mediensystem besteht seit aus privaten und staatlichen Institutionen. Und ohne die Templer hätten sich die lateinischen Staaten nicht fast zwei Jahrhunderte lang im Vorderen Orient behaupten können.

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Hugo Chávez (Begriffsklärung) aufgeführt.

Seit dem Ölpreisverfall muss der russische Staat allerdings wieder Schulden machen. Die Lebenserwartung in Russland stürzte nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion ab.

Seit steigt sie deutlich an. Beachtlich sind deutliche Unterschiede zwischen den Geschlechtern: Russische Frauen werden im Schnitt 77 Jahre alt - das ist der höchste, jemals gemessene Wert.

Männer dagegen werden nur 66,5 Jahre alt, ihre Lebenserwartung war bereits Ende der Achtzigerjahre ähnlich hoch. Mitte der Neunzigerjahre war sie allerdings auf 57 Jahre abgestürzt. Putin hat im Wahlkampf versprochen, die Lebenserwartung werde bald weiter steigen - auf über 80 Jahre. In den Neunzigerjahren war die Geburtenrate in Russland extrem eingebrochen, auf zwischenzeitlich nur noch 1,2 Kinder pro Frau. Viele Russen rechnen Putin hoch an, den Bevölkerungsschwund zumindest gebremst zu haben.

Als einer der Gründe dafür galt die Einführung des sogenannten "Mutterschaftskapitals", einer staatlichen Einmalzahlung an Mütter im Wert von mehreren Tausend Euro. Allerdings entfällt ein Teil des Zuwachses auf die strukturschwachen und islamisch geprägten Gebiete des Nordkaukasus. Zuletzt berichteten russische Medien zudem, die Zahl der Geburten sei um mehr als 10 Prozent eingebrochen.

Steigende Preise für Öl auf dem Weltmarkt führten auch dazu, dass Russland seine Produktion massiv ausweitete. Sie liegt heute um mehr als 60 Prozent höher als im Jahr Die russische Regierung stufte damals 36 Millionen Menschen als "arm" ein, waren es nur noch 15 Millionen. Seitdem steigt ihre Zahl allerdings wieder, bedingt durch Russlands Wirtschaftsprobleme.

Erfüllt wurden die Erwartungen selten. Als das Ereignis ausblieb, war die Rede von , später , zuletzt Auch die Boston Consulting Group war noch vor Kurzem sicher, der russische Automarkt werde bis auf 4,4 Millionen Fahrzeuge anschwellen, getrieben von der boomenden Konjunktur. Die Realität sieht anders aus. Da war Putin gerade einmal fünf Jahre im Amt. Die Einnahmen aus Öl- und Gasverkäufen schieben die russische Konjunktur nicht mehr an.

Als der Ölpreis dann auf 40 Dollar fiel, rutschte das Land in die längste Rezession seit den frühen Neunzigerjahren. Der von manchen Beobachtern im Westen erwartete Zusammenbruch der wirtschaftlichen Ordnung blieb damals aus. Einige Branchen haben in den vergangenen Jahren beachtliche Erfolge errungen. Russische IT-Firmen etwa zählen zu den innovativsten weltweit. Zum ersten Mal hat Russland mehr mit Agrarexporten verdient, als mit Waffenverkäufen mehr über den Landwirtschaftsboom erfahren Sie hier: Trotzdem wuchs die Wirtschaft gerade einmal 1,8 Prozent.

Die Prognosen für und liegen bei 1,5 bis 2 Prozent. Für Russland, das eigentlich Augenhöhe mit den entwickelten Industrieländern sucht, ist das ein spärlicher Wert. Um die Macht der Oligarchen und Räuberkapitalisten zu brechen, hat der Kreml immer mehr Wirtschaftsbereiche in Staatshand konzentriert. Damit wollte Putin die Probleme der Neunzigerjahre lösen.

Bis zu 70 Prozent der gesamten russischen Wirtschaftskraft entfallen heute auf schwerfällige, staatlich kontrollierte Strukturen. Um Russlands Wachstum zu entfesseln, müsse sich der Kreml "aus der Mehrheit seiner Industriebeteiligungen zurückziehen und mehr Wettbewerb zulassen", fordert der Ostausschuss der Deutschen Wirtschaft. Wahrscheinlich ist das nicht. Für das Ansehen des Präsidenten im Amt hat das bislang kaum spürbare Folgen.

Putins Rückhalt in der Bevölkerung ist dennoch ungebrochen. Zuletzt gaben 81 Prozent der Bevölkerung an, zufrieden zu sein dem Staatsoberhaupt. Trick erleichtert Bitcoin-Besitzer um Digitalwährungen im Wert von Apple-Umsatzwarnung schwächt den US-Dollar. Darum gibt der Eurokurs seine anfänglichen Gewinne wieder ab. Warum der Euro auf höchsten Stand seit November steigt. Erdgas - Natural Gas. Freundlicher Wochenauftakt dank nachlassender Zinsängste.

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Das passiert mit den Ölpreisen am Silvestertag. Zu diesen Uhrzeiten tankt man zum Jahresende am günstigsten. So performten Rohstoffe im vergangenen Jahresviertel. Wechselhaftes Jahr gut überstanden. Darum legen die Ölpreise deutlich zu. Aussicht auf zweiten Wochengewinn in Folge. Auf Tuchfühlung mit 1. Beste Rendite pro Rating. Zinsen in der Übersicht. Fed muss "sehr, sehr vorsichtig sein" - zu strenge Geldpolitik könnte in einer Rezession münden.

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Im lateinamerikanischen Vergleich ist das Hochschulsystem sehr gut, jedoch sind noch deutliche Defizite im staatlichen Schulsystem zu erkennen. Es gab immer wieder Alphabetisierungskampagnen.

Diese wurden besonders in den Vierzigern und in den Achtzigern vorangetrieben. Die Analphabetenquote lag im Jahr knapp unter zehn Prozent. Neben dem privaten, kostenpflichtigen Schulsystem gab es seit ein kostenloses Schulsystem. Ab erweiterte der Staat das System mit einem parallelen, sogenannten bolivarischen Schulsystem. Das bolivarische Bildungssystem richtet sich sowohl an Erwachsene als auch an Schulpflichtige.

Die Erwachsenenbildungsprogramme sind in so genannten Misiones organisiert. Sie sind nach dem Generalstreik im Frühjahr angelaufen und werden dezentral angeboten:. An dieser Uni existieren zurzeit 11 entwicklungstechnisch relevante Studiengänge zum Beispiel Gemeindemedizin, Sozialarbeit, Pädagogik, Jura.

Die Ausbildung besteht paritätisch aus universitären und praktischen Anteilen. Da die bolivarianische Uni nicht alle Interessenten aufnehmen kann, wurden dezentral Studierzirkel eingerichtet, die von Dozenten, Studenten höherer Semester sowie über Fernkurs versorgt werden.

In den Armenvierteln werden bolivarianische Vorschulen, Grundschulen und Sekundarschulen errichtet. Die Schulen sind als Ganztagsschulen konzipiert; an der Konzeption der Schulen sollen zudem alle Beschäftigten Lehrer, Psychologen und Handwerker beteiligt werden. Lerninhalte sind nicht nur die gewöhnlichen Schulfächer, sondern auch die Bewältigung des Alltags.

Im Jahr wurden neue Schulen gegründet, in denen die Konzeption teilweise schon verwirklicht war. Die Schulen sind mit Laptops ausgestattet, auf denen eine eigene Linux-Distribution namens Canaima installiert ist. Ab März sollten alle Grundschulen des Landes entsprechend ausgestattet sein. Durch ein Projekt der Regierung, an dem zuerst nur kubanische, später auch einheimische Ärzte teilnahmen, konnte die Versorgung der Bevölkerung, besonders der ärmsten Schichten, zwischenzeitlich angehoben werden.

Ergänzend wurde ein Ernährungsprojekt gestartet, das die Versorgung der Armen mit Lebensmitteln in den Mercal-Märkten zu subventionierten Preisen sichergestellt hat. Ende arbeiteten in dem Programm Die Versorgung ist kostenlos, die Medikamente werden vom Staat zur Verfügung gestellt.

Die Medizinstationen werden aus einem Baukastenset errichtet, das aus einer kleinen Praxis und einer kleinen Wohnung besteht.

Die Bevölkerung wird durch je einen kubanischen und einen venezolanischen Arzt beziehungsweise Studenten höheren Semesters versorgt. Nahziel ist, dass der kubanische Arzt nach zwei Jahren zurückkehren kann und der Venezolaner einen weiteren Venezolaner einarbeitet. Fernziel ist die Ausbildung von Bis hatte sich die Situation dramatisch verändert: Ärztliches Personal fehlte immer wieder, Apparate waren kaputt und die Apotheken führten selbst in der Hauptstadt nur knapp die Hälfte der üblichen Medikamente.

Erhebungen zeigten eine steigende Mangel- und Unterernährung. Derweil schätzte der Ärzteverband die noch eingesetzten Diagnosegeräte im Land auf rund 20 Prozent des Bestandes. Die Regierung verleugnete derweil die Gesundheitskrise, während die WHO die Nachbarstaaten aufforderte, ungeachtet der Legalität der Emigranten diese medizinisch zu versorgen, um die Ausbreitung von Krankheiten in andere Länder Lateinamerikas zu verhindern.

In den Städten wurden seit in Mercal -Märkten staatlich subventionierte Lebensmittel angeboten. Ziel war die flächendeckende Lebensmittelversorgung vor allem der armen Bevölkerung. Dank der Ernährungsprogramme und der verbesserten Lebensmittelproduktion konnte die Zahl der an Unterernährung leidenden Personen im Land deutlich verringert werden. Mit 3,7 Prozent der Bevölkerung, die an Unterernährung leidet, liege Venezuela deutlich unter dem lateinamerikanischen Durchschnittswert von sechs Prozent.

Die Mordrate pro Ab lieferte die venezolanische Regierung keine Statistiken über Morde an die Vereinten Nationen. In Venezuela verstarben demzufolge von bis über In diesem Jahr gab es insgesamt Amnesty International kritisierte , dass es trotz des neuen Gesetzes fortdauernd Gewalt gegen Frauen gebe sowie anhaltende gewalttätige politische Auseinandersetzungen zwischen Befürwortern und Gegnern der Regierung, gegen die die Regierung nichts Effektives unternehme.

Der Drogenbaron Makled brüstete sich damit, 40 venezolanische Generäle auf seiner Lohnliste zu haben. In den Gebieten entlang der kolumbianischen Grenze besteht als Folge des kolumbianischen Binnenkonflikts eine erhöhte Gefahr von Entführungen und anderen Gewaltverbrechen.

Besondere Vorsicht sollte man bei Taxis und nachts walten lassen; es ist in Vergangenheit aber auch sogar in Hotelanlagen zu Übergriffen gekommen. Bei der Ausreise aus Venezuela sowie beim Flughafentransit kann es zu zeitaufwändigen Kontrollen kommen, da die venezolanischen Behörden zur Bekämpfung des internationalen Drogenhandels umfassende Kontrollen von Gepäck und Personen durchführen — Beschädigungen des Gepäcks können die Folge sein. Der Transport zum Krankenhaus erfolgt dabei durch die venezolanische Armee.

Die Einhaltung üblicher medizinischer Standards bei Erstellung der Röntgenaufnahme z. Schutz durch Bleischürze ist dabei oft nicht gewährleistet. Es war das erste Mal, dass er und seine Mannschaft das amerikanische Festland betraten. Die heutige Hauptstadt Caracas wurde gegründet und setzte die spanische Krone zur Verwaltung einen Gouverneur ein. Die Kolonie wurde im Jahrhundert von den Spaniern eher vernachlässigt, da sie sich auf das Gold aus anderen Teilen Amerikas konzentrierten.

Jahrhundert begann die Christianisierung indianischer Stämme durch Missionare der römischen Kirche. Von bis gab es immer wieder Versuche, Neu-Granada , dessen Teilregion Venezuela war, von der spanischen Herrschaft loszulösen. Wenige Tage nach seinem Tod fiel Venezuela aus dieser Verbindung ab und erklärte sich für selbstständig. Es folgten noch eine Reihe Bürgerkriege und Revolutionen, die die politische Entwicklung des Landes beeinflussten. Die ersten Jahre des Aufgrund einzelner Mängel, die die Regierung mit zu verantworten hatte, kam es von Seiten der Opposition und Teilen des Militärs am Oktober zum Putsch gegen die Regierung Medina Angaritas.

Die durch den Putsch an die Macht gekommene Regierung setzte die angestrebten Reformen sofort durch. Das Frauenwahlrecht wurde eingeführt. Dezember wurde zum ersten Mal ein Präsident direkt vom Volk gewählt.

Allerdings blieb er nicht lange im Amt, denn kurz darauf kam es zu einem erneuten Putsch des Militärs. Mit seinem Sturz wurde Venezuela eine Demokratie. Die Entwicklung des Bildungssystems manifestierte sich ebenfalls in einer verbesserten Verteilung im Land. Mit dem schnellen Verfall des Ölpreises seit brachen diese Einkünfte jedoch weg, und da es keine anderen Wirtschaftszweige gab, die die sinkenden Erdöleinnahmen zu kompensieren vermochten, führte dies gemeinsam mit den immer höher werdenden Auslandsschulden Es kam am Februar nach einer über Nacht erfolgten starken Erhöhung der Preise für den öffentlichen Nahverkehr zu landesweiten Aufständen und Hungerrevolten, der sogenannten Caracazo.

Durch deren gewaltsame Niederschlagung kamen offiziell , nach inoffiziellen Schätzungen in kaum zwei Tagen weit über — Menschen ums Leben.

Langfristige Folge war eine zunehmende Machtverschiebung hin zum Militär, wie der Zusammenbruch des sozialen Konsens und der bis dahin etablierten Parteien.

Nach zwei Putschversuchen im Jahre , einem am 4. Bis gelang ihm zwar die politische Stabilisierung, der Wirtschaftskrise aber wurde auch er nicht Herr Die zuvor in einer niedrigeren Instanz verurteilten Putschisten, darunter drei hochrangige Militärs, wurden vom Obersten Gerichtshof TSJ jedoch freigesprochen.

Dem Putsch voran gingen Streiks beziehungsweise Aussperrungen des Unternehmerverbandes. Da der vermeintliche Streik nicht einmal innerhalb der Gewerkschaft abgestimmt war, erkannte ihn die Internationale Arbeitsorganisation nicht als Streik an. Hinzu kam auch ein sogenannter Steuerstreik der wohlhabenden Bevölkerungsteile.

Bei der Wahl gab es insgesamt 18 Kandidaten für das Amt. Die Wahlbeteiligung war mit etwa 75 Prozent die höchste seit Im September fanden die Wahlen für die Nationalversammlung statt. März kam es am Nach offiziellen Angaben kamen mindestens 42 Menschen während ihrer gewaltsamen Niederschlagung sowohl auf Seiten der Regierungsgegner als auch auf Seiten ihrer Anhänger ums Leben. Zudem gab es rund 2. Der Präsident bezeichnete die Proteste als versuchten Staatsstreich.

Im Jahr betrug die Inflation 64 Prozent. Da es vor allem auch an Grundnahrungsmitteln fehlte, litten die Menschen teilweise bereits Hunger. Unter solchen Vorbehalten wurde am Februar einer der prominentesten Oppositionspolitiker, der Bürgermeister der Hauptstadt Caracas, Antonio Ledezma verhaftet.

Die Bischofskonferenz nannte mittlerweile das totalitäre System als das zentrale Problem. Verlöre der Präsident den Rückhalt der Armee, der Nationalgarde, der Colectivos paramilitärische Gruppierungen oder Teilen davon, wäre ein kritischer Punkt für einen Militärputsch erreicht worden.

Bei den Parlamentswahlen erreichte ein Oppositionsbündnis eine Zweidrittelmehrheit. Der Oberste Gerichtshof Venezuelas erklärte jedoch die Wahl von vier Abgeordneten darunter drei der Opposition für ungültig, womit die Opposition die Zweidrittelmehrheit wieder verlor. Damit kostete eine Tankfüllung nun den Gegenwert einer Dose Bier eine ähnliche Subventionskürzung hatte noch im Jahr zu Aufständen mit mehreren Hundert Toten geführt.

Mineralwasser hingegen wurde zur Mangelware, da der staatlich regulierte Höchstpreis nicht einmal den Preis der Flaschenproduktion gedeckt hätte. Lebensmittel und Hygieneartikel wurden knapp. Aufgrund des Warenmangels wurde für bei einer um über 18 Prozent gesunkenen Wirtschaftsleistung eine extrem hohe Inflation von gegen Prozent [95] verzeichnet, nachdem sie für offiziell bei bis Prozent gelegen hatte [96] [97] , für Nahrungsmittel eher um Prozent.

Der oppositionelle Präsidentschaftskandidat von , Henrique Capriles, meinte dazu: Zwischenzeitlich hatte Venezuela im Juli nach 11 Monaten der Abschottung die Grenze zu Kolumbien für 12 Stunden geöffnet, damit die Menschen dort einkaufen konnten — zuvor war die Grenze schon von hunderten Frauen für Lebensmittelkäufe durchbrochen worden. Die Regierung stellte im Juli die wichtigsten 5 Häfen unter militärische Kontrolle; am Stattdessen hätte eine Genehmigung ebendiesen Gerichts zu erfolgen.

April sammelte die Opposition Unterschriften für ein Abberufungsreferendum gegen die Regierung Maduro. Zur Eröffnung des dazu nötigen Prozesses wurden Innerhalb zweier Tage unterschrieben eineinhalb Million Menschen. Als nächster Schritt hätten für zwei Tage die Wahllokale geöffnet werden und 20 Prozent der Wähler 4 Millionen Venezolaner sich für ein Abwahlreferendum aussprechen müssen — laut den vorgegebenen Fristen bis in der ersten Septemberhälfte Damit wurde das Ziel des Regimes erfüllt, Neuwahlen zu vermeiden [] , denn mit der Durchführung eines Referendums nach Anfang wurden keine Neuwahlen mehr fällig, sondern es würde der Vizepräsident eingesetzt.

Personen, welche das Referendum unterschrieben hatten und in höheren Chargen in fünf Ministerien arbeiteten, wurde per Dekret gekündigt. Der nationale Wahlrat von Venezuela setzte das Datum für das Referendum auf Februar fest und stellte die verfassungswidrige Hürde auf, dass das Quorum von 20 Prozent in allen Staaten erreicht werden müsse.

Oktober hätte die zweite Unterschriftensammlung statt finden sollen. Oktober wurden Personen verletzt. Zu den Forderungen der Opposition während vom Vatikan vermittelten Gesprächen hatten auch Freilassungen von politischen Gefangenen gehört. Die Freilassung von 5 Gefangenen auf Weisung des Präsidenten bestätigten zwar auch das Nichtfunktionieren der Gewaltentrennung [] [] , Regierung und Opposition erkannten jedoch die Vermittlung durch den Vatikan an und es wurden Vorschläge zur Deeskalation gemacht: Allenfalls könnten auch vorgezogene Neuwahlen im Herbst in Betracht gezogen werden.

Januar erklärte das Parlament den Präsidenten in der Hoffnung auf Neuwahlen für abgesetzt; Begründung für die Absetzung war Artikel der Verfassung, wonach das Parlament feststellen könne, dass der Präsident seine Pflichten nicht erfülle respektive sein Amt nicht ausführe. Auch aufgrund des Vorhandenseins des von Maduro handverlesenen Obersten Gerichtshofs dürfte das Votum kaum Auswirkungen haben. März hatte das Oberste Gericht die Immunität aller Parlamentarier aufgehoben sowie dem Parlament alle Kompetenzen entzogen und sich selber übertragen.

Zwei Tage später hatte die Generalstaatsanwältin dieses Vorgehen als Verfassungsbruch bezeichnet. April wurde die Entscheidung rückgängig gemacht. Unklar war, auf wessen Veranlassung hin das Gericht so gehandelt hatte. Tatsächlich hatte das Oberste Gericht die Funktionen der Legislative ausgeübt, womit die Gewaltentrennung aufgehoben und die Situation de facto einer Diktatur gleichzusetzen war.

Präsident Maduro wollte ohne Konsequenzen zur Normalität zurückkehren [] , die Opposition verlangte die Absetzung der Richter. Nach der Entmachtung des Parlaments im April kam es zu verschiedenen Demonstrationen gegen Maduro mit mehreren Zehntausend Teilnehmern und mehreren tödlichen Zwischenfällen bei Konfrontationen mit Sicherheitskräften.

Mai erklärte Maduro, eine köpfige Verfassungsgebende Versammlung einzuberufen, die eine neue Verfassung ausarbeiten solle.

Einen Monat später erklärte er dazu, dass das Volk im Gegensatz zur ursprünglichen Ankündigung erst über die ausgearbeitete Verfassung werde abstimmen können, nicht aber über den Prozess.

Die Verfassung schreibt ein vorgängiges landesweites Referendum für die Einberufung einer solchen Versammlung vor, womit das Vorgehen Maduros eindeutig verfassungswidrig ist. Für die seit Dezember ausstehenden Regionalwahlen gab es kein Datum und die von Maduro angekündigte Verfassungsreform würde Wahlen zusätzlich hinausschieben.

Mai waren bei allen Protesten insgesamt 37 Personen zu Tode gekommen, bis Juni hatte sich diese Zahl auf 76 erhöht und bis Ende Juli auf über Juli ein symbolisches Anti-Maduro-Referendum abgehalten worden, bei welchem sich sieben Millionen Venezolaner, also ein Drittel aller venezolanischen Wahlberechtigten, gegen Maduro aussprachen.

Wollen Sie eine Verfassungsgebende Versammlung? Soll die Armee die gültige Verfassung verteidigen? Unterstützen Sie Wahlen vor ? Das restliche Drittel ging an acht von den Chavisten kontrollierte sektorielle Organisationen.

International wird die Abstimmung weitgehend als nicht demokratisch verlaufen angesehen und das Gremium nicht anerkannt. Die neue Versammlung übertrug sich selbst die Kompetenzen aller Staatsgewalten [] inklusive der Legislative.

August keinerlei Befugnisse mehr. Einer erneuten Militärübung wurde zugeschrieben, als Ziel die Einschüchterung nach innen und die Einschwörung der Loyalität zur Regierung zu verfolgen. Die USA nahmen zwar auch im Sommer immer noch fast die Hälfte der venezolanischen Ölausfuhren ab, erschwerten aber die Geldbeschaffung des ständig vor dem Staatsbankrott stehenden Regimes.

Ein Drittel der Knaben waren laut nichtstaatlichen Erhebungen zu diesem Zeitpunkt fehlernährt. Wie sich herausstellte, wurden die Tiere von den Empfängern stattdessen als Kuscheltiere in der Familie gehalten. Präsident Maduro schlug daraufhin eine Kampagne vor, die den Venezolanern beibringen sollte, ein Kaninchen nicht als Kuscheltier, sondern als zweieinhalb Kilo Fleisch zu sehen.

Vier Esslöffel Zucker kosteten Bolivares, was zwei Drittel des täglichen Mindestlohns entsprach. Die Opposition nannte dafür die Bedingung, dass das Parlament wieder seine Kompetenzen erhält. Alles Andere sei die Verhinderung eines echten Dialogs und reine Taktiererei. Vor den Gouverneurswahlen im Oktober war klar, dass die verhafteten 16 Bürgermeister als aussichtsreiche Kandidaten für der Opposition fehlen würden. Henrique Capriles war auch nicht zur Wahl zugelassen. Darüber hinaus stilisierte das Regime die Wahlen zu einem Plebiszit zur Verfassungsgebenden Versammlung hoch, sodass die Opposition uneins war, ob der Wahlgang nicht boykottiert werden sollte.

Es war vorauszusehen, dass es auch viele Stimmenthaltungen geben würde, welche den Sozialisten einen Erfolg ermöglichen würden. Dass die anderen vier es taten, führte zu einer weiteren Krise innerhalb der Opposition. Im November stand das Land vor dem Staatsbankrott und bemühte sich um eine Umschuldung. Der Unternehmer Lorenzo Mendoza wurde währenddessen bedrängt, bei der Präsidentschaftswahl von zu kandidieren.

Laut einem Bericht des Hochkommissariats für Menschenrechte im Februar waren im Jahr zum Jahresende 1,3 Millionen Menschen unterernährt und es starben wegen Mangelernährung fünf bis sechs Kinder pro Woche. Die verfassungsgebende Versammlung erfüllte den Zweck der Entmachtung des Parlaments, aber von der Hauptaufgabe, der Arbeit an einer neuen Verfassung, war bis Mai kaum etwas zu hören. Das Oberste Gericht erlaubte es gleichzeitig, das Datum für eine solche Registrierung von Ende Januar auf einen Zeitpunkt nach der Wahl zu verschieben.

Diese Essenspakete dienten früher nur den Ärmsten, stellten jedoch für viele bereits die Hauptnahrungsquelle dar. Maduro lehnte Hilfe auf dem Ausland ab, denn offiziell gibt es keine Hungersnot. Die Wahlbeteiligung lag offiziell bei rund 46 Prozent, möglicherweise in Wirklichkeit noch niedriger, [] und dies trotz der Vorgabe, bei den Wahllokalen die Ausweise für Lebensmittelbezüge abstempeln zu lassen, um die Berechtigung für Lebensmittelpakete nicht zu verlieren.

Zu den Manipulationen hatten die nach Wahlrecht illegalen Stände der Sozialistischen Partei in unmittelbarer Nähe der Wahllokale gehört, wo die Carnets de la patria gestempelt wurden. Lucia bekanntgaben, die Wahlen nicht anzuerkennen [] , ebenso wie Australien. Im Grenzgebiet in Kolumbien beklagten sich Händler in den Gemeinden, dass sie kaum noch Geld verdienen könnten wegen der Tausenden Venezolaner, welche täglich ihre Habe über die Grenze brachten, um sie zu verkaufen, um ihre Familien versorgen zu können.

Ende Juli strömten täglich Um die Weiterreise zu finanzieren, konnte man auch seine Haare vor Ort verkaufen, Andere machten sich zu Fuss auf ins Kilometer entfernte Bogota. Im August wurde der neue Mindestlohn nach einer Entwertung des Bolivar um 96 Prozent im Effekt auf das fache des Alten festgelegt. September auf, wenigstens mit ihnen zusammen zu arbeiten sowie humanitäre Hilfe zuzulassen. Die Regierungsform Venezuelas war seit eine Form der Präsidialdemokratie mit starken direktdemokratischen Elementen, einer komplizierten Gewaltenteilung zwischen den fünf Gewalten Legislative , Exekutive , Judikative , Bürgergewalt Art.

Der Umbau von Staat und Gesellschaft erfolgte durch plebiszitäre Akte: Sowohl die Abgeordneten als auch der Präsident 6-jährige Amtszeit können ab der Mitte ihrer Amtszeit per Referendum abgewählt werden Art.